Mi, 13:00 Uhr
08.10.2014
24 Jahre Freundschaft gefeiert
Windhagener und Pfaffschwender feierten 24 Jahre Freundschaft der Kirchengemeinden und 23 Jahre Partnerschaft der Kommunen im Eichsfeld. Auch ein Abstecher in den Unstrut Hainich Kreis stand auf dem Programm....
Das Jahrestreffen der Pfaffschwender und Windhagener ist in jedem Jahr ein Treffen von, mit und für Freunde. Am Tag der Deutschen Einheit machten sich diesesmal Einwohner aus der rheinland-pfälzischen Gemeinde im Bus und mit Privat-Pkw auf den rd. 284 km langen Weg in die Partnergemeinde. Busfahrer Robert von der Fa. Sinzig brachte die Businsassen gut nach Pfaffschwende.
Die Gastfamilien hatten sich mit Bürgermeister Uwe Wagner in der Ortsmitte versammelt, um die Gäste aus der Westerwaldgemeinde zu empfangen.
Ein Garant für den Fortbestand der Partnerschaft sind die Kontakte zwischen den Partnerfamilien, die oftmals schon mehr als zwei Jahrzehnt bestehen. Am Feiertag gab es daher schon ausreichend Gelegenheit zum Gedankenaustausch. Das Besuchsprogramm am Samstag und Sonntag war kulturell vielfältig. .Auftakt war in der Kurstadt Bad Langensalza. Sie ist zweitgrößte Stadt im Unstrut-Hainisch-Kreis und hat die drittgrößte Altstadt in Thüringen. Dort wartete eine Stadtführung auf die Besucher.
In zwei Gruppen aufgeteilt informierten die Stadtführerinnen Kati Kaiser und Dagmar Kleemann, mittelalterlich gekleidet, ausführlich im Japanischen Garten über den Garten und asiatische Kultur. Danach gab es einen Einblick in die Stadtgeschichte. Hiernach führte die Bustour nach Weberstedt. Dort konnten Windhagener und Pfaffschwender nach einer Mittagsrast in Schills Schenke das Trabiparadies erleben, das sich auf einem ehemaligen Millitärgelände der NVA befindet.
Neben Phantasie-Unikaten von Trabi-Liebhaber Volkmar Helbing und Informationen über die Trabi-Geschichte ist noch bis zum 29.10. eine Sonderausstellung Motorräder der DDR im kleinen aber feinen Museum zu besichtigen.
Auf der Empore befindet sich ein Cafe, in dem es Kaffee und Kuchen gab. Auch eine Ausleihe eines Trabis war möglich. Nach der Rückkehr nach Pfaffschwende fand am Abend ein Erntedankgottesdienst in der Pfarrkirche St. Bartholomäus statt, den Pater Johannes Küpper von den Franziskanern auf dem Hülfensberg zelebrierte.
Nach der Messe gab es noch einen Smalltalk mit dem Geistlichen. Dieser stammt aus Remagen am Rhein, das nur rd. 20 km von Windhagen entfernt liegt. Pater Johannes ist seit letztem Jahr Wallfahrtsleiter auf dem Hülfensberg, Die Franziskaner betreuen auch die Pfarrei in Pfaffschwende seelsorgerisch. Zum Abschluß des Samstagabends fand im Saal Schmalstieg, in dem vor 23 Jahren die Bürgermeister Josef Rüddel (Windhagen) und Jürgen Jakob (Pfaffschwende) die Partnerschaftsurkunde unterzeichnet haben, eine kleiner Feier statt. Für die musikalische Untermalung sorgte Marco Weber, Pfaffschwender Wehrleiter.
In einem Baustellen-Sketch unterhielten Mike Sandrock, Silvio Wand und Falco Volkmann. Als Helene-Fischer-Double begeisterte Petra Degenhardt zusammen mit Mitgliedern der Orange-Dream Dancers (Männer-Ballett Pfaffschwende). Bürgermeister Uwe Wagner wünschte der Partnerschaft einen auch weiterhin guten Erfolg . Für die freundschaftliche Aufnahme und die guten Gespräche in Pfaffschwende dankte Helmut Wolff, Beigeordneter der Gemeinde Windhagen.
