Do, 17:04 Uhr
15.08.2013
Geld für Gewerbegebiete
Große Freude am Nachmittag bei den Eichsfeldwerken. Im neuen Konferenzraum übergab der Staatssekretär Jochen Staschewski aus dem Thüringer Wirtschaftsministerium einen druckfrischen Bescheid über 650 000 Euro zum Anschluss zweier Gewerbegebiete an die Kläranlage Leinetal...
Nun ist es offiziell: Der Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Obereichsfeld (WAZ) und seine Betriebsführerin, die EW Wasser GmbH, erhalten vom Land Thüringen Fördermittel für den Anschluss der Gewerbegebiete Hohengandern und Kirchgandern an die Kläranlage Unteres Leinetal.
Den entsprechenden Fördermittelbescheid übergab Staatssekretär Jochen Staschewski am 15. August 2013 im Haus der Eichsfeldwerke. In diesem Rahmen informierte er sich auch über bisherige Projekte der Unternehmensgruppe, wie zum Beispiel die Erschließung des Gewerbegebiets an der A 38 und die energetische Optimierung und Erweiterung der Kläranlage Leinetal. Über die Ergebnisse staunte er nicht schlecht und sagte u.a., dass die Eichsfeldwerke schon Vorreiter seien und äußerte sich mit den Worten "Ihr sei die Elite", sehr positiv zum Eichsfeld überhaupt.
In den Gewerbegebieten Hohengandern und Kirchgandern gab es in den letzten Jahren einige regional bedeutsame Unternehmensansiedlungen. In Hohengandern haben die Gewerbliche Vermietung Georg Weber, die Pension Preis, die Cad Cabel AG sowie BKE Media ihren Sitz. Den Standort Kirchgandern wählten die Firma Ladwig, die MCI Miritz Citrus Ingredients GmbH, die Plastoreg Smidt GmbH, die Gudat Bau GmbH sowie die Herba Cut GmbH & Co.KG. Insgesamt werden derzeit über 400 Mitarbeiter in diesen Unternehmen beschäftigt. Die Standorte leisten daher einen erheblichen Beitrag zur Entwicklung des ländlichen Raumes im Freistaat Thüringen.
Damit die Unternehmen auch für die Zukunft bestens gerüstet und weitere Ansiedlungen möglich sind, muss die dortige Abwasserentsorgung auf den aktuellen Stand der Technik gebracht und die bisherige Nutzung von dezentralen Kleinkläranlagen eingestellt werden. Dafür werden der WAZ Obereichsfeld und die EW Wasser beide Gewerbegebiete in den Jahren 2013 und 2014 an die zentrale Kläranlage Unteres Leinetal anschließen. Sie wurde im September 2012 in Betrieb genommen und ist bereits auf die geplanten Neuanschlüsse ausgelegt.
Für die Verlegung der notwendigen Rohre werden aus wirtschaftlichen und naturschutzrechtlichen Gründen im Wesentlichen grabenlose Verfahren wie zum Beispiel das sogenannte Bohrspülverfahren und die Durchörterung eingesetzt. Da der Boden dafür nicht aufgerissen werden muss, können Eingriffe in die Natur und auch Behinderungen des Verkehrs gering gehalten werden. Eine besondere Herausforderung stellt dabei die Kreuzung der Bahnstrecke Arenshausen-Eichenberg dar.
Der Zweckverband investiert in diese Maßnahme gut 720.000 Euro. Erfreulicherweise hat der Freistaat Thüringen eine 90-prozentige Förderung dieser Summe zugesagt. So können gut 650.000 Euro durch Fördermittel aus der Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW) sowie aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gedeckt werden. Der WAZ Obereichsfeld und die EW Wasser freuen sich über die Unterstützung und auf die neue Aufgabe.
Den Eichsfelder Nachrichten sagte Staatssekretär Jochen Staschewski zum Abschluss seines Besuches bei den Eichsfeldwerken in Heiligenstadt:
Autor: enNun ist es offiziell: Der Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Obereichsfeld (WAZ) und seine Betriebsführerin, die EW Wasser GmbH, erhalten vom Land Thüringen Fördermittel für den Anschluss der Gewerbegebiete Hohengandern und Kirchgandern an die Kläranlage Unteres Leinetal.
Den entsprechenden Fördermittelbescheid übergab Staatssekretär Jochen Staschewski am 15. August 2013 im Haus der Eichsfeldwerke. In diesem Rahmen informierte er sich auch über bisherige Projekte der Unternehmensgruppe, wie zum Beispiel die Erschließung des Gewerbegebiets an der A 38 und die energetische Optimierung und Erweiterung der Kläranlage Leinetal. Über die Ergebnisse staunte er nicht schlecht und sagte u.a., dass die Eichsfeldwerke schon Vorreiter seien und äußerte sich mit den Worten "Ihr sei die Elite", sehr positiv zum Eichsfeld überhaupt.
In den Gewerbegebieten Hohengandern und Kirchgandern gab es in den letzten Jahren einige regional bedeutsame Unternehmensansiedlungen. In Hohengandern haben die Gewerbliche Vermietung Georg Weber, die Pension Preis, die Cad Cabel AG sowie BKE Media ihren Sitz. Den Standort Kirchgandern wählten die Firma Ladwig, die MCI Miritz Citrus Ingredients GmbH, die Plastoreg Smidt GmbH, die Gudat Bau GmbH sowie die Herba Cut GmbH & Co.KG. Insgesamt werden derzeit über 400 Mitarbeiter in diesen Unternehmen beschäftigt. Die Standorte leisten daher einen erheblichen Beitrag zur Entwicklung des ländlichen Raumes im Freistaat Thüringen.
Damit die Unternehmen auch für die Zukunft bestens gerüstet und weitere Ansiedlungen möglich sind, muss die dortige Abwasserentsorgung auf den aktuellen Stand der Technik gebracht und die bisherige Nutzung von dezentralen Kleinkläranlagen eingestellt werden. Dafür werden der WAZ Obereichsfeld und die EW Wasser beide Gewerbegebiete in den Jahren 2013 und 2014 an die zentrale Kläranlage Unteres Leinetal anschließen. Sie wurde im September 2012 in Betrieb genommen und ist bereits auf die geplanten Neuanschlüsse ausgelegt.
Für die Verlegung der notwendigen Rohre werden aus wirtschaftlichen und naturschutzrechtlichen Gründen im Wesentlichen grabenlose Verfahren wie zum Beispiel das sogenannte Bohrspülverfahren und die Durchörterung eingesetzt. Da der Boden dafür nicht aufgerissen werden muss, können Eingriffe in die Natur und auch Behinderungen des Verkehrs gering gehalten werden. Eine besondere Herausforderung stellt dabei die Kreuzung der Bahnstrecke Arenshausen-Eichenberg dar.
Der Zweckverband investiert in diese Maßnahme gut 720.000 Euro. Erfreulicherweise hat der Freistaat Thüringen eine 90-prozentige Förderung dieser Summe zugesagt. So können gut 650.000 Euro durch Fördermittel aus der Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW) sowie aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gedeckt werden. Der WAZ Obereichsfeld und die EW Wasser freuen sich über die Unterstützung und auf die neue Aufgabe.
Den Eichsfelder Nachrichten sagte Staatssekretär Jochen Staschewski zum Abschluss seines Besuches bei den Eichsfeldwerken in Heiligenstadt:
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