So, 10:32 Uhr
09.06.2013
Grenzlandgespräch - 60 Jahre Aufstand
Am kommenden Donnerstag wird um 19 Uhr zu einem Vortrag zum Thema "60 Jahr Aufstand am 17. Juni 1953 - die Angst der SED vor dem Volk" eingeladen und zwar in die Bildungsstätte des Grenzlandmuseum Eichsfeld in Teistungen. Den Vortrag hält ein ehemaliger Bürgerrechtler...
Dr. Erhart Neubert, Theologe und ehemaliger Bürgerrechtler ist zu Gast im Grenzlandmuseum am Donnerstag, wenige Tage vor dem historischen Tag, an dem viele Menschen auf DDR-Gebiet protestierten. Wer wissen möchte, was vor 60 Jahren geschah und welche Hintergründe es gibt, sollte sich diesen Vortrag nicht entgehen lassen.
Der 17. Juni 1953 markierte, gerade einmal 4 Jahre nach Gründung der DDR , dass die SED-Diktatur kaum Rückhalt im Volk besaß. Aus dem Arbeiterprotest gegen eine Normerhöhung entwickelte sich rasant ein Volksaufstand, der wohl ohne Eingreifen der Sowjetunion, die Herrschaft der SED beendet hätte. Damit wurde deutlich, dass die SED-Diktatur ohne sowjetische Panzer kaum bestehen konnte.
Die Lehre der SED war jedoch nicht, das Volk durch Demokratisierung und Reformen für sich zu gewinnen, sondern der massive Ausbau des Repressionsapparates. Der Einfluss und die Bedeutung der Staatssicherheit stiegen nach dem 17. Juni 1953 stetig und die endgültige Abriegelung der DDR durch den Mauerbau 1961 manifestierte den Willen der SED-Führung, ihr diktatorisches Weltbild gegen das Volk durchzusetzen.
Anlässlich des 60. Jahrestages des Volksaufstandes freut sich die Konrad-Adenauer-Stiftung Erfurt den ehemaligen Bürgerrechtler Dr. Erhart Neubert gewonnen zu haben, um historische Hintergründe, Verlauf und Folgen des 17. Juni 1953 darzustellen.
Um Anmeldung per Telefon (0361-654910, Fax 0361-6549111 oder E-Mail kas-erfurt@kas.de) wird gebeten.
Autor: enDr. Erhart Neubert, Theologe und ehemaliger Bürgerrechtler ist zu Gast im Grenzlandmuseum am Donnerstag, wenige Tage vor dem historischen Tag, an dem viele Menschen auf DDR-Gebiet protestierten. Wer wissen möchte, was vor 60 Jahren geschah und welche Hintergründe es gibt, sollte sich diesen Vortrag nicht entgehen lassen.
Der 17. Juni 1953 markierte, gerade einmal 4 Jahre nach Gründung der DDR , dass die SED-Diktatur kaum Rückhalt im Volk besaß. Aus dem Arbeiterprotest gegen eine Normerhöhung entwickelte sich rasant ein Volksaufstand, der wohl ohne Eingreifen der Sowjetunion, die Herrschaft der SED beendet hätte. Damit wurde deutlich, dass die SED-Diktatur ohne sowjetische Panzer kaum bestehen konnte.
Die Lehre der SED war jedoch nicht, das Volk durch Demokratisierung und Reformen für sich zu gewinnen, sondern der massive Ausbau des Repressionsapparates. Der Einfluss und die Bedeutung der Staatssicherheit stiegen nach dem 17. Juni 1953 stetig und die endgültige Abriegelung der DDR durch den Mauerbau 1961 manifestierte den Willen der SED-Führung, ihr diktatorisches Weltbild gegen das Volk durchzusetzen.
Anlässlich des 60. Jahrestages des Volksaufstandes freut sich die Konrad-Adenauer-Stiftung Erfurt den ehemaligen Bürgerrechtler Dr. Erhart Neubert gewonnen zu haben, um historische Hintergründe, Verlauf und Folgen des 17. Juni 1953 darzustellen.
Um Anmeldung per Telefon (0361-654910, Fax 0361-6549111 oder E-Mail kas-erfurt@kas.de) wird gebeten.