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So, 22:30 Uhr
14.09.2014

Pferd bei Auffahrunfall tödlich verletzt

Bei einem Unfall auf der Autobahn 7 zwischen der
AS Göttingen und der Rastanlage Göttingen in Fahrtrichtung Kassel ist am gestern ein Pferd tödlich verletzt worden.....

Zwei in den Unfall verwickelte Fahrzeugführer erlitten leichte Verletzungen. Nach der Kollision musste die A 7 in Richtung Kassel und auch in Richtung Hannover voll gesperrt werden. Es bildeten sich Rückstaus von ca. fünf bzw. zwei Kilometern Länge.

Ersten Erkenntnissen der Göttinger Autobahnpolizei zufolge fuhr
der 39 Jahre alte Fahrer eines Mercedes Sprinter aus dem
Rhein-Sieg-Kreis aus noch ungeklärten Gründen auf einen auf dem
Hauptfahrstreifen vor ihm fahrenden Pferdeanhänger auf, der von einem
Hyundai Geländewagen aus dem Kreis Peine gezogen wurde. Bei der
Kollision geriet der mit einem Pferd beladene Hänger ins Schleudern
und prallte seitlich gegen die Betonaußenschutzplanke. Durch die
Kollision wurde der Pferdeanhänger angehoben und stürzte anschließend
auf die Seite. Hierbei löste sich der Hänger vom ziehenden
Geländewagen und blieb auf dem Standstreifen liegen. Der mutmaßliche
Unfallverursacher hielt sofort mit seinem Sprinter an. Der
39-jährige Mann aus Northeim wurde leicht verletzt, die 42 Jahre alte
Fahrerin des Pferdegespanns blieb unverletzt.

Zeugenaussagen zufolge sprang das bereits verletzte Pferd jetzt
sofort in Panik aus dem Transportanhänger und lief entgegengesetzt
der Fahrtrichtung auf dem linken Fahrstreifen (Überholfahrstreifen)
davon. Hier wurde das braune Tier frontal vom Geländewagen einer 60
Jahre alten Frau aus dem Kreis Celle erfasst. Das Pferd schleuderte
über das Auto der Frau und erlitt so schwere Verletzungen, dass es
noch an der Unfallstelle verendete. Das Fahrzeug der 60-Jährigen kam
anschließend quer zur Fahrtrichtung auf dem Hauptfahrstreifen zum
Stehen. Die Frau wurde leicht verletzt.

Für die Dauer der Bergungs- und umfangreichen
Fahrbahnreinigungsarbeiten war die A 7 in Richtung Kassel rund drei
Stunden und in Richtung Hannover ca. eine Stunde voll gesperrt.

Das getötete Pferd wurde von der Feuerwehr geborgen und in einem
Container zur Zwischenlagerung zum Betriebshof der Autobahnmeisterei
Göttingen transportiert. Von hier soll es von einer Fachfirma
abgeholt werden.

Der entstandene Gesamtschaden wird auf ca. 30.000 Euro geschätzt.
Autor: en

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