Er übermittelte auch Grüße von Deutschlands dienstältestem Bürgermeister Josef Rüddel, der aus gesundheitlichen Gründen verhindert war, nach mit ins Eichsfeld zu kommen. Grüße gab es auch vom früheren Pfaffschwender Bürgermeister Jürgen Jakob, der ebenfalls nichtz an der Veranstaltung nicht teilnehmen konnte.
Als Gastgeschenk übergab Helmut Wolff an Bürgermeister Uwe Wagner eine gerahmte Luftbildaufnahme des Windhagener Innerorts, die mittels eines Ultraleichtfliegers gefertigt worden war. Zum Abschluß des Besuchsprogramms gab es am Sonntag eine Stippvisite in Volkerode. Dort informierte Dr.Theo Hottenrott über die Geschichte und Hintergründe der Sanierungsmaßnahmen des Volkeröder Schlosses. Hottenrott ist Vorsitzender des Fördervereins und kennt Windhagen als Trainer der 1. Mannschaft des SV Eitech Pfaffschwende.
Die Fußballer waren unter seiner Leitung zweimal im Trainingslager in Windhagen zu Gast. Nach dem Mittagessen und einer Kaffeetafel in der Gaststätte Schmalstieg fand das Partnerschaftstreffen mit dem Singen des Eichsfeldliedes seinen Abschluß. Am späten Nachmittag traten die Windhagener ihre Heimreise in den Kreis Neuwied an.
2015 wird in Windhagen gefeiert. Dabei wird auch an 25 Jahre Freundschaft der Pfarreien erinnert werden. 2016 steht dann das Treffen ganz im Zeichen des silbernen Jubiläums der kommunalen Partnerschaft. Herzlichen Dank und ein Vergelts Gott sagen die Windhagener Gäste ihren Gastfamilien, Landfrauengemeinschaft, der Ortsgemeinde Pfaffschwende und allen die das Treffen 2014 organisiert und gestaltet haben.
Bleibt so, wie ihr seid, denn ihr seid gut. Und bleibt gesund, wir freuen uns mit und auf euch, resümierte Helmut Wolff die Bemühungen der Gastgeber/innen.
Erwin Höller
Autor: enDas Jahrestreffen der Pfaffschwender und Windhagener ist in jedem Jahr ein Treffen von, mit und für Freunde. Am Tag der Deutschen Einheit machten sich diesesmal Einwohner aus der rheinland-pfälzischen Gemeinde im Bus und mit Privat-Pkw auf den rd. 284 km langen Weg in die Partnergemeinde. Busfahrer Robert von der Fa. Sinzig brachte die Businsassen gut nach Pfaffschwende.
Die Gastfamilien hatten sich mit Bürgermeister Uwe Wagner in der Ortsmitte versammelt, um die Gäste aus der Westerwaldgemeinde zu empfangen.
Ein Garant für den Fortbestand der Partnerschaft sind die Kontakte zwischen den Partnerfamilien, die oftmals schon mehr als zwei Jahrzehnt bestehen. Am Feiertag gab es daher schon ausreichend Gelegenheit zum Gedankenaustausch. Das Besuchsprogramm am Samstag und Sonntag war kulturell vielfältig. .Auftakt war in der Kurstadt Bad Langensalza. Sie ist zweitgrößte Stadt im Unstrut-Hainisch-Kreis und hat die drittgrößte Altstadt in Thüringen. Dort wartete eine Stadtführung auf die Besucher.
In zwei Gruppen aufgeteilt informierten die Stadtführerinnen Kati Kaiser und Dagmar Kleemann, mittelalterlich gekleidet, ausführlich im Japanischen Garten über den Garten und asiatische Kultur. Danach gab es einen Einblick in die Stadtgeschichte. Hiernach führte die Bustour nach Weberstedt. Dort konnten Windhagener und Pfaffschwender nach einer Mittagsrast in Schills Schenke das Trabiparadies erleben, das sich auf einem ehemaligen Millitärgelände der NVA befindet.
