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Fr, 10:35 Uhr
23.08.2013

Anmeldung noch bis 27. August möglich

Eigentümer, die ihr Kulturdenkmal am diesjährigen Tag des offenen Denkmals öffnen wollen, werden gebeten, sich spätestens bis zum 27. August bei der Unteren Denkmalschutzbehörde des Landkreises Eichsfeld zu melden....

Die Angaben werden dann in die Auflistung des Landkreises zur Veröffentlichung des diesjährigen Programms mit aufgenommen. Dieses liegt ab Anfang September in den Häusern des Landratsamtes und den Verwaltungsgemeinschaften aus.

Der Tag des offenen Denkmals am 8. September 2013
steht unter dem Motto: "Jenseits des Guten und Schönen: Unbequeme Denkmale?"

Ziel des Tages des offenen Denkmals ist es, die Öffentlichkeit für die Bedeutung des kulturellen Erbes zu sensibilisieren und Interesse für die Belange der Denkmalpflege zu wecken.

Im Jahr 2013 steht mit dem o. g. Motto ein Thema im Mittelpunkt, das einen außerordentlich großen Interpretationsspielraum und interessante Möglichkeiten für die Vorstellung der Objekte zulässt.

Nicht jedes Gebäude kann und muss erhalten werden. Jedoch ist immer eine gründliche gesellschaftliche Auseinandersetzung und bewusste Entscheidung darüber notwendig, welche Denkmale wir schützen oder abreißen und aus welchen Gründen, um unsere Vergangenheit als unser Erbe sichtbar zu bewahren.

Jedes Denkmal hat dabei eine einzigartige Geschichte, einen einzigartigen baulichen Zustand und steht räumlich in einem einzigartigen Kontext.

Auch der demografische Wandel ist eine Herausforderung an die Denkmalpflege. Davon betroffen sind in unserem Landkreis vor allem die ländlichen Wohnbauten.
Nutzungsalternativen müssen entwickelt werden und ihre Umsetzung ist eine schwierige Aufgabe für Denkmalpfleger, Eigentümer und Bevölkerung.

Unter öffentlichem Protest werden Denkmale auch manchmal abgerissen und seltener unter ähnlichem Protest erhalten. Mehrere Beispiele gibt es auch in unserem Landkreis und der Tag des offenen Denkmals bietet die einmalige Gelegenheit, auf diese Probleme aufmerksam zu machen und die Bevölkerung in die Diskussion einzubinden.

Bei fast jedem historischen Gebäude gibt es bei der Sanierung Überraschungen und nicht immer sind diese für den Bauherrn angenehm. Unbekannte schwere Schäden oder aber auch kostbare Entdeckungen ziehen ungeplante, höhere Kosten oder Einschränkungen in der Umsetzung von baulichen Maßnahmen nach sich.

Selbstverständlich ist das diesjährige Motto aber auch eine ideale Gelegenheit, gelungene Lösungen und Erfolge der Erhaltung historischer Bauten zu präsentieren. Denkmaleigentümer können zeigen, wie und warum ihre Denkmale die Mühe wert sind, erhalten zu werden. Gleichzeitig können Objekte, die gerade in der Restaurierungsphase sind, vorgestellt und Schwierigkeiten, vor denen Planer, Handwerker sowie Eigentümer stehen, erläutert werden.

Autor: en

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