So, 10:19 Uhr
23.03.2014
Es ist gut, dass wir verschieden sind...
Es ist gut, dass wir verschieden sind – das ist nicht nur der Titel eines neues Projektes der Lebenshilfe Leinefelde-Worbis im Rahmen des Lokalen Aktionsplanes Toleranz fördern, Kompetenz stärken. Es ist ein Projekt, das nachhaltig wirken wird…
Der Startschuss zum Projekt ist gefallen. Die Akteure fanden sich zum ersten Workshop zusammen. Fotos: Ilka Kühn.
Die Idee zum Projekt stammt von Gisela Reinhardt von der Lebenshilfe. Sie hat bereits schon mehrfach unter Beweis gestellt, dass das, wo andere erst darüber reden, bei der Lebenshilfe längst praktiziert wird: die Inklusion. Aus dem Lateinischen übersetzt bedeutet es, Einbeziehung, Eingeschlossenheit und Zugehörigkeit. Es geht um nichts Anderes, das Menschen gleichberechtigt sind am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben.
Das Projekt der Lebenshilfe besteht inhaltlich darin, das eine CD produziert wird mit Liedern und Texten, die den Lebensalltag von Menschen mit Behinderung beschreiben, Toleranz fördern, Lebensgeschichten erzählen und den Inklusionsgedanken enthalten. Multiplikatoren aus unterschiedlichen Bereichen und musikalischen Genres entwickeln gemeinsam mit Menschen mit Behinderung Texte und Lieder, die sie gemeinsam zum Vortrag bringen. Die Lieder sollen nicht bloß unterhalten oder fröhlich oder traurig stimmen. Wir wollen in den Liedern eine Botschaft über Toleranz und Inklusion im Miteinander der verschiedenen Akteure erleben.
Und das war bereits beim ersten Workshop deutlich spürbar. Die beteiligten Akteure machten keine Unterschiede, wer hier wer ist. Alle hatten großen Spaß, die Lieder, deren Texte meist von Gisela Reinhardt stammen, zu singen. Der Titel: Es ist gut, dass wir verschieden sind ist nicht nur das Thema des Projektes, es ist auch der Haupttitel auf der CD. Die Musik dazu komponierte Robert Zengerling vom Berggymnasium in Heiligenstadt. Unterstützung erhielt er von Anna Räuber und seinen Mitschülern Sorianne Zell, Michaela Töpfer, Jasmin Hebig, Gerald Eckardt, Pascal Puchert und Ricardo Viera da Costa. Es ist ein Lied, das zur Hymne werden könnte. Sein Text (Gisela Reinhardt) sehr tiefgründig, die Musik ansprechend und mitreißend.
Das Ziel des Projektes: Akteure der Musikszene, kreative und musikalische junge Menschen und Menschen mit Behinderung wollen in dem Projekt gemeinsam über Toleranz nachdenken und sich in besonderer Weise den Problemen von Menschen mit Behinderung in unserer Gesellschaft widmen. Menschen die anders sind mit ihren Gedanken, Sorgen und Freuden stellen die Themenschwerpunkte dar. Mit Liedern und Texten wollen wir unterhaltsam auf Menschen mit Behinderung aufmerksam machen und die Öffentlichkeit für diese Personengruppe sensibilisieren.
Es gibt wohl nur wenige Dinge, die uns auf so einfache Weise mit Glück erfüllen können, die derart präsent sind und einen so großen Einfluss auf unser Leben haben wie Musik. Es ist ja bekannt, dass Lieder bei Menschen Emotionen auslösen, sie unterhalten, Erinnerungen wecken und zum Nachdenken anregen. In den Liedern sollen die Hörer unterhaltsam, informativ und emotional einen Blick in das Thema Behinderung erhalten. Sie sollen entdecken – am Anderen – mit den Begrenzungen auch des eigenen Lebens sinnvoll umzugehen. Jeder und jede von uns ist ein Fragment, und zugleich das Ganze im Fragment! Man lernt einen respektvollen Umgang mit Verschiedenheiten, ohne immer wieder die alten Muster von Besser oder Schlechter zu traktieren. Man lernt, Ängste vor dem Unbekannten und Befremdlichen abzubauen, man kommt auf die Fährte einer Menschlichkeit, die für viele Platz hat.
Die Macher des Projektes: Die Band Thanas, die Alternativ-Rockband Stony-Stone, die Band Blindlinks und Solokünstler und Schüler der Bergschule St. Elisabeth, Katholische Berufsbildende Schule, unter Leitung ihrer Schulleiterin und Musiklehrerin Frau Sachse in Heilbad Heiligenstadt und des Marie-Curie-Gymnasiums Worbis unter der Leitung der Musiklehrerin Barbara Schuchardt. Der Pate des vom Bundesfamilienministerium geförderten Projektes ist Schulamtsleiter Dr. Bernd Uwe Althaus. Ihm ist es eine große Freude, dieses Projekt mitzugestalten. Die CD soll im September fertig sein, dann ist auch das große Abschlusskonzert geplant.
