Di, 09:43 Uhr
15.07.2014
Besser kann man sich nicht präsentieren
Das war fast unglaublich, was die Jury des Wettbewerbes "Unser Dorf hat Zukunft" in Kaltohmfeld erlebte. Es ist der höchstgelegene bewohnte Ort des Eichsfeldes, der kleinste Stadtteil von Leinefelde-Worbis aber der sicher auch geselligste....
Stadtbürgermeister Gerd Reinhardt hatte im Frühjahr die Idee, Kaltohmfeld zu diesem Wettbewerb anzumelden. Wenn der Ort auch mit der Größe anderer nicht mithalten kann (168 Einwohner) so hat er doch einiges aufzuwarten, was andere nicht haben - und das lernte die Jury beim Besuch in Kaltohmfeld kennen.
In einem seltsam anmutenden Outfit begrüßte die frisch gewählte Bürgermeisterin Kaltohmfelds, Bettina Recke, die Gäste. Was es bedeuten sollte, wurde kurz darauf geklärt. Die Jury wurde zunächst mit Salutschüssen vom Schützenverein begrüßt. Im Saloon sollte sie dann erraten, warum sich Bettina Recke so außergewöhnlich angezogen hatte. Jedes Teil der Oberbekleidung stand für einen Verein und die Blumen für IGO - Interessengemeinschaft Am Ohmgebirge.
Jury-Chef Hans-Gerhard Schneider, seines Zeichens auch Leiter des Amtes für Landentwicklung und Flurneuordnung Gotha, dessen Abteilung ihren Sitz in Worbis hat und für Nord- und Mittelthüringen zuständig ist, war einfach sprachlos. Solch einen Enpfang hatte die Jury noch nicht gehabt und sie war schon in zehn Dörfern. Weitere zwölf sollen noch folgen. Von den insgesamt 22 Antragstellern kommen allein acht aus dem Eichsfeld.
In Kaltohmfeld folgte eine Überraschung der anderen. Bauamtsleiter Stefan Nolte hielt für Bürgermeister Gerd Reinhardt, der erst aus Kasachstan zurückkam, die offizielle Präsentation, dann stellten sich die Vereine selbst kurz vor. Sie hatten auch jede Menge Anschauungsmittel mitgebracht und den ganzen Saal damit dekoriert. Zur Kaltohmfelder Gastlichkeit gehörte natürlich auch das leibliche Wohl mit Eichsfelder Spezialitäten. Nach der Besichtigung der Kirche stiegen alle in die Kutsche vom Reiterhof Biermann und ließen sich durch das ganze Dorf fahren. Die Zeit war knapp, für alles gab es eine Vorgabe von zwei Stunden. Und die Kaltohmfelder haben viel zu erzählen.
Am Schützenhaus war der nächste Stopp und fleißig notierten sich die Jurymitglieder was sie sahen und erfuhren. Einer der Höhepunkte war ohne Zweifel dann der Stopp am Sportplatz. Dort bruzzelten die Bratwürstchen schon auf dem Grill und die verschiedenen Dips ließen sich alle schmecken. Zu guter Letzt erhielt die Jury noch einen Einblick was es bedeutet, wenn Kaltohmfeld zu Highland-Games einlädt.
Alles in allem eine äußerst gelungene Präsentation. Hans-Gerhard Schneider dankte im Namen der Jury und lobte das Engegement der Kaltohmfelder. Hier spürt man, dass es allen eine Herzenssache ist, da ist nichts gekünstelt oder gespielt, sagte er.
Ilka Kühn
Autor: enStadtbürgermeister Gerd Reinhardt hatte im Frühjahr die Idee, Kaltohmfeld zu diesem Wettbewerb anzumelden. Wenn der Ort auch mit der Größe anderer nicht mithalten kann (168 Einwohner) so hat er doch einiges aufzuwarten, was andere nicht haben - und das lernte die Jury beim Besuch in Kaltohmfeld kennen.
In einem seltsam anmutenden Outfit begrüßte die frisch gewählte Bürgermeisterin Kaltohmfelds, Bettina Recke, die Gäste. Was es bedeuten sollte, wurde kurz darauf geklärt. Die Jury wurde zunächst mit Salutschüssen vom Schützenverein begrüßt. Im Saloon sollte sie dann erraten, warum sich Bettina Recke so außergewöhnlich angezogen hatte. Jedes Teil der Oberbekleidung stand für einen Verein und die Blumen für IGO - Interessengemeinschaft Am Ohmgebirge.
Jury-Chef Hans-Gerhard Schneider, seines Zeichens auch Leiter des Amtes für Landentwicklung und Flurneuordnung Gotha, dessen Abteilung ihren Sitz in Worbis hat und für Nord- und Mittelthüringen zuständig ist, war einfach sprachlos. Solch einen Enpfang hatte die Jury noch nicht gehabt und sie war schon in zehn Dörfern. Weitere zwölf sollen noch folgen. Von den insgesamt 22 Antragstellern kommen allein acht aus dem Eichsfeld.
In Kaltohmfeld folgte eine Überraschung der anderen. Bauamtsleiter Stefan Nolte hielt für Bürgermeister Gerd Reinhardt, der erst aus Kasachstan zurückkam, die offizielle Präsentation, dann stellten sich die Vereine selbst kurz vor. Sie hatten auch jede Menge Anschauungsmittel mitgebracht und den ganzen Saal damit dekoriert. Zur Kaltohmfelder Gastlichkeit gehörte natürlich auch das leibliche Wohl mit Eichsfelder Spezialitäten. Nach der Besichtigung der Kirche stiegen alle in die Kutsche vom Reiterhof Biermann und ließen sich durch das ganze Dorf fahren. Die Zeit war knapp, für alles gab es eine Vorgabe von zwei Stunden. Und die Kaltohmfelder haben viel zu erzählen.
Am Schützenhaus war der nächste Stopp und fleißig notierten sich die Jurymitglieder was sie sahen und erfuhren. Einer der Höhepunkte war ohne Zweifel dann der Stopp am Sportplatz. Dort bruzzelten die Bratwürstchen schon auf dem Grill und die verschiedenen Dips ließen sich alle schmecken. Zu guter Letzt erhielt die Jury noch einen Einblick was es bedeutet, wenn Kaltohmfeld zu Highland-Games einlädt.
Alles in allem eine äußerst gelungene Präsentation. Hans-Gerhard Schneider dankte im Namen der Jury und lobte das Engegement der Kaltohmfelder. Hier spürt man, dass es allen eine Herzenssache ist, da ist nichts gekünstelt oder gespielt, sagte er.
Ilka Kühn






































