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Do, 07:34 Uhr
13.06.2013

Vortrag zum Volksaufstand in der DDR

Was war los am 17. Juni 1953 in der DDR? Gerade einmal vier Jahre nach Gründung der DDR wurde an diesem Tag deutlich, dass die SED-Diktatur kaum Rückhalt im Volk besaß...

Aus dem Arbeiterprotest gegen eine Normerhöhung entwickelte sich rasant ein Volksaufstand, der wohl ohne Eingreifen der Sowjetunion, die Herrschaft der SED beendet hätte. Damit wurde deutlich, dass die SED-Diktatur ohne sowjetische Panzer kaum bestehen konnte. Die Lehre der SED war jedoch nicht, das Volk durch Demokratisierung und Reformen für sich zu gewinnen, sondern der massive Ausbau des Repressionsapparates.

Der Einfluss und die Bedeutung der Staatssicherheit stiegen nach dem 17. Juni 1953 stetig und die endgültige Abriegelung der DDR durch den Mauerbau 1961 manifestierte den Willen der SED-Führung, ihr diktatorisches Weltbild gegen das Volk durchzusetzen. Anlässlich des 60. Jahrestages des Volksaufstandes freut sich die Konrad-Adenauer-Stiftung Erfurt den ehemaligen Bürgerrechtler Dr. Ehrhart Neubert gewonnen zu haben, um historische Hintergründe, Verlauf und Folgen des 17. Juni 1953 darzustellen.

Grenzlandgespräch im Grenzlandmuseum Eichsfeld in Teistungen am 13. Juni 2013, 19.00 Uhr anlässlich des 60. Jahrestags des 17. Juni.
Autor: en

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