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Mi, 18:56 Uhr
12.02.2014

Frühzeitiger Reifenwechsel kann im Graben enden

Bei den frühlingshaften Temperaturen denkt der eine oder andere Autofahrer bereits daran, sein Fahrzeug auf Sommerbereifung umzustellen. Der Autofrühling sollte allerdings nicht zu früh gefeiert werden...


„Wer jetzt schon auf Sommerreifen setzt, riskiert bei erneut einsetzenden Schneeschauern oder überfrierender Nässe den Verlust der Bodenhaftung“, meint Achmed Leser, Unfallexperte vom TÜV Thüringen. „Im Extremfall endet das in einem Unfall“, so der Schaden- und Wertgutachter.

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Häufiges Argument von voreiligen Umrüstern: bei Temperaturen über 7 Grad Celsius fahren sich die Winterreifen zu schnell ab. Dem hält Leser entgegen: „Sicherlich ist der Abrieb aufgrund der weicheren Gummimischung der Winterreifen bei höheren Temperaturen größer als bei niedrigeren. Das macht sich allerdings im Normalbetrieb erst bei sehr viel wärmeren Temperaturphasen bemerkbar. Momentan müssen wir gerade in den Nacht-, Morgen- und Abendstunden noch mit Temperaturen um null Grad und darunter rechnen.“

Leser warnt daher Autofahrer, einen zu zeitigen Reifenwechsel vorzunehmen. „Selbst im März oder im April kann der Winter noch einmal vorbeischneien. Wir empfehlen den Reifenwechsel erst nach längeren frühlingshaften Perioden ins Auge zu fassen. Das ist in der Regel Mitte bis Ende April der Fall.“ Die gute alte Faustformel von O wie Oktober bis O wie Ostern trifft also auch in diesem Jahr zu.
Autor: red

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