Neben Phantasie-Unikaten von Trabi-Liebhaber Volkmar Helbing und Informationen über die Trabi-Geschichte ist noch bis zum 29.10. eine Sonderausstellung Motorräder der DDR im kleinen aber feinen Museum zu besichtigen.
Auf der Empore befindet sich ein Cafe, in dem es Kaffee und Kuchen gab. Auch eine Ausleihe eines Trabis war möglich. Nach der Rückkehr nach Pfaffschwende fand am Abend ein Erntedankgottesdienst in der Pfarrkirche St. Bartholomäus statt, den Pater Johannes Küpper von den Franziskanern auf dem Hülfensberg zelebrierte.
Nach der Messe gab es noch einen Smalltalk mit dem Geistlichen. Dieser stammt aus Remagen am Rhein, das nur rd. 20 km von Windhagen entfernt liegt. Pater Johannes ist seit letztem Jahr Wallfahrtsleiter auf dem Hülfensberg, Die Franziskaner betreuen auch die Pfarrei in Pfaffschwende seelsorgerisch. Zum Abschluß des Samstagabends fand im Saal Schmalstieg, in dem vor 23 Jahren die Bürgermeister Josef Rüddel (Windhagen) und Jürgen Jakob (Pfaffschwende) die Partnerschaftsurkunde unterzeichnet haben, eine kleiner Feier statt. Für die musikalische Untermalung sorgte Marco Weber, Pfaffschwender Wehrleiter.
In einem Baustellen-Sketch unterhielten Mike Sandrock, Silvio Wand und Falco Volkmann. Als Helene-Fischer-Double begeisterte Petra Degenhardt zusammen mit Mitgliedern der Orange-Dream Dancers (Männer-Ballett Pfaffschwende). Bürgermeister Uwe Wagner wünschte der Partnerschaft einen auch weiterhin guten Erfolg . Für die freundschaftliche Aufnahme und die guten Gespräche in Pfaffschwende dankte Helmut Wolff, Beigeordneter der Gemeinde Windhagen.
Er übermittelte auch Grüße von Deutschlands dienstältestem Bürgermeister Josef Rüddel, der aus gesundheitlichen Gründen verhindert war, nach mit ins Eichsfeld zu kommen. Grüße gab es auch vom früheren Pfaffschwender Bürgermeister Jürgen Jakob, der ebenfalls nichtz an der Veranstaltung nicht teilnehmen konnte.
Als Gastgeschenk übergab Helmut Wolff an Bürgermeister Uwe Wagner eine gerahmte Luftbildaufnahme des Windhagener Innerorts, die mittels eines Ultraleichtfliegers gefertigt worden war. Zum Abschluß des Besuchsprogramms gab es am Sonntag eine Stippvisite in Volkerode. Dort informierte Dr.Theo Hottenrott über die Geschichte und Hintergründe der Sanierungsmaßnahmen des Volkeröder Schlosses. Hottenrott ist Vorsitzender des Fördervereins und kennt Windhagen als Trainer der 1. Mannschaft des SV Eitech Pfaffschwende.
Die Fußballer waren unter seiner Leitung zweimal im Trainingslager in Windhagen zu Gast. Nach dem Mittagessen und einer Kaffeetafel in der Gaststätte Schmalstieg fand das Partnerschaftstreffen mit dem Singen des Eichsfeldliedes seinen Abschluß. Am späten Nachmittag traten die Windhagener ihre Heimreise in den Kreis Neuwied an.
2015 wird in Windhagen gefeiert. Dabei wird auch an 25 Jahre Freundschaft der Pfarreien erinnert werden. 2016 steht dann das Treffen ganz im Zeichen des silbernen Jubiläums der kommunalen Partnerschaft. Herzlichen Dank und ein Vergelts Gott sagen die Windhagener Gäste ihren Gastfamilien, Landfrauengemeinschaft, der Ortsgemeinde Pfaffschwende und allen die das Treffen 2014 organisiert und gestaltet haben.
Bleibt so, wie ihr seid, denn ihr seid gut. Und bleibt gesund, wir freuen uns mit und auf euch, resümierte Helmut Wolff die Bemühungen der Gastgeber/innen.
Erwin Höller
