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Mi, 12:27 Uhr
17.07.2013

Innovation in der Plasmamedizin

Mit der PlasmaDerm®-Produktfamilie stellt die Duderstädter Firma CINOGY einen neuartigen Behandlungsansatz auf dem Gebiet der Dermatologie und Wundversorgung vor...

PlasmaDerm (Foto: OttoBock) PlasmaDerm (Foto: OttoBock)

Der Begriff Plasma beschreibt einen aus der Physik bekannten nicht-klassischen Aggregatzustand, in den jedes beliebige Gas durch Energiezufuhr überführt werden kann. „Heiße“ Plasmen finden bereits seit einigen Jahren insbesondere im chirurgischen Bereich
Anwendung.

Die innovativen PlasmaDerm®-Produkte zeichnen sich dadurch aus, dass sie ein gewebeverträgliches „kaltes“ Plasma auf Körpertemperatur erzeugen. Damit eröffnet sich eine Vielzahl an Einsatzmöglichkeiten – speziell auf dem Gebiet der Dermatologie und bei der Wundbehandlung.

Die PlasmaDerm®-Produktfamilie
Die benutzerfreundlichen PlasmaDerm®-Produkte wurden für die lokale Behandlung mikrobiell kontaminierter bzw. infizierter Haut und Hautwundenareale entwickelt. Die Produktfamilie umfasst Gerätevarianten zur Behandlung unterschiedlich großer Haut- und Wundareale. So können Bereiche von 1cm2, 3cm2 bis hin zu 22,5 cm2 mit „kaltem“ Plasma behandelt werden.

Die zwei kleineren Gerätevarianten sind starr ausgeführt und mit sterilen Abstandhaltern versehen. Die größere Variante passt sich dank flexibler Ausführung optimal an den zu behandelnden Hautbereich an und wird steril mit fest integriertem Abstandhalter geliefert. Zur Erzeugung des Plasmas wird ausschließlich Umgebungsluft verwendet.

Dadurch kann auf eine externe Gasversorgung vollständig verzichtet werden. Einfache Anwendung, nachgewiesene Wirksamkeit Durch Aufsetzen des PlasmaDerm®-Geräts auf die zu versorgende Hautoberfläche wird das kalte Plasma über dem Hautareal erzeugt. Die Dosis wird in Absprache mit dem behandelnden Arzt festgelegt (Empfehlung: ca. 30-60 s/cm2).

Die Anwendung kann mehrmals täglich wiederholt werden und erfolgt in der Regel im Abstand von 2-3 Tagen über einen Zeitraum von 1-2 Wochen.
Erste klinische Studien und Untersuchungen bestätigen die sehr gute Wirksamkeit der PlasmaDerm®-Geräte gegen typische Wundkeime beispielsweise in chronischen Ulcuswunden. Eine Wirkung gegen multiresistente Keime (MRSA) und andere Problemkeime konnte ebenfalls nachgewiesen werden.

An der Hautklinik der Universitätsmedizin Göttingen
wurde eine klinische Studie zur Plasmaanwendung bei chronisch venösen Wunden unter Leitung von Prof. Dr. Steffen Emmert erfolgreich durchgeführt. Die Behandlung mit PlasmaDerm® zeichnet sich durch eine sehr gute Verträglichkeit und einfache Anwendbarkeit aus. Relevante Nebenwirkungen wurden bislang nicht beobachtet.
Autor: en

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