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Sa, 11:58 Uhr
25.05.2013

Die hl. Elisabeth bringt alles in Bewegung

In der St. Bonifatiuskirche in Leinefelde sind aus dem ganzen Landkreis Menschen zur Kranken- und Behindertenwallfahrt zusammengekommen. Weihbischof Dr. Reinhard Hauke feierte im Beisein von Domkapitular Bruno Heller das Pontifikalamt...

Elisabethwallfahrt in Leinefelde (Foto: Ilka Kühn) Elisabethwallfahrt in Leinefelde (Foto: Ilka Kühn)

Weihbischof Hauke bei seiner Predigt.

In seiner Begrüßung verwies Bruno Heller darauf, dass diese Wallfahrt schon seit Jahren hier statt findet und es dennoch heute etwas Neues gäbe, sie heißt ab heute Elisabethwallfahrt. Er begründete das so, dass die Hl. Elisabeth alle in Bewegung bringt und dieser Wallfahrtstag uns deutliche machen würde, wenn der Körper oft machtlos ist, unser Herz und Glauben uns immer wieder in Bewegung bringt. Die Hl. Elisabeth sei unser aller Fürsprecherin, sagte er.

Weihbischof Reinhard Hauke sprach in seiner Predigt u.a. zum Persepektivwechsel und verwies auf das heutige Evangelium, wo es darum geht, das Jesus für die Kinder spricht, sie segnet und hilft, das man ihnen einen Wert zuerkennt. Bis heute ist es so, dass man Kinder Beachtung schenken soll. Im Bistum wird unter dem Motto "Die Kinder haben ein Recht ihre Wünsche mitzuteilen" der Weltkindertag gefeiert, denn es geht um das Recht der Kinder. In vielen Ländern müssen sie eingefordert werden.

Der Weihbischof sagte weiter, wer sich zu Kindern gut verhält, der nimmt Gott mit in sein eigenes Leben. Die Offenheit, die Bereitschaft etwas zu lernen, zu erfahren, die solle man von den Kindern übernehmen.

Der Name des neuen Papstes, Franziskus, ist uns Programm, sagte der Weihbischof. Er habe ihn von Franz von Assisi. Er war der Heilige, der sich besonders um die Menschen gekümmert hat, die am Rande der Gesellschaft waren, die man missachtet hat. So ist wohl auch das Programm unseres neuen Papstes, dass Aufmerksamkeit in der Kirche haben sollen für die, die am Rande stehen, sagte Reinhard Hauke. Für ihn sei es eine Erinnerung daran, dass wir im Bereich der Gemeinde und der Diözese in einer Art und Weise leben und achtsam sein sollen auf diejenigen, die im Schatten der Gesellschaft leben. Wir sollten auch darüber nachdenken, wofür Gelder eingesetzt werden. Man muss auch überlegen, was ist für die Kirche in ihrem äußeren Erscheinungsbild bedeutsam und wichtig.

Seine Predigt widmete er auch der Hl. Elisabeth und erzählte aus ihrem leben. Sie habe in Marburg ein Haus gebaut für diejenigen, die Hilfe brauchten. Ihm sei es heute auch ein besonderes Anliegen, in der Andacht am Nachmittag alle zu segnen, die sich in den Gemeinden für ehrenamtliche Dienste bereit erklärt haben und auch seelsorgerische Aufgaben zu Hause übernehmen.

Elisabethwallfahrt in Leinefelde (Foto: Ilka Kühn) Elisabethwallfahrt in Leinefelde (Foto: Ilka Kühn)

Der Familienchor aus Kefferhausen bereicherte die Wallfahrt mit seinem Gesang und auch der Gebärdenchor war dabei. Nach dem Gottesdienst saßen die Wallfahrer auf dem Innenhof zusammen zu Gespräch, Begegnungen, nahmen einen Imbiss ein und hatten auch Gelegenheit zum Gebet vor der Elisabethreliquie, die heute in der Bonifatiuskirche aufgebaut war. Der Diözesanadministrator Weihbischof Dr. Hauke stand noch für ein Interwiev zur Entwicklung der Kirche zur Verfügung. Eine Bildershow vom Bistumsjahr rundete das Programm ab.
Autor: en

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