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Fr, 14:08 Uhr
27.06.2014

WAGO legt in Sondershausen den Grundstein

für ein noch größeres „Tor zur Welt“. Erweitertes Logistikzentrum soll im Frühjahr 2015 den Betrieb aufnehmen. Das Investitionsvolumen in Thüringen beträgt mehr als 25 Millionen Euro. Werkleiter Jörg Hampl: „Beitrag zur weiteren Stärkung des Standortes“

„Wir legen heute den Grundstein für ein deutlich leistungsfähigeres Logistikzentrum und tragen somit zur weiteren Stärkung des Standortes mit unseren mehr als 1.000 Beschäftigten bei.“ Mit diesen Worten gab der Sondershäuser WAGO-Werksleiter Jörg Hampl am Freitag den offiziellen Startschuss für umfangreiche Bautätigkeiten im Gewerbegebiet Hainleite:

WAGO legt in Sondershausen den Grundstein (Foto: Karl-Heinz Herrmann) WAGO legt in Sondershausen den Grundstein (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Das High-Tech-Unternehmen WAGO Kontakttechnik, größter Arbeitgeben im wirtschaftlichen Bereich in Nordthüringen, investiert mehr als 25 Millionen Euro in seinen thüringischen Produktions- und Logistikstandort. Davon fließen allein rund neun Millionen Euro in den Ausbau des Versandbereichs (siehe Foto rosa eingezeichnet). Für den global agierenden Hersteller von elektrischer Verbindungs- und Automatisierungstechnik ist Sondershausen das „Tor zur Welt“.

In dem 1999 errichteten und erstmals 2003 erweiterten Logistikzentrum werden pro Tag rund 3.000 Aufträge für Kunden rund um den Globus bearbeitet. Der erneute Ausbau – auf dem WAGO-Areal an der Waldstraße wird das Zentrallager um eine Halle mit 1.650 qm2 Grundfläche erweitert – soll ab Frühjahr 2015 eine Kapazitätssteigerung von ca. 50 Prozent ermöglichen.

WAGO legt in Sondershausen den Grundstein (Foto: Karl-Heinz Herrmann) WAGO legt in Sondershausen den Grundstein (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Werkleiter Jörg Hampel (re.) mit Sondershausens Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU)

Der Sondershäuser Bürgermeister Joachim Kreyer betonte: „Durch die Investition der WAGO Kontakttechnik GmbH am Standort Sondershausen gewinnt der Standort innerhalb der WAGO-Gruppe weiter an Bedeutung. Für das Zentrallager für den europäischen Bereich ist eine gute Verkehrsanbindung besonders wichtig. Deshalb brauchen wir schnell die durchgängige Befahrbarkeit der A 71 im Norden Thüringens sowie die „Entschärfung“ der Sundhäuser Berge und damit eine bessere Anbindung an die A 38. Gleichzeitig muss die innerörtliche Erreichbarkeit ertüchtigt werden.“ Hier ist die Landespolitik gefordert, so Kreyer weiter.

Besonders freute Kreyer, dass es mit HTI Bau Greußen eine Firma aus der Region geschafft hat die Bauausführung durchzuführen. Das ist wichtig für die ganze Region.

Weitere 15,5 Millionen Euro investiert WAGO auf dem rund zwölf Hektar großen Werksgelände (entspricht 19 Fußballfeldern) in neue Maschinen und Anlagen. Darüber gibt es Planungen für neue Büros, um in Sondershausen auch im Verwaltungsbereich wachsen zu können. Nach aktuellem Planungsstand wird ein entsprechender Anbau ab Herbst dieses Jahres errichtet und voraussichtlich nach einjähriger Bauzeit in Betrieb genommen. Werksleiter Jörg Hampl: „Mit den hohen Investitionen tragen wir dem kontinuierlichen Wachstum und der Innovationskraft unseres Unternehmens Rechnung. Zugleich geben wir ein klares Bekenntnis zum Standort Deutschland und speziell zum Standort Thüringen ab.

