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Do, 15:18 Uhr
17.10.2013

Grundsteinlegung für Max Näder Haus

Historische Fundstücke zur Geschichte der Familie Näder und des 1919 gegründeten Unternehmens Ottobock werden künftig in einem neuen Gebäude zusammengeführt, für das Professor Hans Georg Näder heute den Grundstein gelegt hat...

Grundsteinlegung Näder-Haus (Foto: Rüdiger herzog) Grundsteinlegung Näder-Haus (Foto: Rüdiger herzog)

Auf dem Foto von links: der Berliner Architekt Rolf Gnädinger, Michael Klaus, Polier von der Baufirma Ernst Herwig, und Professor Hans Georg Näder bei der Grundsteinlegung.

Das Familien- und Firmenarchiv findet seinen Platz in einem Anbau an das Anwesen am Duderstädter Hindenburgring, wo der 2009 verstorbene Dr. Max Näder und seine Frau, Otto Bocks Tochter Maria, seit 1961 gewohnt haben.

„Wir werden das Max Näder Haus pünktlich zum 100. Geburtstag meines Vaters am 24. Juni 2015 der neuen Nutzung übergeben. Mir bedeutet das Projekt sehr viel, am Hindenburgring war über viele Jahre mein Zuhause“, sagte Professor Hans Georg Näder, bevor die Grundsteinlegung mit einem symbolischen Akt endete.

Inhalt der im Fundament verewigten Kassette sind neben Bauzeichnungen, Fotos vom Modell des Hauses, drei Tageszeitungen und Münzen auch die Urkunde zur Grundsteinlegung und die dreibändige Firmen- und Familienchronik „Bewegte Zeiten“. Ebenfalls enthalten ist das Buch über eine USA-Reise von Max und Maria Näder mit Tagebuchaufzeichnungen.

Das Archiv der Familien- und Firmendokumente wird überwiegend im Untergeschoss des Forums sein Zuhause finden. Im ehemaligen Wohnhaus wird darüber hinaus das Erdgeschoss unverändert erhalten und das Arbeitszimmer von Dr. Max Näder für das Firmenarchiv mit genutzt. Um die untrennbar miteinander verknüpfte Familien- und Firmengeschichte für die Nachwelt zusätzlich zu sichern, werden die historischen Dokumente digitalisiert.

Im Max Näder Haus wird eine Fülle von konkretem Anschauungsmaterial dafür zu finden sein, wie tief Familien-, Firmen- und Zeitgeschichte ineinander greifen. Das gilt für den Start nach dem Ersten Weltkrieg im unsicheren Berlin wie für die Nachkriegszeit mit der Enteignung in Königsee 1948 durch die russische Besatzungsmacht, den Neuaufbau von Ottobock in Duderstadt, das internationale Risikomanagement zu Zeiten des Kalten Krieges und die weltweiten Entwicklungen im Unternehmen nach der Öffnung der innerdeutschen Grenze in Regie von Professor Näder.

Im Erdgeschoss des Forums entsteht ein großer Konferenzraum, der von Ottobock, aber auch regionalen Institutionen genutzt werden kann. Im Wohnhaus erhalten das Family Office und die Otto Bock Stiftung ein neues Zuhause.
Autor: en

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