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Mo, 08:45 Uhr
07.10.2013

Leinefelde wird heute 44 Jahre

Zumindest die ehemalige Stadt. Am 7. Oktober 1969 erhielt das damalige Dorf Leinefelde zum Republikgeburtstag Stadtrecht. Das war damals außergewöhnlich. Aber Leinefelde hatte noch mehr Alleinstellungsmerkmale, war vom Alter her die jüngste Stadt der DDR und vom Altersdurchschnitt ebenfalls....

Leinefelde wurde mit ihren Plattenbauten zur dichtbesiedelsten Stadt der DDR, wenn man von der Fläche ausgeht. Sie wurde zur sozialistischen Vorzeigestadt des Bezirkes Erfurt. Mit dem Eichsfeldplan zur Industriealisierung der Region 1959 wurde beschlossen, in Leinefelde eine Baumwollspinnerei zu errichten. 1960 betrug die Einwohnerzahl nur 2600 in Leinefelde, zur Stadtgründung waren es schon 6200 und zur politischen Wende im Jahr 1989 waren es 16 500 Einwohner, die zum größten Teil in Plattenbauten wohnten.

Die Platten waren nach der Wende auch zur Herausforderung geworden, denn immer mehr Menschen zogen aus der Stadt. Dank der Weitsicht von Bürgermeister Gerd Reinhardt beteiligte sich Leinefelde nicht nur an der Weltausstellung EXPO 2000 sondern konnte auch beispielhaft die Stadtentwicklung vorantreiben und wird weltweit auch als Beispiel gelungenen Stadtumbaus dargestellt.

Heute gehört Leinefelde zur Stadt Leinefelde-Worbis, die sich im Jahr 2004 mit sieben Dörfern zusammengetan hat.

In der Stadtratsitzung am Abend wird sicher auch dieser Jahrestag erwähnt.
Ilka Kühn
Autor: en

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