WAGO legt in Sondershausen den Grundstein (Foto: Karl-Heinz Herrmann) WAGO legt in Sondershausen den Grundstein (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Deutschland ist und bleibt ein Kernstück unserer Produktion.“ Personalleiter Markus Starke ergänzte: „Unsere hochmotivierten und sehr gut ausgebildeten Mitarbeiter in Sondershausen sind ein Garant für unseren Erfolg“. Der Werksleiter und der Personalchef lobten die „unkomplizierte und konstruktive Zusammenarbeit mit Stadt und Kreis“. Diese erleichtere es, die Weichen für zusätzliches Wachstum zu stellen. Auch die zentrale Lage Sondershausens in Deutschland habe sich als Standortvorteil bewährt.


„Wir sind sehr stolz darauf, dass WAGO hier bei uns im Kreis angesiedelt ist. WAGO besticht nicht nur durch seine Innovationskraft, sondern ist auch ein vorbildlicher Ausbildungsbetrieb in der Region, der jungen Menschen berufliche Perspektiven bietet“, erklärte Antje Hochwind, Landrätin des Kyffhäuserkreises.

Insgesamt investiert WAGO im laufenden Jahr weltweit rund 90 Millionen Euro – so viel wie nie zuvor in der 63-jährigen Firmengeschichte. Davon kommen rund zwei Drittel den beiden deutschen Standorten Sondershausen und Minden zugute.

WAGO legt in Sondershausen den Grundstein (Foto: Karl-Heinz Herrmann) WAGO legt in Sondershausen den Grundstein (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Stephan Dworski, Leiter des Facility- Management leitete dann die Grundsteinlegung ein.


Grundstein gelegt


Bürgermeister Joachim Kreyer, Markus Starke, Konrad Stromiedel und Landrätin Antje Hochwind legten bei der Grundsteinlegung selbst Hand an. Jörg Hampl von der WAGO- Standortleitung wurde dann die Ehre zu teil die letzte Kelle Mörtel einzufüllen und das Ganze zu verschließen.

WAGO legt in Sondershausen den Grundstein (Foto: Karl-Heinz Herrmann) WAGO legt in Sondershausen den Grundstein (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Zahlreiche Gäste waren bei der Grundsteinlegung dabei, so Karsten Froböse, Chef der Nordhäuser Arbeitsagentur, der Sondershäuser Wirtschafts- und Gewerbeverein, Bauleute, Vertreter der Stadtund der Kreisverwaltung. Eine Blume brachte der EX- Ortsteilbürgermeister Dieter Hotze vorbei, der, wie Kreyer betonte, als damaliger Bürgermeister von Berka maßgeblich mit dafür sorgte, dass sich WAGO hier ansiedeln konnte. Auch die neue Ortsteilbürgermeisterin von Berka, Gudrun Oesterheld schloss sich der Gratulation von Hotze an.

Das bei so einem großen Bauvorhabens, WAGO ist einer der größten produzierenden Betrieb Thüringens überhaupt, nicht ein Vertreter der Landespolitik hat sehen lassen, überrascht doch etwas, oder wollte man die Sache mit der besseren Verkehrsanbindung nicht hören?
WAGO legt in Sondershausen den Grundstein (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
WAGO legt in Sondershausen den Grundstein (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
WAGO legt in Sondershausen den Grundstein (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
WAGO legt in Sondershausen den Grundstein (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
WAGO legt in Sondershausen den Grundstein (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
WAGO legt in Sondershausen den Grundstein (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
WAGO legt in Sondershausen den Grundstein (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
WAGO legt in Sondershausen den Grundstein (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
WAGO legt in Sondershausen den Grundstein (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
WAGO legt in Sondershausen den Grundstein (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
WAGO legt in Sondershausen den Grundstein (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
WAGO legt in Sondershausen den Grundstein (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
WAGO legt in Sondershausen den Grundstein (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
WAGO legt in Sondershausen den Grundstein (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
WAGO legt in Sondershausen den Grundstein (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
WAGO legt in Sondershausen den Grundstein (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
WAGO legt in Sondershausen den Grundstein (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
WAGO legt in Sondershausen den Grundstein (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
WAGO legt in Sondershausen den Grundstein (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
WAGO legt in Sondershausen den Grundstein (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
WAGO legt in Sondershausen den Grundstein (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
WAGO legt in Sondershausen den Grundstein (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
WAGO legt in Sondershausen den Grundstein (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
WAGO legt in Sondershausen den Grundstein (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Autor: khh

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