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Mi, 08:17 Uhr
09.04.2014

Geschichte des Klosters Zella

Heute Mittag wird Landtagspräsidentin Birgit Diezel die Wanderausstellung „Geschichte des Klosters Zella“ im Thüringer Landtag mit einem Grußwort eröffnen. Die Exposition präsentiert die Geschichte des Klosters Zella von den Anfängen im 11. Jahrhundert bis heute...

Kloster Zella (Foto: Ilka Kühn) Kloster Zella (Foto: Ilka Kühn)

Des Weiteren ist der 2007 eröffnete „Klosterpfad in Nordwestthüringen“ mit dem Wegverlauf und den entsprechenden Klöstern dargestellt. Die Schau wurde von der Stiftung Kloster Zella und dem Verein „Evangelische Heimstätte Kloster Zella“ ins Leben gerufen.

Die Stiftung hat es sich zur Aufgabe ge-macht, das historische Gebäudeensemble zu erhalten und zeitgemäß zu nutzen. Birgit Diezel freut sich auf eine Ausstellung, die die wechselvolle Geschichte eines historisch gewachsenen architektonischen Kleinods in Thüringen zeigt: „Trotz verschiedener Bauphasen präsentiert sich das Ensemble des Klosters Zella recht einheitlich im Aussehen.

Fachwerk prägt das äußere Erscheinungsbild. Heute dient es als Seniorenresidenz und Pilgerunterkunft. Die historischen Gebäude wurden mit großem Fingerspitzengefühl saniert und auf die Bedürfnisse der Menschen ausge-richtet. Sie vermitteln ein Gefühl von Geborgenheit und Behütetsein.“

Das Alten- und Pflegeheim und das Betreute Wohnen in Kloster Zella liegen im Tal der Friedaquelle zwischen Lengenfeld/Stein und Struth im südlichen Eichsfeld. Seit 1949 verbringen Senioren ihren Lebensabend in den Räumlichkeiten des ehemaligen Benediktinerinnenklosters.

Das Heim wurde in den vergangenen Jahren grundlegend saniert. Im früheren Speicher des Klosters befinden sich zwölf Wohnungen, die auf die Bedürfnisse von Senioren abgestimmt sind.
„Die abgeschiedene Lage verleiht dem Anspruch dieser Pflegeeinrichtung, ältere Menschen in ihrer Heimat und im Einklang mit Natur und Umwelt zu betreuen, besonderen Nachdruck“, sagte die Landtagspräsidentin weiter.

Die Passionszeit ist für die Christen in unserem Land eine Zeit der inneren Einkehr. Das vorbildliche Enga-gement der Stiftung Kloster Zella dient ganz dem Erhalt dieses Denkmalensembles. Die Stiftung hat Mittel und Wege gefunden, diese alten Gemäuer wieder mit Geist und Leben zu füllen. Dafür gebührt den dort Tätigen unser aufrichtiger Dank, so Birgit Diezel.

Eröffnung ist heute 13 Uhr, die Ausstellung ist noch bis zum 25. April werktags von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr im Thüringer Landtag zu sehen (am Wochenende nach telefonischer Vereinbarung unter 0361/37 72005). Der Eintritt ist frei.
Autor: en

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