So, 11:18 Uhr
22.06.2014
Rotary Orchester begeisterte
Es war ein großartiger Konzertabend, der sich den Besuchern des Eichsfelder Kulturhauses am Abend bot. Das Rotary Orchester Deutschland gab erstmals ein Konzert im Obereichsfeld und wusste, die Konzertbesucher zu begeistern….
Es war auch ein besonderer Abend zu einem besonderen Anlass. Der Rotary Club Obereichsfeld Heilbad Heiligenstadt hatte dazu eingeladen. Zu seinem zehnjährigen Bestehen, dass der Club mit seinen derzeit 27 Mitgliedern in diesem Jahr feiert, wollte er zugleich ein kulturelles Ereignis schaffen und damit aber anderen helfen, wie es der rotarische Gedanke vorsieht.
So kam der Gründungspräsident des Clubs, Dipl.-Med. Hermann Römer aus Niederorschel, auf die Idee, doch das Rotary Orchester Deutschland zu engagieren. Das ist nicht so einfach, hat das Orchester eine lange Warteliste. Nur zweimal im Jahr kommt es in dieser großen Besetzung mit rund 60 Musikerinnen und Musikern zusammen und gibt ein Konzert. Die Musiker sind allesamt mit Rotary verbunden, entweder selbst Mitglieder eines der 800 Klubs in Deutschland oder von der Familie gehört jemand Rotary an. Eine große Familie, in der sich alle bestens verstehen. Das war auch in den vergangenen Tagen, im Konzert in Heiligenstadt, in der Pause und danach deutlich spürbar. Und alle verbindet eins: anderen zu helfen, Hilfebedürftigen zu dienen.
Vor genau einem Jahr begann die aktive Vorbereitung des für den RC Obereichsfeld bislang größten Events, verriet der derzeitige Präsident, Dr. Bernd Uwe Althaus vor dem Konzert. So manche Hürde galt es in den vergangenen Monaten zu nehmen, ein Programm zu organisieren, das sowohl für die Musiker als auch deren Angehörige, die mit angereist waren , zur vollen Zufriedenheit ausfallen sollte. Man muss aber betonen, dass alle ihre Übernachtungskosten selbst bezahlen und die Musiker auch auf ein Honorar verzichten.
Für den Club stand noch die Frage: Wer soll den finanziellen Erlös erhalten? Auch diese Frage ließ sich beantworten. In den vergangenen Monaten konnten die Clubmitglieder viel über die Hospizarbeit im Eichsfeld erfahren, und so stand fest, dass das Team um Constance Hunold die Spenden erhalten sollte. In einem sehr bewegenden Film, der mit Unterstützung der Kreissparkasse Eichsfeld entstand, konnten sich die Konzertbesucher selbst ein Bild machen über die Arbeit des Hospizdienstes und darüber, warum die Spenden so wichtig sind.
Nach einem Probenmarathon in dieser Woche, vielen Begegnungen und Gesprächen im Eichsfeld, Kennenlernen der beiden beteiligten Rotary Clubs Obereichsfeld und dem RC Mühlhausen (dort spielt das Orchester heute Vormittag) folgte der Höhepunkt, das Konzert selbst. Es stand unter der musikalischen Leitung von Rasmus Baumann, einem Dirigenten der derzeit als Generalmusikdirektor an der Neuen Philharmonie Westfalen tätig ist und als Gastdirigent im kommenden Jahr sein Debut an der Semperoper in Dresden geben wird.
Seit genau zehn Jahren ist er, neben vielen anderen Verpflichtungen, Chefdirigent des Rotary Orchesters. Für ihn ist es etwas ganz besonderes, dieses Orchester zu dirigieren. Die Musiker sind alles Amateure, hoch motiviert, verstehen sich gut und setzen für sich persönlich die Maßstäbe sehr hoch. Es war bewundernswert, wie Rasmus Baumann das Orchester Egmonts Overtüre von Beethoven führte, das Vionlinkonzert D-Dur von Brahms und zum Abschluss die Sinfonie D-Dur KV 385 Haffner Sinfonie von Mozart erklingen ließ.
Höhepunkt des Konzerts war die Solistin Christine-Maria Höller, die extra aus Salzburg angereist war. Ihr Violinspiel verzauberte alle im Saal. Ein Genuss der Künstlerin zuzuhören. Und auch sie freute sich sehr, mit diesem Orchester auftreten zu können. Alle seien hochmotiviert, sagte sie.
Der große Applaus und das ausgezeichnete Urteil vieler Konzertbesucher bewies, dass es ein großartiger Abend war. Wie hoch die Gesamtspende ausfallen wird, ist noch nicht klar. Aber bei der sogenannten Türspende nach dem Konzert sind 1011 Euro zusammengekommen.
