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Mi, 18:36 Uhr
12.02.2014

Forum: Erhöhung Diäten

Bundestag will Diäten erhöhen. Ein Leserbrief beschäftigt sich mit der neueren geplanten Eröhung und bezeichnet es als Maßlosigkeit...

Es ist einfach nicht zu fassen, mit welcher Selbstverständlichkeit die Diäten im Bundestag um 10 Prozent erhöht werden sollen Gleichzeitig fordert das politische Berlin Lohnzurückhaltung, um die gute Entwicklung in der Wirtschaft nicht zu gefährden.

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Ca. 800 Euro mehr für die Abgeordneten des Bundestages, das ist an Maßlosigkeit nicht zu überbieten. Wie immer werden sie das ohne die Stimmen der Linken beschließen und sehen sich obendrein auch noch im Recht, weil z.B in Bereichen der Justiz mehr verdient wird.

Auf die Idee generell in den oberen Etagen Obergrenzen von Gehältern einzuführen, kommt natürlich keiner. Hier ist längst die Maßlosigkeit zu Hause und Raffgier grenzenlos, die obendrein auch noch mit Schutzklauseln versehen ist, um sich frei zu kaufen. Für Beispiele würde sicher der Platz nicht reichen. Neiddebatte? Nein! Die Raffgier ist völlig ausgeufert und die Politik sitzt wie die Maus vor der Schlange und übt sich in Beschwichtigung.

Lieber wurstelt die Koalition in Berlin am Mindestlohn der Lohnempfänger., der in weiter Ferne liegt. Längst wäre ein Mindestlohn in den oberen Etagen angebracht. Leider ist das eine Wunschvorstellung, denn gegen den wachsenden Reichtum wird nichts unternommen. Also, dann wenigstens Diätenerhöhung um "nur" 10 Prozent, denn wir schon nachstehen.

Rolf-Dieter Reiber
Ichstedt
Autor: khh

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare
-Insider-
12.02.2014, 19:26 Uhr
ich
persönliche plädiere für 20.000 Euro pro Monat. Warum? Damit es endlich auch mal fähige Leute dort gibt. Jeder der wirklich etwas auf dem Kasten hat, geht in die "freie" Wirtschaft und verdient dort mit entsprechender Leistung wesentlich mehr als ein Bundestagsabgeordneter...

PS: Bevor die üblichen Verächtigen kommen...ja, nicht jeder bekommt x-tausend euro pro monat...aber in der spitzenetage deutscher betriebe lacht man doch über abgeordnetenvergütungen - zu recht!
Nemo
13.02.2014, 10:56 Uhr
Diätenerhöhung
Es erinnert sehr an die früheren Fürsten und Grafen, sie bekamen auch ständig mehr Geld, auch wenn sie dafür neue Steuern erfinden mussten. Ich kann keinen Unterschied zu den heutigen Abgeorneten erkennen!
Retupmoc
13.02.2014, 11:48 Uhr
Unterschied
Ich kann auch keinen Unterschied mehr zu Honecker und Co. erkennen. Vielleicht sollte man die Straße wieder mobilisieren?
Real Human
13.02.2014, 11:54 Uhr
„Ich kriege sooo'n Hals“,
... wenn ich dieses Gejammer nach fast jeder Wahl zu hören oder zu lesen bekomme. Dabei haben doch die Meisten, die sich über die regelmäßigen Diätenerhöhungen empören, genau diese Abgeordneten gewählt. Über 80 % der Wähler wollten es doch so! Und wenn man die Nichtwähler hinzuzählt, sind es noch mehr!

@ -Insider- :
Sie sollten nicht vergessen, dass jeder halbwegs einflussreiche Abgeordnete oder politische Funktionsträger meist gute Aussichten auf einen wohldotierten Beraterposten in der „Freien Wirtschaft“ hat.

Das bestbekannte Topbeispiel ist Gerhard Schröder. Freilich darf man sich zuvor bei den Wirtschaftseliten nicht unbeliebt gemacht haben. So gesehen ist unser Land auch nur eine mehr oder weniger „gelenkte Demokratie“. Und wenn man dann noch von über 80 % gewählt wird, ist das doch die beste Bestätigung dafür, dass man sich genau richtig verhalten hat.

Man kann auch nicht sagen, dass die meisten Politiker „nicht wirklich was auf dem Kasten haben“. Es gehört schon einige Intelligenz dazu, den wenigen nachdenklichen Bürgern zu verklickern, dass „mein Geschwätz von gestern“ damals vollkommen weise war, heute aber das Gegenteil richtig ist! Fehler sollte man als Politiker zumindest nicht zu häufig eingestehen. So wie Berlusconi zu sein, kann bei Vielen gut ankommen: „Oh, der ist ja wie wir! Den wählen wir!“
Retupmoc
13.02.2014, 13:41 Uhr
So ist das aber nicht
Die Partei der Nichtwähler wählt eben nicht, weil KEINE der zur Wahl stehenden Parteien eine Alternative ist. Sie, geehrter JörgB. können bitte diese Menschen nicht dafür verantwortlich machen. Denn alle achso demokratischen Parteien beteiligen sich ja an Aufstockung der Bezüge. Die Linke spendet zwar , aber ob das generell ist? Ansonsten bin ich der Meinung, das die Politiker zuviel bekommen. Leisten tun Sie nämlich so gut wie nichts. Die Arbeit machen andere Menschen für Sie. Und wenn Sie doch arbeiten, tut man das meist schlecht und gegen den Willen der Bevölkerung. Das beste Beispiel sind die Auslandseinsätze der Bundeswehr ( ich nenne das Kriegsführung ) die von Leyen und Gauck im Stile der Förderung der Waffenlobby gefördert werden.
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