Mo, 09:02 Uhr
10.06.2013
Heiligenstädter Wald in gutem Zustand
Seit vergangenen Monat ist Achim Otto neuer Forstamtsleiter in Heiligenstadt. der gebürtige Worbiser wurde jetzt in der Sitzung des Forstausschusses herzlich begrüßt. Er konnte dort das neue Forsteinrichtungwerk vorstellen...
Es wurde von einem unabhängigen Gutachter erstellt. Hierbei handelt es sich um einen Betriebsplan, der nach dem Thüringer Waldgesetz aufzustellen ist und die Grundlage für die Waldbewirtschaftung der nächsten 10 Jahre bildet. Der Heiligenstädter Stadtwald befindet sich in einem guten Zustand. In den letzten Jahren wurde viel Wert gelegt auf die Nachhaltigkeit.
Der Zuwachs liegt nach dem Gutachten bei 7,4 Efm/ha/Jahr. Somit ist eine Einschlagsmenge (Hiebsatz) von 7,1 Efm/ha/Jahr gerechtfertigt, damit bleibt auch die Nachhaltigkeit der Waldbewirtschaftung weiterhin gewährleistet, erklärte der Forstamtsleiter.
Hinsichtlich der Baumartenzusammensetzung weist der Stadtwald insbesondere einen Laubmischbestand (überwiegend Buche) mit 79 Prozent (vorher 76 Prozent) auf. Der Nadelholzanteil (überwiegend Fichte) liegt bei 21 Prozent (vorher 24 Prozent). Dabei ist zu erwähnen, dass die Fichte im Stadtwald nur an wenigen Stellen standortgerechte Bedingungen vorfindet, da der Boden meist aus Muschelkalk besteht. Der Anteil der Fichte wurde in den letzten 10 Jahren von 18 auf 15 Prozent reduziert. Der im letzten Jahrzehnt erfolgte Waldumbau zugunsten des Buchenmischbestandes wird weiter fortgesetzt.
Im Ergebnis wurde festgehalten, dass es sich beim Stadtwald insbesondere um einen Wirtschaftswald handelt. Auch in den nächsten Jahren wird hier der Schwerpunkt liegen unter weiterer Beachtung der Erholungs- und der Naturschutzfunktion sowie eines ausgewogenen waldökologisch vertretbaren Wildbestandes.
Das Forsteinrichtungswerk soll im September durch den Stadtrat beschlossen werden, zuvor wird es noch eine abschließende Beratung im Forst- und Jagdausschuss geben. In Kürze findet eine Waldbegehung statt, damit sich die Stadtratsmitglieder auch ein Bild vor Ort machen können.
Im Forstausschuss wurde auch über die Vergabe vorübergehender entgeltlicher Jagderlaubnisscheine im Revier Alter Kopf berichtet. Die Stadt bietet Jagderlaubnisscheine für die Einzeljagd und Wildbretjagd gegen ein pauschales Entgelt an. Näheres ist auf der Homepage der Stadt www.heilbad-heilgenstadt.de unter der Rubrik Rathaus+Politik / Ausschreibung zu finden.
Ein Bürger äußerte sich dahingehend, dass er hier einen sehr hohen Aufwand für die Stadt sieht. Hierzu antworte der Ordnungsamtsleiter Thomas Hucke, dass die Jagdaufsicht sowie die Einweisung der Jäger dem Revierleiter (Forstamt) obliegt und somit für die Stadt kein wesentlicher Mehraufwand besteht. Außerdem handelt es sich um eine vorübergehende Lösung. Für das folgende Jagdjahr wird über eine längerfristige Vergabeform nachgedacht.
Wegewartin Elisabeth Kruse äußerte sich zu den Vandalismusschäden am Himmelfahrtstag. Leider wurden wieder Geländer und Hinweisschilder umgerissen, insbesondere ist die Zerstörung des Panoramabildes am Dünkreuz zu erwähnen, wo die Sichtscheibe eingeschlagen wurde. Die Schäden wurden bei der Polizei angezeigt und der Bauhof mit der Reparatur beauftragt. Das Panoramabild wurde bereits wieder in Ordnung gebracht.
