Mo, 21:43 Uhr
14.07.2014
Die neuen Glocken von Flinsberg
Unter großer Anteilnahme der Flinsberg und Gäste aus Nah und Fern konnte Bischof em. Dr. Joachim Wanke die drei neuen Bronzeglocken nach dem feierlichen Pontifikalamt weihen! Trotz ergiebigen Regen eine gelungene Jahrhundertfeier in einer der Mittelpunkte Deutschlands...
Foto: Uwe Schössow, Heuthen
Das war ein sehr bewegendes Wochenende in Flinsberg. Das ganze Dorf war auf den Beinen und von überall her kamen Gäste, um diesen feierlichen Augenblick in der Geschichte Flinsbergs mitzuerleben, die Weihe der drei neuen Glocken.
Eine davon ist die erste deutsche Papstglocke, die dem Heiligen Papst Johannes XXIII. nach seiner Heiligsprechung am 27.04.2014 geweiht wurde.
Der Papst, der das Zweite Vatikanische Konzil einberufen hatte und so der Kirche den Weg in die Moderne wies, erfreut sich auch Jahrzehnte nach seinem Tod großer Popularität. Die Glockenzier der Johannes-Glocke in Flinsberg zeigt ein Porträt von ihm.
In Flinsberg ersetzt das neue Geläut das alte von 1953, das aus Eisenhartgussglocken bestand, von denen eine bereits nicht mehr geläutet werden durfte. Der Zahn der Zeit macht auch vor Glocken nicht halt, erst recht nicht, wenn sie aus minderwertigem Material bestehen.
Jetzt darf wieder in Bronze geläutet werden, so wie in der Zeit bis zum Zweiten Weltkrieg. Damals war das Glockenensemble der Flinsberger Kirche, wie schon einmal im Ersten Weltkrieg, für die Kriegsproduktion eingeschmolzen worden. Mit einer Tradition bricht man in Flinsberg allerdings: Die neuen Glocken werden von Läutemaschinen angetrieben und nicht mehr von Hand in Schwingung versetzt.
Autor: enFoto: Uwe Schössow, Heuthen
Das war ein sehr bewegendes Wochenende in Flinsberg. Das ganze Dorf war auf den Beinen und von überall her kamen Gäste, um diesen feierlichen Augenblick in der Geschichte Flinsbergs mitzuerleben, die Weihe der drei neuen Glocken.
Eine davon ist die erste deutsche Papstglocke, die dem Heiligen Papst Johannes XXIII. nach seiner Heiligsprechung am 27.04.2014 geweiht wurde.
Der Papst, der das Zweite Vatikanische Konzil einberufen hatte und so der Kirche den Weg in die Moderne wies, erfreut sich auch Jahrzehnte nach seinem Tod großer Popularität. Die Glockenzier der Johannes-Glocke in Flinsberg zeigt ein Porträt von ihm.
In Flinsberg ersetzt das neue Geläut das alte von 1953, das aus Eisenhartgussglocken bestand, von denen eine bereits nicht mehr geläutet werden durfte. Der Zahn der Zeit macht auch vor Glocken nicht halt, erst recht nicht, wenn sie aus minderwertigem Material bestehen.
Jetzt darf wieder in Bronze geläutet werden, so wie in der Zeit bis zum Zweiten Weltkrieg. Damals war das Glockenensemble der Flinsberger Kirche, wie schon einmal im Ersten Weltkrieg, für die Kriegsproduktion eingeschmolzen worden. Mit einer Tradition bricht man in Flinsberg allerdings: Die neuen Glocken werden von Läutemaschinen angetrieben und nicht mehr von Hand in Schwingung versetzt.


