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So, 10:01 Uhr
07.04.2013

Bullen abgehauen

Wegen eines ausgebrochenen Jungbullens musste
die Polizei gesternvon 20:07 Uhr - 20:30 Uhr die A 7 zwischen den Anschlussstellen Göttingen und Göttingen Nord voll sperren. Das Tier drohte nach Durchquerung mehrerer Felder und Wiesen auf die Autobahn zu treten.

In Zusammenarbeit zwischen der Feuerwehr, einem Vertreter des Verterinäramtes und der Polizei gelang es das Tier, nach erfolgter Betäubung, unbeschadet zur Weide des Tierhalters zurück zu führen.

Getreu dem Motto "Was du kannst, kann ich schon lange" entfernte sich in der Nacht zum Sonntag der zweite weidende Bulle gegen 03:09 Uhr, wobei er es seinem Vorgänger nicht vollends gleich machte.

Zwar durchstreifte auch dieser den Stadtteil Grone und drohte die Autobahn 7 zu betreten, so dass diese erneut 30 Minuten voll gesperrt werden musste, doch nahm der Verlauf diesmal ein tragisches Ende.

Auf der B 27 -neu- kam es, gegen 05:21 Uhr, zu einem Verkehrsunfall. Hierbei kollidierte die Fahrerin eines Volvo ca.100 m hinter dem Kreisel Holtensen, in Fahrtrichtung Stadtteil Weende mit dem Tier.

Der Pkw war nicht mehr fahrbereit. Das schwerst verletzte Tier musste vor Ort fachmännisch von seinen Leiden erlöst werden. Aufgrund der Bergungsarbeiten wurde der Verkehr für eine Stunde um die Unfallstelle herum abgeleitet, wobei u.a. die Abfahrt Göttingen
Nord gesperrt werden musste.

Die Gesamtschadenshöhe (Pkw und Zuchtbulle) kann derzeit noch nicht beziffert werden, wird sich aber auf mehrere Tausend Euro belaufen.
Autor: en

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