Elisabeth Kruse konnte aber auch Positives berichten. So ist eine Ausschilderung zum Warteberg in Vorbereitung. In Kürze kann auch der weniger Ortskundige dieses schöne Wanderziel oberhalb des Ortsteils Flinsberg besser erreichen.
Autor: enEs wurde von einem unabhängigen Gutachter erstellt. Hierbei handelt es sich um einen Betriebsplan, der nach dem Thüringer Waldgesetz aufzustellen ist und die Grundlage für die Waldbewirtschaftung der nächsten 10 Jahre bildet. Der Heiligenstädter Stadtwald befindet sich in einem guten Zustand. In den letzten Jahren wurde viel Wert gelegt auf die Nachhaltigkeit.
Der Zuwachs liegt nach dem Gutachten bei 7,4 Efm/ha/Jahr. Somit ist eine Einschlagsmenge (Hiebsatz) von 7,1 Efm/ha/Jahr gerechtfertigt, damit bleibt auch die Nachhaltigkeit der Waldbewirtschaftung weiterhin gewährleistet, erklärte der Forstamtsleiter.
Hinsichtlich der Baumartenzusammensetzung weist der Stadtwald insbesondere einen Laubmischbestand (überwiegend Buche) mit 79 Prozent (vorher 76 Prozent) auf. Der Nadelholzanteil (überwiegend Fichte) liegt bei 21 Prozent (vorher 24 Prozent). Dabei ist zu erwähnen, dass die Fichte im Stadtwald nur an wenigen Stellen standortgerechte Bedingungen vorfindet, da der Boden meist aus Muschelkalk besteht. Der Anteil der Fichte wurde in den letzten 10 Jahren von 18 auf 15 Prozent reduziert. Der im letzten Jahrzehnt erfolgte Waldumbau zugunsten des Buchenmischbestandes wird weiter fortgesetzt.
Im Ergebnis wurde festgehalten, dass es sich beim Stadtwald insbesondere um einen Wirtschaftswald handelt. Auch in den nächsten Jahren wird hier der Schwerpunkt liegen unter weiterer Beachtung der Erholungs- und der Naturschutzfunktion sowie eines ausgewogenen waldökologisch vertretbaren Wildbestandes.
Das Forsteinrichtungswerk soll im September durch den Stadtrat beschlossen werden, zuvor wird es noch eine abschließende Beratung im Forst- und Jagdausschuss geben. In Kürze findet eine Waldbegehung statt, damit sich die Stadtratsmitglieder auch ein Bild vor Ort machen können.
Im Forstausschuss wurde auch über die Vergabe vorübergehender entgeltlicher Jagderlaubnisscheine im Revier Alter Kopf berichtet. Die Stadt bietet Jagderlaubnisscheine für die Einzeljagd und Wildbretjagd gegen ein pauschales Entgelt an. Näheres ist auf der Homepage der Stadt www.heilbad-heilgenstadt.de unter der Rubrik Rathaus+Politik / Ausschreibung zu finden.
Ein Bürger äußerte sich dahingehend, dass er hier einen sehr hohen Aufwand für die Stadt sieht. Hierzu antworte der Ordnungsamtsleiter Thomas Hucke, dass die Jagdaufsicht sowie die Einweisung der Jäger dem Revierleiter (Forstamt) obliegt und somit für die Stadt kein wesentlicher Mehraufwand besteht. Außerdem handelt es sich um eine vorübergehende Lösung. Für das folgende Jagdjahr wird über eine längerfristige Vergabeform nachgedacht.
Wegewartin Elisabeth Kruse äußerte sich zu den Vandalismusschäden am Himmelfahrtstag. Leider wurden wieder Geländer und Hinweisschilder umgerissen, insbesondere ist die Zerstörung des Panoramabildes am Dünkreuz zu erwähnen, wo die Sichtscheibe eingeschlagen wurde. Die Schäden wurden bei der Polizei angezeigt und der Bauhof mit der Reparatur beauftragt. Das Panoramabild wurde bereits wieder in Ordnung gebracht.
Elisabeth Kruse konnte aber auch Positives berichten. So ist eine Ausschilderung zum Warteberg in Vorbereitung. In Kürze kann auch der weniger Ortskundige dieses schöne Wanderziel oberhalb des Ortsteils Flinsberg besser erreichen.