Sa, 19:34 Uhr
12.07.2014
Gefahrzug übte in Heiligenstadt
Zu einer Fortbildung kam der Eichsfelder Gefahrgutzug am Samstag in der Kreisstadt zusammen. Mit einer Unterweisung in die vor kurzem übergebenen Gasmessgeräte begann die Veranstaltung in den Räumen der Feuerwehr Heiligenstadt...
CSA-Trupp dichtet die angenommene Leckage ab
Anschließend folgte ein Vortrag zum Unternehmen Kaufland Fleischwaren und seinem Heiligenstädter Werk. Hier fand im Anschluss eine Übung statt, an der sich insgesamt 42 Einsatzkräfte beteiligten.
Gegen 10 Uhr begaben sich die Feuerwehren Arenshausen, Berlingerode, Heiligenstadt, Leinefelde, Teistungen, Westhausen und Worbis mit ihren Spezialfahrzeugen von der Brüsseler Straße aus zum Betriebsgelände. Vor Ort übernahm der stellvertretende Zugführer des Gefahrgutzuges, Manuel Glatzer, die Leitung der Übung. Dabei wurde von einer Leckage an einer Ammoniakleitung im Inneren des Gebäudes ausgegangen.
Umgehend sperrten die Feuerwehren den Gefahrenbereich ab und bauten den Dekontaminationsplatz auf. Mit Hilfe des Schnelleinsatzzeltes aus Heiligenstadt wurde zudem ein Sammelplatz für die mit Chemikalienschutzanzug (CSA) ausgerüsteten Kameraden eingerichtet. Der erste CSA-Trupp, der zur Erkundung eingesetzt war, fand eine Person auf und rettete diese aus dem Gebäude.
Zwei weitere Trupps erhielten den Auftrag, die Ammoniakdämpfe mit Wasser niederzuschlagen und die Leckage abzudichten. Das aus dem Gerätewagen-Gefahrgut aus Leinefelde bereitgestellte Dichtmaterial wurde mit Hilfe der Drehleiter in das betroffene Obergeschoss gebracht. Dadurch blieb den CSA-Trägern, die einen weiten Anmarschweg zur Schadenstelle hatten, zusätzliche Last erspart.
Zur Anwendung kam die im Objekt installierte Gebäudefunkanlage, welche die Funkverbindung zwischen den im Innen- und im Außenbereich tätigen Feuerwehrleuten sicherstellt. Bei dieser Gelegenheit wurde auch die Kommunikation zwischen den Einsatzabschnitten Erkundung, Gefahrenabwehr und Dekontamination getestet. Wertvolle Hilfe bei der Führung und Kommunikation leistete die Besatzung des Heiligenstädter Einsatzleitwagens.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen in der Kantine des Werkes folgte die Auswertung der vom Landratsamt initiierten Übung. Dabei zogen die Beteiligten ein überwiegend positives Fazit und hoben das gute Zusammenspiel der verschiedenen Feuerwehren hervor. Dominik Dietrich, Mitarbeiter im Sachgebiet Katastrophenschutz und Rettungsdienst, bedankte sich im Namen des Landkreises bei der Feuerwehr Heiligenstadt und Kaufland Fleischwaren für die Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung dieser Übung.
Thomas Müller
Autor: redCSA-Trupp dichtet die angenommene Leckage ab
Anschließend folgte ein Vortrag zum Unternehmen Kaufland Fleischwaren und seinem Heiligenstädter Werk. Hier fand im Anschluss eine Übung statt, an der sich insgesamt 42 Einsatzkräfte beteiligten.
Gegen 10 Uhr begaben sich die Feuerwehren Arenshausen, Berlingerode, Heiligenstadt, Leinefelde, Teistungen, Westhausen und Worbis mit ihren Spezialfahrzeugen von der Brüsseler Straße aus zum Betriebsgelände. Vor Ort übernahm der stellvertretende Zugführer des Gefahrgutzuges, Manuel Glatzer, die Leitung der Übung. Dabei wurde von einer Leckage an einer Ammoniakleitung im Inneren des Gebäudes ausgegangen.
Umgehend sperrten die Feuerwehren den Gefahrenbereich ab und bauten den Dekontaminationsplatz auf. Mit Hilfe des Schnelleinsatzzeltes aus Heiligenstadt wurde zudem ein Sammelplatz für die mit Chemikalienschutzanzug (CSA) ausgerüsteten Kameraden eingerichtet. Der erste CSA-Trupp, der zur Erkundung eingesetzt war, fand eine Person auf und rettete diese aus dem Gebäude.
Zwei weitere Trupps erhielten den Auftrag, die Ammoniakdämpfe mit Wasser niederzuschlagen und die Leckage abzudichten. Das aus dem Gerätewagen-Gefahrgut aus Leinefelde bereitgestellte Dichtmaterial wurde mit Hilfe der Drehleiter in das betroffene Obergeschoss gebracht. Dadurch blieb den CSA-Trägern, die einen weiten Anmarschweg zur Schadenstelle hatten, zusätzliche Last erspart.
Zur Anwendung kam die im Objekt installierte Gebäudefunkanlage, welche die Funkverbindung zwischen den im Innen- und im Außenbereich tätigen Feuerwehrleuten sicherstellt. Bei dieser Gelegenheit wurde auch die Kommunikation zwischen den Einsatzabschnitten Erkundung, Gefahrenabwehr und Dekontamination getestet. Wertvolle Hilfe bei der Führung und Kommunikation leistete die Besatzung des Heiligenstädter Einsatzleitwagens.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen in der Kantine des Werkes folgte die Auswertung der vom Landratsamt initiierten Übung. Dabei zogen die Beteiligten ein überwiegend positives Fazit und hoben das gute Zusammenspiel der verschiedenen Feuerwehren hervor. Dominik Dietrich, Mitarbeiter im Sachgebiet Katastrophenschutz und Rettungsdienst, bedankte sich im Namen des Landkreises bei der Feuerwehr Heiligenstadt und Kaufland Fleischwaren für die Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung dieser Übung.
Thomas Müller






