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So, 19:46 Uhr
28.07.2013

Eichsfeld 2020 – was bringt die Zukunft?

Gestern trafen sich die Mitglieder der Jungen Union Eichsfeld in Gernrode zur ersten Veranstaltung der Reihe „Eichsfeld 2020“. Am Ende dieser Veranstaltungsreihe soll ein Positionspapier erstellt werden...

Junge Union (Foto: Andreas Kurze) Junge Union (Foto: Andreas Kurze)

Mit dem will sich die JU Eichsfeld zur Kommunalwahl 2014 zu verschiedenen Themen positionieren. Thema des Abends war die Zukunft des ländlichen Raumes im Eichsfeld. Hierzu konnten neben dem stellvertretenden Landrat des Landkreises Eichsfelds, Gerald Schneider, Mitglieder der Kommunalpolitischen Vereinigung der CDU Eichsfeld als Gesprächspartner begrüßt werden.

Der JU-Kreisvorsitzende, Andreas Kurze, führte anhand eines Thesenpapieres der Arbeitsgruppe „Eichsfeld 2020“ der Jungen Union Eichsfeld durch die Diskussion. Hierbei wurden verschiedene Themenbereiche behandelt, allen voran auch eine mögliche Kreisgebietsreform hin zu einem Großkreis Nordthüringen, wie es ein Expertengutachten aus dem Januar 2013 gefordert hatte. Diese Möglichkeit stieß bei den Anwesenden auf breite Ablehnung.

„Ein Großkreis Nordthüringen würde einzig und allein unseren überschuldeten Nachbarkreisen dienen, deren Schulden die Eichsfelder Bürger dann mit tragen müssten, zumal weitere Belastungen der Bürger und Betriebe durch höhere Steuern und Gebühren zur Finanzierung einer solchen Monsterkreises unumgänglich erscheinen“, so Kurze.

Auch Gebietsreformen auf Gemeindeebene standen zur Diskussion. Hierbei positionierte sich die Junge Union Eichsfeld getreu dem Motto: agieren statt reagieren. „Eine kategorische Ablehnung von Gemeindefusionen hin zu Landgemeinden ist zu kurz gedacht. Solange die Gemeinden noch Gestaltungsmöglichkeiten haben, ihre zukünftigen Strukturen selbst zu beeinflussen, sollten diese auch aktiv genutzt werden. Dies ist allemal besser als am Ende vor vollendete Tatsachen gestellt zu werden“, so Kurze weiter.

Des Weiteren wurde unter anderem das Thema Infrastruktur im Eichsfeld ausgiebig besprochen. Hierzu konnte Gerald Schneider ausführliche Informationen geben und zahlreiche erfolgreiche Infrastrukturmaßnahmen im Eichsfeld aufzählen. Er mahnte jedoch auch: „Der ländliche Raum darf nicht abgehangen werden, die Erhaltung der Infrastruktur hat sich heutzutage zu einem wichtigen Teil der Daseinsvorsorge entwickelt, welcher auch zukünftig noch weiter an Bedeutung gewinnen wird.“

Thadäus König erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass die JU Eichsfeld seiner Zeit als erstes den Ausbau der Breitbandversorgung im Eichsfeld forderte und nunmehr eine gute Versorgung mit Breitband fast kreisdeckend umgesetzt werden.

Für den Herbst 2013 ist eine weitere Veranstaltung zum Thema „Zukunft des Ehrenamtes“ geplant zu der sich interessierte Verbände gern über die Kreisgeschäftsstelle anmelden können.
Autor: en

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