Mi, 16:24 Uhr
29.05.2013
Firmenausbildungsverbund zog Bilanz
Erfolg ist keine Frage der Größe, Erfolg ist eine Frage des Zusammenspiels. Das wurde einmal mehr deutlich bei der Mitgliederversammlung des Firmenausbildungsverbundes Nord-West-Thüringen, die gestern im Puschkinhaus in Mühlhausen stattfand....
Der Firmenausbildungsverbund, mit Sitz in Leinefelde, betreut derzeitig 244 Mitgliedsunternehmen im Landkreis Eichsfeld und im Unstrut-Hainich-Kreis. Die Geschäftsführerin Anita Otto machte in ihrem Geschäftsbericht deutlich, dass das vergangene Jahr zwar ein erfolgreiches, aber kein einfaches Jahr war.
Der Trend der rückläufigen Entwicklung der Bewerberzahlen setzte sich auch im Jahr 2012 fort. Durch die Mitgliedsunternehmen des Verbundes wurden im vergangenen Jahr 366 Ausbildungsplätze bereitgestellt. Bedauerlicherweise konnten 93 Ausbildungsplätze aus unterschiedlichen Gründen nicht besetzt werden.
Sehr gute Erfahrungen hat der Firmenausbildungsverbund mit dem Projekt Einstiegsqualifizierung gemacht. Es handelt sich hierbei um ein Langzeitpraktikum zur Berufsvorbereitung bei dem 95 Prozent aller Verträge in ein betriebliches Ausbildungsverhältnis mündeten. Dieses Projekt – das bereits seit einigen Jahren erfolgreich umgesetzt wird, richtet sich an Jugendliche, die noch keine Ausbildungsreife oder unzureichende Berufsvorstellungen haben. Ein weiteres Projekt betrifft die Unterstützung der Mitgliedsunternehmen, wenn sie leistungsschwächere Jugendliche einstellen.
Anita Otto dankte dem Professor für seinen ausgezeichneten Vortrag mit Eichsfelder Spezialitäten.
Die Umsetzung der Verbundausbildung hat entscheidend zur Sicherung der Qualität der Ausbildung in den Klein- und mittelständischen Unternehmen beigetragen. Viele der Unternehmen können nur mit Unterstützung des Firmenausbildungsverbundes, sowie deren Netzwerkpartner, ausbilden.
Die Ausbildung in den Wirtschaftsunternehmen nimmt nach wie vor eine Schlüsselrolle zur Sicherung der Fachkräfteentwicklung ein. Mehr denn je ist es deshalb notwendig, ein stärkeres Ausbildungsmarketing zu betreiben, so Anita Otto. Die Geschäftsführerin betonte auch, dass es gelingen muss, die Jugendlichen in der Region zu halten und die Abwanderung zu stoppen.
Ausgehend von dieser Thematik, gab Prof. Dr. Martin Eckert von der Universität Erfurt einen sehr interessanten Beitrag. Er machte in seinen Ausführungen deutlich, wie man junge Leute erreicht und den Übergang von der Schule in die Ausbildung erleichtet. Er gab wichtige Hinweise zur Arbeit mit den Jugendlichen während der Ausbildung in den Betrieben.
Der stellvertretende Vorsitzende, Rechtsanwalt Wilfried Stietz, kritisierte, dass die permanenten Änderungen der förderrechtlichen Rahmenbedingungen und der in diesem Zusammenhang stehende Verwaltungsaufwand, die Arbeit der Verbünde wesentlich beeinträchtigt. Die bestehenden Netzwerke der Firmenausbildungsverbünde haben sich in Thüringen bewährt und entscheidend zur Sicherung der Fachkräfteentwicklung beigetragen. Diese perspektivisch zu erhalten, ist erklärtes Ziel der anwesenden Mitgliedsunternehmen.
Autor: enDer Firmenausbildungsverbund, mit Sitz in Leinefelde, betreut derzeitig 244 Mitgliedsunternehmen im Landkreis Eichsfeld und im Unstrut-Hainich-Kreis. Die Geschäftsführerin Anita Otto machte in ihrem Geschäftsbericht deutlich, dass das vergangene Jahr zwar ein erfolgreiches, aber kein einfaches Jahr war.
Der Trend der rückläufigen Entwicklung der Bewerberzahlen setzte sich auch im Jahr 2012 fort. Durch die Mitgliedsunternehmen des Verbundes wurden im vergangenen Jahr 366 Ausbildungsplätze bereitgestellt. Bedauerlicherweise konnten 93 Ausbildungsplätze aus unterschiedlichen Gründen nicht besetzt werden.
Sehr gute Erfahrungen hat der Firmenausbildungsverbund mit dem Projekt Einstiegsqualifizierung gemacht. Es handelt sich hierbei um ein Langzeitpraktikum zur Berufsvorbereitung bei dem 95 Prozent aller Verträge in ein betriebliches Ausbildungsverhältnis mündeten. Dieses Projekt – das bereits seit einigen Jahren erfolgreich umgesetzt wird, richtet sich an Jugendliche, die noch keine Ausbildungsreife oder unzureichende Berufsvorstellungen haben. Ein weiteres Projekt betrifft die Unterstützung der Mitgliedsunternehmen, wenn sie leistungsschwächere Jugendliche einstellen.
Anita Otto dankte dem Professor für seinen ausgezeichneten Vortrag mit Eichsfelder Spezialitäten.
Die Umsetzung der Verbundausbildung hat entscheidend zur Sicherung der Qualität der Ausbildung in den Klein- und mittelständischen Unternehmen beigetragen. Viele der Unternehmen können nur mit Unterstützung des Firmenausbildungsverbundes, sowie deren Netzwerkpartner, ausbilden.
Die Ausbildung in den Wirtschaftsunternehmen nimmt nach wie vor eine Schlüsselrolle zur Sicherung der Fachkräfteentwicklung ein. Mehr denn je ist es deshalb notwendig, ein stärkeres Ausbildungsmarketing zu betreiben, so Anita Otto. Die Geschäftsführerin betonte auch, dass es gelingen muss, die Jugendlichen in der Region zu halten und die Abwanderung zu stoppen.
Ausgehend von dieser Thematik, gab Prof. Dr. Martin Eckert von der Universität Erfurt einen sehr interessanten Beitrag. Er machte in seinen Ausführungen deutlich, wie man junge Leute erreicht und den Übergang von der Schule in die Ausbildung erleichtet. Er gab wichtige Hinweise zur Arbeit mit den Jugendlichen während der Ausbildung in den Betrieben.
Der stellvertretende Vorsitzende, Rechtsanwalt Wilfried Stietz, kritisierte, dass die permanenten Änderungen der förderrechtlichen Rahmenbedingungen und der in diesem Zusammenhang stehende Verwaltungsaufwand, die Arbeit der Verbünde wesentlich beeinträchtigt. Die bestehenden Netzwerke der Firmenausbildungsverbünde haben sich in Thüringen bewährt und entscheidend zur Sicherung der Fachkräfteentwicklung beigetragen. Diese perspektivisch zu erhalten, ist erklärtes Ziel der anwesenden Mitgliedsunternehmen.


























































