Mo, 09:24 Uhr
17.06.2013
Erinnerung wachhalten
Der 17. Juni 1953 zählt zu den prägendsten Daten der deutschen Nachkriegsgeschichte. Dazu ein Statement der Jungen Union im Landkreis Eichsfeld...
So stellt er die erste Freiheitserhebung nach Ende des Zweiten Weltkriegs dar, bei der in mehr als 500 Orten der ehemaligen DDR eine Million Menschen auf die Straße gingen, um ihren Freiheitswillen zu bekunden und für ein geeintes, demokratisches sowie freies Deutschland einzutreten.
Das SED-Regime schlug diesen Aufstand mithilfe sowjetischer Panzer innerhalb kurzer Zeit blutig nieder und zeigte damit sein wahres Gesicht. Die traurige Bilanz: etwa 80 Demonstranten verloren ihr Leben, 20 Aufständische wurden zum Tode verurteilt und mehr als 10.000 Menschen wurden verhaftet.
Dieser mutigen Menschen gedenken wir und wir wollen mahnen, stets wachsam zu sein, damit sich Unfreiheit und Unrecht auf deutschem Boden nicht wiederholen, so der JU-Kreisvorsitzende Andreas Kurze anlässlich des 60. Jahrestags des Volksaufstandes.
Und weiter: Die zweite Diktatur des 20. Jahrhunderts auf deutschem Boden darf keine Randnotiz bleiben. Die zunehmende Verklärung der DDR und das Unwissen über begangenes Unrecht besonders bei der jungen Generation können wir nicht hinnehmen. Der gesamten Gesellschaft und besonders den Schulen kommt die Aufgabe zu, junge Menschen über Verbrechen in der DDR aufzuklären.
Die Junge Union Eichsfeld begrüßt daher alle Projekte und Initiativen in den Schulen, die sich mit dem DDR-Unrechtsstaat beschäftigen, so das jüngst vorgestellte Unterrichtsmaterial Probe den Aufstand, welches aus Spielanleitungen, Spielmaterialien und Arbeitsblättern besteht und Lehrkräfte der Klassen 3 bis 6 unterstützt, Schüler mit historischen Informationen in Berührung zu bringen, sodass sie sich aktiv mit demokratischen Grundwerten auseinandersetzen.
Mit dem Grenzlandmuseum in Teistungen haben wir zudem eine hervorragende Einrichtung in unserer Region, die in vielfältiger Weise auf das menschenverachtende Grenzregime aufmerksam macht. Wir fordern, dass der Besuch solcher Einrichtungen fester Bestandteil des Geschichtsunterrichts der Schulen wird, sagte Andreas Kurze abschließend.
Autor: redSo stellt er die erste Freiheitserhebung nach Ende des Zweiten Weltkriegs dar, bei der in mehr als 500 Orten der ehemaligen DDR eine Million Menschen auf die Straße gingen, um ihren Freiheitswillen zu bekunden und für ein geeintes, demokratisches sowie freies Deutschland einzutreten.
Das SED-Regime schlug diesen Aufstand mithilfe sowjetischer Panzer innerhalb kurzer Zeit blutig nieder und zeigte damit sein wahres Gesicht. Die traurige Bilanz: etwa 80 Demonstranten verloren ihr Leben, 20 Aufständische wurden zum Tode verurteilt und mehr als 10.000 Menschen wurden verhaftet.
Dieser mutigen Menschen gedenken wir und wir wollen mahnen, stets wachsam zu sein, damit sich Unfreiheit und Unrecht auf deutschem Boden nicht wiederholen, so der JU-Kreisvorsitzende Andreas Kurze anlässlich des 60. Jahrestags des Volksaufstandes.
Und weiter: Die zweite Diktatur des 20. Jahrhunderts auf deutschem Boden darf keine Randnotiz bleiben. Die zunehmende Verklärung der DDR und das Unwissen über begangenes Unrecht besonders bei der jungen Generation können wir nicht hinnehmen. Der gesamten Gesellschaft und besonders den Schulen kommt die Aufgabe zu, junge Menschen über Verbrechen in der DDR aufzuklären.
Die Junge Union Eichsfeld begrüßt daher alle Projekte und Initiativen in den Schulen, die sich mit dem DDR-Unrechtsstaat beschäftigen, so das jüngst vorgestellte Unterrichtsmaterial Probe den Aufstand, welches aus Spielanleitungen, Spielmaterialien und Arbeitsblättern besteht und Lehrkräfte der Klassen 3 bis 6 unterstützt, Schüler mit historischen Informationen in Berührung zu bringen, sodass sie sich aktiv mit demokratischen Grundwerten auseinandersetzen.
Mit dem Grenzlandmuseum in Teistungen haben wir zudem eine hervorragende Einrichtung in unserer Region, die in vielfältiger Weise auf das menschenverachtende Grenzregime aufmerksam macht. Wir fordern, dass der Besuch solcher Einrichtungen fester Bestandteil des Geschichtsunterrichts der Schulen wird, sagte Andreas Kurze abschließend.