Mo, 11:32 Uhr
30.06.2014
Stabiler Arbeitsmarkt
Die Zahl der Erwerbstätigen in Thüringen blieb im ersten Quartal des Jahres im Vergleich zu den Vorjahren weitestgehend stabil, wie heute das Statistische Landesamt mitteilte. Demnach verringerte sich die Zahl der Ein-Euro-Jobber und geringfügig Beschäftigten...
Im 1. Vierteljahr 2014 hatten im Durchschnitt 1.018.600 Personen einen Arbeitsplatz in Thüringen. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 800 Personen bzw. 0,1 Prozent mehr als im 1. Vierteljahr 2013. Nach einer Phase des Beschäftigungsabbaus vom 4. Vierteljahr 2012 bis zum 4. Vierteljahr 2013 verzeichnet Thüringen im 1. Vierteljahr 2014 wieder einen leichten Beschäftigungszuwachs.
Im Gebiet der neuen Bundesländer (ohne Berlin) stieg die Zahl der Erwerbstätigen im 1.Vierteljahr 2014 gegenüber dem 1.Vierteljahr 2013 ebenfalls 0,1Prozent, in Deutschland um 0,8 Prozent und im früheren Bundesgebiet (ohne Berlin) um 0,9 Prozent.
Wie die Berechnungen des Arbeitskreises Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder ergaben, verzeichneten im 1. Vierteljahr 2014 Berlin mit 1,4 Prozent, Baden-Württemberg mit 1,3 Prozent sowie Bayern und Hamburg mit jeweils 1,2 Prozent im Vergleich zum 1. Vierteljahr 2013 einen Zuwachs bei den Beschäftigten von mehr als 1 Prozent. Einen Rückgang der Erwerbstätigenzahl gab es in diesem Zeitraum in Sachsen-Anhalt (- 0,6 Prozent) und in Brandenburg (- 0,2 Prozent).
Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten erhöhte sich in Thüringen im 1. Vierteljahr 2014 gegenüber dem 1. Vierteljahr 2013 um ca. 5.200 Personen bzw. 0,7 Prozent. Der langanhaltende Rückgang der so genannten marginalen Beschäftigungsfälle in Thüringen setzte sich im gleichen Zeitraum weiter fort. So verringerte sich die Zahl der 1-Euro-Jobber um ca. 600 Personen (- 19,7 Prozent) und die der geringfügig entlohnten Beschäftigten um 500 Personen (- 0,6 Prozent).
Den vorgelegten Erwerbstätigenzahlen liegt das so genannte Arbeitsortkonzept zugrunde, d.h. die ausgewiesenen Ergebnisse umfassen nur diejenigen Erwerbstätigen, die ihren Arbeitsort in Thüringen haben. Auspendler in die anderen Bundesländer bleiben unberücksichtigt, Einpendler aus anderen Bundesländern sind einbezogen.
Autor: redIm 1. Vierteljahr 2014 hatten im Durchschnitt 1.018.600 Personen einen Arbeitsplatz in Thüringen. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 800 Personen bzw. 0,1 Prozent mehr als im 1. Vierteljahr 2013. Nach einer Phase des Beschäftigungsabbaus vom 4. Vierteljahr 2012 bis zum 4. Vierteljahr 2013 verzeichnet Thüringen im 1. Vierteljahr 2014 wieder einen leichten Beschäftigungszuwachs.
Im Gebiet der neuen Bundesländer (ohne Berlin) stieg die Zahl der Erwerbstätigen im 1.Vierteljahr 2014 gegenüber dem 1.Vierteljahr 2013 ebenfalls 0,1Prozent, in Deutschland um 0,8 Prozent und im früheren Bundesgebiet (ohne Berlin) um 0,9 Prozent.
Wie die Berechnungen des Arbeitskreises Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder ergaben, verzeichneten im 1. Vierteljahr 2014 Berlin mit 1,4 Prozent, Baden-Württemberg mit 1,3 Prozent sowie Bayern und Hamburg mit jeweils 1,2 Prozent im Vergleich zum 1. Vierteljahr 2013 einen Zuwachs bei den Beschäftigten von mehr als 1 Prozent. Einen Rückgang der Erwerbstätigenzahl gab es in diesem Zeitraum in Sachsen-Anhalt (- 0,6 Prozent) und in Brandenburg (- 0,2 Prozent).
Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten erhöhte sich in Thüringen im 1. Vierteljahr 2014 gegenüber dem 1. Vierteljahr 2013 um ca. 5.200 Personen bzw. 0,7 Prozent. Der langanhaltende Rückgang der so genannten marginalen Beschäftigungsfälle in Thüringen setzte sich im gleichen Zeitraum weiter fort. So verringerte sich die Zahl der 1-Euro-Jobber um ca. 600 Personen (- 19,7 Prozent) und die der geringfügig entlohnten Beschäftigten um 500 Personen (- 0,6 Prozent).
Den vorgelegten Erwerbstätigenzahlen liegt das so genannte Arbeitsortkonzept zugrunde, d.h. die ausgewiesenen Ergebnisse umfassen nur diejenigen Erwerbstätigen, die ihren Arbeitsort in Thüringen haben. Auspendler in die anderen Bundesländer bleiben unberücksichtigt, Einpendler aus anderen Bundesländern sind einbezogen.