Alle, die bei der Vorbereitung und Betreuung halfen, den Sponsoren und natürlich dem Rotary Orchester nebst Solistin ein herzlicher Dank vom Rotary Club Obereichsfeld Heilbad Heiligenstadt an dieser Stelle.
Ilka Kühn
Autor: enEs war auch ein besonderer Abend zu einem besonderen Anlass. Der Rotary Club Obereichsfeld Heilbad Heiligenstadt hatte dazu eingeladen. Zu seinem zehnjährigen Bestehen, dass der Club mit seinen derzeit 27 Mitgliedern in diesem Jahr feiert, wollte er zugleich ein kulturelles Ereignis schaffen und damit aber anderen helfen, wie es der rotarische Gedanke vorsieht.
So kam der Gründungspräsident des Clubs, Dipl.-Med. Hermann Römer aus Niederorschel, auf die Idee, doch das Rotary Orchester Deutschland zu engagieren. Das ist nicht so einfach, hat das Orchester eine lange Warteliste. Nur zweimal im Jahr kommt es in dieser großen Besetzung mit rund 60 Musikerinnen und Musikern zusammen und gibt ein Konzert. Die Musiker sind allesamt mit Rotary verbunden, entweder selbst Mitglieder eines der 800 Klubs in Deutschland oder von der Familie gehört jemand Rotary an. Eine große Familie, in der sich alle bestens verstehen. Das war auch in den vergangenen Tagen, im Konzert in Heiligenstadt, in der Pause und danach deutlich spürbar. Und alle verbindet eins: anderen zu helfen, Hilfebedürftigen zu dienen.
Vor genau einem Jahr begann die aktive Vorbereitung des für den RC Obereichsfeld bislang größten Events, verriet der derzeitige Präsident, Dr. Bernd Uwe Althaus vor dem Konzert. So manche Hürde galt es in den vergangenen Monaten zu nehmen, ein Programm zu organisieren, das sowohl für die Musiker als auch deren Angehörige, die mit angereist waren , zur vollen Zufriedenheit ausfallen sollte. Man muss aber betonen, dass alle ihre Übernachtungskosten selbst bezahlen und die Musiker auch auf ein Honorar verzichten.
Für den Club stand noch die Frage: Wer soll den finanziellen Erlös erhalten? Auch diese Frage ließ sich beantworten. In den vergangenen Monaten konnten die Clubmitglieder viel über die Hospizarbeit im Eichsfeld erfahren, und so stand fest, dass das Team um Constance Hunold die Spenden erhalten sollte. In einem sehr bewegenden Film, der mit Unterstützung der Kreissparkasse Eichsfeld entstand, konnten sich die Konzertbesucher selbst ein Bild machen über die Arbeit des Hospizdienstes und darüber, warum die Spenden so wichtig sind.
Nach einem Probenmarathon in dieser Woche, vielen Begegnungen und Gesprächen im Eichsfeld, Kennenlernen der beiden beteiligten Rotary Clubs Obereichsfeld und dem RC Mühlhausen (dort spielt das Orchester heute Vormittag) folgte der Höhepunkt, das Konzert selbst. Es stand unter der musikalischen Leitung von Rasmus Baumann, einem Dirigenten der derzeit als Generalmusikdirektor an der Neuen Philharmonie Westfalen tätig ist und als Gastdirigent im kommenden Jahr sein Debut an der Semperoper in Dresden geben wird.
Seit genau zehn Jahren ist er, neben vielen anderen Verpflichtungen, Chefdirigent des Rotary Orchesters. Für ihn ist es etwas ganz besonderes, dieses Orchester zu dirigieren. Die Musiker sind alles Amateure, hoch motiviert, verstehen sich gut und setzen für sich persönlich die Maßstäbe sehr hoch. Es war bewundernswert, wie Rasmus Baumann das Orchester Egmonts Overtüre von Beethoven führte, das Vionlinkonzert D-Dur von Brahms und zum Abschluss die Sinfonie D-Dur KV 385 Haffner Sinfonie von Mozart erklingen ließ.
Höhepunkt des Konzerts war die Solistin Christine-Maria Höller, die extra aus Salzburg angereist war. Ihr Violinspiel verzauberte alle im Saal. Ein Genuss der Künstlerin zuzuhören. Und auch sie freute sich sehr, mit diesem Orchester auftreten zu können. Alle seien hochmotiviert, sagte sie.
Der große Applaus und das ausgezeichnete Urteil vieler Konzertbesucher bewies, dass es ein großartiger Abend war. Wie hoch die Gesamtspende ausfallen wird, ist noch nicht klar. Aber bei der sogenannten Türspende nach dem Konzert sind 1011 Euro zusammengekommen.
Alle, die bei der Vorbereitung und Betreuung halfen, den Sponsoren und natürlich dem Rotary Orchester nebst Solistin ein herzlicher Dank vom Rotary Club Obereichsfeld Heilbad Heiligenstadt an dieser Stelle.
Ilka Kühn
