Sa, 09:38 Uhr
27.07.2013
Eigene Verantwortung bleibt
Unser Kind ist verschwunden, bitte helfen sie uns. Mit diesem Wunsch besorgter Eltern werden die Rettungsschwimmer der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) an Küsten, dem Seeburger See und in Schwimmbädern tagtäglich konfrontiert...
Meistens geht die Familienzusammenführung nach kurzer oder längerer Suche erfolgreich aus. Es gibt aber auch Eltern, die meinen, die Verantwortung für die Sicherheit ihrer Kinder an der Schwimmbadkasse an den Schwimmmeister oder die Rettungsschwimmer abgeben zu können, berichtet Arvid Rose, Pressesprecher im DLRG-EichfeldZentrum in Duderstadt. Die werden schon aufpassen, dass unserem Kind nichts passiert! - diesen Satz hören unsere Rettungsschwimmer oft, beschreibt Rose den Alltag auf den Wachstationen.
Dabei sind Eltern die natürlichen Garanten für die Sicherheit und Unversehrtheit ihrer Kinder. Diese Garantenstellung geben sie auch nicht mit dem Kauf einer Eintrittskarte ab. Kinder, insbesondere die Kleinsten, zu beaufsichtigen und im Wasser stets in Griffweite zu sein, ist der beste Schutz vor Unfällen und vor dem Ertrinken.
Die Eltern sollten wissen, so Arvid Rose weiter dass ganz kleine Kinder leise ertrinken. Schon eine kleine Welle kann sie aus dem Gleichgewicht bringen und sie geraten unter Wasser. Dann hilft nur schnelles beherztes Zupacken, um den Sohn oder die Tochter vor dem Ertrinken zu retten.
Auch Kinder, die eine Seepferdchenprüfung erfolgreich absolviert haben, gelten nicht als sichere Schwimmer. Eltern, so der Rat der Rettungsschwimmer, sollten auch auf die etwas älteren ein wachsames Auge haben.
Die ehrenamtlichen Rettungsschwimmer haben eine Garantenstellung beim Wachdienst am Wasser, sagt der Pressesprecher der DLRG. Sie werden alles tun, um Menschen vor dem Ertrinken zu retten. Sie haben aber keine Anweisungsbefugnis und können nur durch Argumente überzeugen. Wir brauchen deshalb die Eltern als verantwortungsvollen Sicherheitspartner am Wasser, damit der Familienurlaub ungetrübt bleibt, so Rose.
Autor: enMeistens geht die Familienzusammenführung nach kurzer oder längerer Suche erfolgreich aus. Es gibt aber auch Eltern, die meinen, die Verantwortung für die Sicherheit ihrer Kinder an der Schwimmbadkasse an den Schwimmmeister oder die Rettungsschwimmer abgeben zu können, berichtet Arvid Rose, Pressesprecher im DLRG-EichfeldZentrum in Duderstadt. Die werden schon aufpassen, dass unserem Kind nichts passiert! - diesen Satz hören unsere Rettungsschwimmer oft, beschreibt Rose den Alltag auf den Wachstationen.
Dabei sind Eltern die natürlichen Garanten für die Sicherheit und Unversehrtheit ihrer Kinder. Diese Garantenstellung geben sie auch nicht mit dem Kauf einer Eintrittskarte ab. Kinder, insbesondere die Kleinsten, zu beaufsichtigen und im Wasser stets in Griffweite zu sein, ist der beste Schutz vor Unfällen und vor dem Ertrinken.
Die Eltern sollten wissen, so Arvid Rose weiter dass ganz kleine Kinder leise ertrinken. Schon eine kleine Welle kann sie aus dem Gleichgewicht bringen und sie geraten unter Wasser. Dann hilft nur schnelles beherztes Zupacken, um den Sohn oder die Tochter vor dem Ertrinken zu retten.
Auch Kinder, die eine Seepferdchenprüfung erfolgreich absolviert haben, gelten nicht als sichere Schwimmer. Eltern, so der Rat der Rettungsschwimmer, sollten auch auf die etwas älteren ein wachsames Auge haben.
Die ehrenamtlichen Rettungsschwimmer haben eine Garantenstellung beim Wachdienst am Wasser, sagt der Pressesprecher der DLRG. Sie werden alles tun, um Menschen vor dem Ertrinken zu retten. Sie haben aber keine Anweisungsbefugnis und können nur durch Argumente überzeugen. Wir brauchen deshalb die Eltern als verantwortungsvollen Sicherheitspartner am Wasser, damit der Familienurlaub ungetrübt bleibt, so Rose.