Wir werden mit den Eichsfelder Nachrichten das Projekt begleiten.
Ilka Kühn
Autor: enDer Startschuss zum Projekt ist gefallen. Die Akteure fanden sich zum ersten Workshop zusammen. Fotos: Ilka Kühn.
Die Idee zum Projekt stammt von Gisela Reinhardt von der Lebenshilfe. Sie hat bereits schon mehrfach unter Beweis gestellt, dass das, wo andere erst darüber reden, bei der Lebenshilfe längst praktiziert wird: die Inklusion. Aus dem Lateinischen übersetzt bedeutet es, Einbeziehung, Eingeschlossenheit und Zugehörigkeit. Es geht um nichts Anderes, das Menschen gleichberechtigt sind am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben.
Das Projekt der Lebenshilfe besteht inhaltlich darin, das eine CD produziert wird mit Liedern und Texten, die den Lebensalltag von Menschen mit Behinderung beschreiben, Toleranz fördern, Lebensgeschichten erzählen und den Inklusionsgedanken enthalten. Multiplikatoren aus unterschiedlichen Bereichen und musikalischen Genres entwickeln gemeinsam mit Menschen mit Behinderung Texte und Lieder, die sie gemeinsam zum Vortrag bringen. Die Lieder sollen nicht bloß unterhalten oder fröhlich oder traurig stimmen. Wir wollen in den Liedern eine Botschaft über Toleranz und Inklusion im Miteinander der verschiedenen Akteure erleben.
Und das war bereits beim ersten Workshop deutlich spürbar. Die beteiligten Akteure machten keine Unterschiede, wer hier wer ist. Alle hatten großen Spaß, die Lieder, deren Texte meist von Gisela Reinhardt stammen, zu singen. Der Titel: Es ist gut, dass wir verschieden sind ist nicht nur das Thema des Projektes, es ist auch der Haupttitel auf der CD. Die Musik dazu komponierte Robert Zengerling vom Berggymnasium in Heiligenstadt. Unterstützung erhielt er von Anna Räuber und seinen Mitschülern Sorianne Zell, Michaela Töpfer, Jasmin Hebig, Gerald Eckardt, Pascal Puchert und Ricardo Viera da Costa. Es ist ein Lied, das zur Hymne werden könnte. Sein Text (Gisela Reinhardt) sehr tiefgründig, die Musik ansprechend und mitreißend.
Das Ziel des Projektes: Akteure der Musikszene, kreative und musikalische junge Menschen und Menschen mit Behinderung wollen in dem Projekt gemeinsam über Toleranz nachdenken und sich in besonderer Weise den Problemen von Menschen mit Behinderung in unserer Gesellschaft widmen. Menschen die anders sind mit ihren Gedanken, Sorgen und Freuden stellen die Themenschwerpunkte dar. Mit Liedern und Texten wollen wir unterhaltsam auf Menschen mit Behinderung aufmerksam machen und die Öffentlichkeit für diese Personengruppe sensibilisieren.
Es gibt wohl nur wenige Dinge, die uns auf so einfache Weise mit Glück erfüllen können, die derart präsent sind und einen so großen Einfluss auf unser Leben haben wie Musik. Es ist ja bekannt, dass Lieder bei Menschen Emotionen auslösen, sie unterhalten, Erinnerungen wecken und zum Nachdenken anregen. In den Liedern sollen die Hörer unterhaltsam, informativ und emotional einen Blick in das Thema Behinderung erhalten. Sie sollen entdecken – am Anderen – mit den Begrenzungen auch des eigenen Lebens sinnvoll umzugehen. Jeder und jede von uns ist ein Fragment, und zugleich das Ganze im Fragment! Man lernt einen respektvollen Umgang mit Verschiedenheiten, ohne immer wieder die alten Muster von Besser oder Schlechter zu traktieren. Man lernt, Ängste vor dem Unbekannten und Befremdlichen abzubauen, man kommt auf die Fährte einer Menschlichkeit, die für viele Platz hat.
Die Macher des Projektes: Die Band Thanas, die Alternativ-Rockband Stony-Stone, die Band Blindlinks und Solokünstler und Schüler der Bergschule St. Elisabeth, Katholische Berufsbildende Schule, unter Leitung ihrer Schulleiterin und Musiklehrerin Frau Sachse in Heilbad Heiligenstadt und des Marie-Curie-Gymnasiums Worbis unter der Leitung der Musiklehrerin Barbara Schuchardt. Der Pate des vom Bundesfamilienministerium geförderten Projektes ist Schulamtsleiter Dr. Bernd Uwe Althaus. Ihm ist es eine große Freude, dieses Projekt mitzugestalten. Die CD soll im September fertig sein, dann ist auch das große Abschlusskonzert geplant.
Wir werden mit den Eichsfelder Nachrichten das Projekt begleiten.
Ilka Kühn




