Do, 07:26 Uhr
01.05.2014
Arbeitnehmer erhöhen Druck
Seit Monaten versucht die Gewerkschaft die Geschäftsleitung vom Märkischen Werk Großbodungen für Verhandlungen an einen Tisch zu bekommen, doch vergebens. Gestern gab es den ersten Warnstreik....
Im Märkischen Werk in der Landgemeinde am Ohmberg arbeiten neben den Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmern derzeit gut 100 Stammbeschäftigte. Die Mehrheit von ihnen, hatte sich in den vergangenen Monaten für die Aufnahme von
Tarifverhandlungen stark gemacht, was bislang an der Blockadehaltung der Geschäftsführung scheiterte.
Wir versuchen seit Monaten mit der Geschäftsleitung ein Sondierungsgespräch und Verhandlungstermine zu vereinbaren. Obwohl die große Mehrheit der Beschäftigten diese Forderungen trägt, weigert man sich bislang sich mit uns an einen Tisch zu setzen und
konstruktive Verhandlungen zu führen, erklärt Alexander Scharff von der IG Metall Nordhausen die Situation.
Die Gewerkschafter empfinden es als großen Affront, dass man nicht mal bereit ist über ihre Forderungen zu verhandeln. Rund 30 Beschäftigte führten daraufhin gestern morgen im Märkischen Werk im Ortsteil Großbodungen ab 6 Uhr einen Warnstreik durch. Sie wollten ein Zeichen setzen, dass es ihnen ernst ist und forderten in ihren Reden abermals die
Geschäftsleitung auf, sich an den Verhandlungstisch zu begeben.
Das sie nicht allein sind, unterstrich der Besuch eines Kollegen vom wenige Kilometer entfernten Automobilzulieferer Gestamp GRIWE. Er machte den Beschäftigten Mut und schilderte aus eigener Erfahrung die Wichtigkeit einer Tarifbindung. Gestamp GRIWE ist einer von vielen Nordthüringer Unternehmen, die in den vergangenen Jahren einen
Tarifvertrag mit der IG Metall abgeschlossen haben.
Der Ball liegt nach wie vor beim Arbeitgeber. Sollten wir auch weiterhin keine Verhandlungsbereitschaft erkennen, werden wir unsere Arbeitskampfmaßnahmen ausweiten, so Alexander Scharff abschließend.
Autor: enIm Märkischen Werk in der Landgemeinde am Ohmberg arbeiten neben den Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmern derzeit gut 100 Stammbeschäftigte. Die Mehrheit von ihnen, hatte sich in den vergangenen Monaten für die Aufnahme von
Tarifverhandlungen stark gemacht, was bislang an der Blockadehaltung der Geschäftsführung scheiterte.
Wir versuchen seit Monaten mit der Geschäftsleitung ein Sondierungsgespräch und Verhandlungstermine zu vereinbaren. Obwohl die große Mehrheit der Beschäftigten diese Forderungen trägt, weigert man sich bislang sich mit uns an einen Tisch zu setzen und
konstruktive Verhandlungen zu führen, erklärt Alexander Scharff von der IG Metall Nordhausen die Situation.
Die Gewerkschafter empfinden es als großen Affront, dass man nicht mal bereit ist über ihre Forderungen zu verhandeln. Rund 30 Beschäftigte führten daraufhin gestern morgen im Märkischen Werk im Ortsteil Großbodungen ab 6 Uhr einen Warnstreik durch. Sie wollten ein Zeichen setzen, dass es ihnen ernst ist und forderten in ihren Reden abermals die
Geschäftsleitung auf, sich an den Verhandlungstisch zu begeben.
Das sie nicht allein sind, unterstrich der Besuch eines Kollegen vom wenige Kilometer entfernten Automobilzulieferer Gestamp GRIWE. Er machte den Beschäftigten Mut und schilderte aus eigener Erfahrung die Wichtigkeit einer Tarifbindung. Gestamp GRIWE ist einer von vielen Nordthüringer Unternehmen, die in den vergangenen Jahren einen
Tarifvertrag mit der IG Metall abgeschlossen haben.
Der Ball liegt nach wie vor beim Arbeitgeber. Sollten wir auch weiterhin keine Verhandlungsbereitschaft erkennen, werden wir unsere Arbeitskampfmaßnahmen ausweiten, so Alexander Scharff abschließend.
