eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Fr, 18:15 Uhr
12.04.2013

Gemeinsamer Organspende-Aufruf

Heute trafen sich Landtagspräsidentin Birgit Diezel und der Landtagsabgeordnete Gerhard Günther mit dem Botschafter der Deutschen Stiftung Organtransplantation, dem Sänger Roland Kaiser, im Thüringer Landtag, um gemeinsam zu mehr Organspendebereitschaft aufzurufen:...

Roland Kaiser im Landtag (Foto: Jens Meyer) Roland Kaiser im Landtag (Foto: Jens Meyer)

„Viele Menschen sind aufgrund schwerer Erkrankungen auf eine Organspende angewiesen. Die Wartelisten sind lang, die Kranken verzweifelt und hoffnungsvoll zugleich. Organe retten Leben. Daher ist Organspende wichtig.“ Darin sind sich Diezel, Günther und Kaiser nach dem Gespräch einig. Längst nicht für jeden Wartenden besteht die Aussicht auf ein lebensrettendes Spenderorgan. Roland Kaiser und Gerhard Günther wurde aufgrund einer Organspende ein zweites Leben geschenkt.

Der Sänger Roland Kaiser, der vom Abgeordneten Günther in den Landtag eingeladen wurde, verabschiedete sich aufgrund einer chronischen Lungenerkankung im Januar 2010 von der Bühne, konnte jedoch nach erfolgreicher Transplantation sowie überstandener Krankheit bereits im Herbst 2010 sein TV-Comeback feiern. Im Sommer 2011 kehrte er auf die Live-Bühne zurück. „Ich hoffe durch mein Engagement möglichst viele Mitmenschen für die Organspende zu sensibilisieren, damit künftig jeder Betroffene eine Chance auf ein zweites Leben hat“, sagte Roland Kaiser.

Landtagspräsidentin Diezel ist selbst Besitzerin eines Organspendeausweises. Sie unterstützt die freiwillige Weggabe von Organen im Todesfall: „Da viele Menschen auf eine Organspende angewiesen sind, braucht es mehr Bürger, die dieser großen humanitären Geste ihre persönliche Zustimmung geben.“ Zugleich erinnert sie an die Organspende-Vorfälle in der Vergangenheit: „Die aufgetretenen Unzulänglichkeiten müssen beseitigt und alle Fragen rechtssicher geklärt werden. Die Tranplantationsmedizin braucht das Vertrauen der Spender und der Patienten.“

Der Landtagsabgeordnete Günther sieht die Spende im Einklang mit seinem christlichen Weltbild und plädiert für ethisch verantwortliches Handeln: „Was sollen Organe im Himmel, wenn sie doch auf der Erde gebraucht werden. Die Erwartung an ein ewiges Leben bindet sich nicht an den Körper, sondern vielmehr an unseren Geist und unsere Seele. Unser Handeln im Leben wird dazu unser Gradmesser sein. Wenn wir Leiden lindern und durch unsere Organe Leben verlängern können, dann sollten wir dies auch tun. Das gehört für mich zur gelebten Nächstenliebe.“ Durch ein tägliches Fitnesstraining kann Gerhard Günther trotz gewisser Einschränkungen im Alltag aufgrund der regelmäßigen Medikamentierung vor allem seine Aufgaben als Mandatsträger wahrnehmen.
Autor: en

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)