Di, 12:45 Uhr
21.01.2014
Auch zweite Auflage erfolgreich
Blinde und Sehbehinderte waren jetzt im Rahmen einer Krippenfahrt unterwegs. Bereits im vergangenen Jahr gab es auf diese Fahrt so eine große Resonanz, dass sie wiederholt nun angeboten wurde....
Die Resonanz auf die erste Krippenfahrt des Kreisverbandes Eichsfeld des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Thüringen e. V. (BSVT) war bei den Vereinsmitgliedern im vorigen Jahr so groß, dass sich die Organisatoren entschieden, auch im Jahr 2014 eine Besichtigungstour von Weihnachtskrippen im Eichsfeld in das Programm aufzunehmen. Auch diesmal hatte Pfarrer Heinz-Josef Brodmann aus Günterode nicht nur die Reiseroute zusammengestellt.
Er begleitete die Gruppe Sehgeschädigter auch von Heiligenstadt aus bis in das Südeichsfeld.
In der Pfarrkirche St. Cosmas und Damian Geisleden erzählte Pfarrer Günter Christoph Haase, dass die Figuren der Weihnachtskrippe über einhundert Jahre alt sind. Die Weihnachtsbäume werden jedes Jahr durch eine Vielzahl von liebevoll gebastelten Strohsternen geschmückt.
Ein Bewegungsmelder sorgt dafür, dass immer wenn Besucher in die Kirche kommen, die Weihnachtskrippe in festlichem Licht getaucht ist. Zum Abschluss des Besuches ließ Pfarrer Haase die vier Glocken läuten, um die Besucher am besonderen Klang teilhaben zu lassen.
In den Pfarrkirchen St. Sergius und Bacchus in Kreuzebra sowie St. Georg und Juliana in Küllstedt gab es von Pfarrer Brodmann Erläuterungen zur Geschichte und Ausstattung der Bauwerke sowie Erklärungen zu den jeweiligen Krippendarstellungen.
Im Unstrut-Hainich-Kreis erfolgte der Besuch der Pfarrkirche St. Jakobus der Ältere in Struth. Dort übernahm der dortige Pfarrer Dominik Trost die Führung durch das Gotteshaus. Zurück im Landkreis Eichsfeld standen die Pfarrkirchen St. Ursula in Geismar und St. Philippus und Jakobus in Ershausen auf dem Tourprogramm.
Zum Abschluss eines jeden Kirchenbesuches ließen die fast vierzig Verbandsfreunde und Begleitpersonen gemeinsam Weihnachtslieder im großen Chor erklingen. Zu Bethlehem geboren oder Es ist ein Ros entsprungen gehörten ebenso dazu, wie das bekannte Lied O du fröhliche, dass natürlich nicht fehlen durfte.
Der Halbtagesausflug endete in Ershausen bei Kaffee und Kuchen. Der Dank des Kreisvorstandes für die Vorbereitung und Durchführung der Fahrt erging an Pfarrer Brodmann und an alle, die zum Gelingen der zweiten Krippenfahrt des Verbandes beigetragen haben.
Autor: enDie Resonanz auf die erste Krippenfahrt des Kreisverbandes Eichsfeld des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Thüringen e. V. (BSVT) war bei den Vereinsmitgliedern im vorigen Jahr so groß, dass sich die Organisatoren entschieden, auch im Jahr 2014 eine Besichtigungstour von Weihnachtskrippen im Eichsfeld in das Programm aufzunehmen. Auch diesmal hatte Pfarrer Heinz-Josef Brodmann aus Günterode nicht nur die Reiseroute zusammengestellt.
Er begleitete die Gruppe Sehgeschädigter auch von Heiligenstadt aus bis in das Südeichsfeld.
In der Pfarrkirche St. Cosmas und Damian Geisleden erzählte Pfarrer Günter Christoph Haase, dass die Figuren der Weihnachtskrippe über einhundert Jahre alt sind. Die Weihnachtsbäume werden jedes Jahr durch eine Vielzahl von liebevoll gebastelten Strohsternen geschmückt.
Ein Bewegungsmelder sorgt dafür, dass immer wenn Besucher in die Kirche kommen, die Weihnachtskrippe in festlichem Licht getaucht ist. Zum Abschluss des Besuches ließ Pfarrer Haase die vier Glocken läuten, um die Besucher am besonderen Klang teilhaben zu lassen.
In den Pfarrkirchen St. Sergius und Bacchus in Kreuzebra sowie St. Georg und Juliana in Küllstedt gab es von Pfarrer Brodmann Erläuterungen zur Geschichte und Ausstattung der Bauwerke sowie Erklärungen zu den jeweiligen Krippendarstellungen.
Im Unstrut-Hainich-Kreis erfolgte der Besuch der Pfarrkirche St. Jakobus der Ältere in Struth. Dort übernahm der dortige Pfarrer Dominik Trost die Führung durch das Gotteshaus. Zurück im Landkreis Eichsfeld standen die Pfarrkirchen St. Ursula in Geismar und St. Philippus und Jakobus in Ershausen auf dem Tourprogramm.
Zum Abschluss eines jeden Kirchenbesuches ließen die fast vierzig Verbandsfreunde und Begleitpersonen gemeinsam Weihnachtslieder im großen Chor erklingen. Zu Bethlehem geboren oder Es ist ein Ros entsprungen gehörten ebenso dazu, wie das bekannte Lied O du fröhliche, dass natürlich nicht fehlen durfte.
Der Halbtagesausflug endete in Ershausen bei Kaffee und Kuchen. Der Dank des Kreisvorstandes für die Vorbereitung und Durchführung der Fahrt erging an Pfarrer Brodmann und an alle, die zum Gelingen der zweiten Krippenfahrt des Verbandes beigetragen haben.
