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Mi, 16:32 Uhr
08.10.2014

Bode Bautechnik in Forschungsprojekt

Fast unbemerkt entstand auf dem Gelände der Firma Bode Bautechnik in Birkungen ein Versuchsfeld. Eine Baugrube, wie sie Ernst Bode schon viele in seinem Leben ausgehoben hat und dennoch hat es mit dieser eine ganz besondere Bewandtnis.....

Versuchfeld bei Bode (Foto: Ilka Kühn) Versuchfeld bei Bode (Foto: Ilka Kühn)


Sie gehört zum neuen Thüringer Forschungsprojekt L-EWT – Luft-Erdwärmetauscher aus Steinzeug, an dem die das IAB Weimar (Institut für Angewandte Bauforschung Weimar), die Ingenieur GmbH Jena-Geos und Bode Bautechnik Baumaschinen aus Birkungen gemeinsam arbeiten. Ein Projekt, dass es erleichtern soll, im Winter Ställe und Gebäude warm zu halten und im Sommer zu kühlen.

Versuchsfeld (Foto: Ilka Kühn) Versuchsfeld (Foto: Ilka Kühn)

In der vergangenen Woche waren die Forscher zu einem Vor-Ort-Termin nach Birkungen gekommen, um zu sehen, wie Praxis und Theorie übereinstimmen. Die Maßnahme wurde im August 2013 angeschoben, zunächst als Laborversuch in Weimar. Im Mai dieses Jahres begann der Feldversuch in Birkungen.

Ziel dieses Projektes ist es, vorwiegend in ländlichen Regionen ein einfach und schnell zu installierendes, erdverlegtes Luftwärmetauschersystem zu entwickeln und zwar aus Steinzeug zur Klimatisierung von Gebäuden. Dabei steht die Senkung des Energieverbrauches zur Versorgung von Stallanlagen, aber auch die Einsparung von Instalations- und Betriebskosten im Vordergrund.

Das Projekt kostet 763 000 Euro und wird mit 340 000 Euro von der Thüringer Aufbaubank gefördert, die auch Träger des Projektes ist.


Rico Lorenz vom IAB stellte in einem Vortrag den Versuchsstand in Weimar vor. Zum einen wurde der Test im simulierten Frühjahr durchgeführt, wo das Erdreich noch kalt ist und beim zweite Test wurde Herbst angenommen mit der Wärme noch vom Sommer.

Sein Fazit: Theorie und Praxis stimmten sehr gut überein. Das Steinzeugrohr ist dicht. Er gab den Awesenden noch einige Tipps für den Großfeldversuch. Dieser Versuch wurde von Charlotte Rauschenbach von der IBA vorgestellt. Sie sagte zu Beginn, dass dieses Projekt die Gesundheit der Tiere verbessere und dem Landwirt höhere Erträge dadurch bringen kann.

Auf dem Testfeld in Birkungen wurde sechs Rohre mit je 25 Meter Länge im Horizontaltvortrieb verlegt. Das heißt, dass die Rohre mit einer Maschine durch die Erde gepresst werden, so dass man auch alte Stallanlagen mit dem Luft-Erdwärmetauscher ohne großen Aufwand nachträglich ausstatten kann und somit im Sommer wie im Winter die Temperaturen für die Tiere erträglich macht. Für die Erdarbeiten ist das Unternehmen Bode Bautechnik Baumaschinen zuständig, das in bewährter Weise seit Jahren schon mit der Vortriebstechnik arbeitet.

Die Rohre auf dem Versuchsfeld bei Bode sind in unterschiedlichen Materialen, aus Steinzeug, Stahl und PEHD und auch mit unterschiedlichen Durchmessern, um Vergleichsmöglichkeiten zu haben. Außerdem wurde eine kleine Wetterstation aufgebaut. Die Forscher können durch eine umfangreiche Sensorik genaueste Ergebnisse erhalten. Die Messtechniken werden jeweils dann an dem betreffenden Rohr angebracht.

Die ersten Versuche wurden bereits im Sommer gemacht. Weitere werden folgen. Eine Unmenge von Daten ist bereits gesammelt worden. Bis der Luft-Erdwärmetauscher aus Steinzeug dann in der Praxis eingesetzt werden kann, werden noch ein paar Monate vergehen.

Landwirte konnten an der Informationsveranstaltung in Birkungen nicht teilnehmen, da sie mit der Ernte zu tun hatten. Es wird aber eine weitere Veranstaltung geben.
Ilka Kühn

Infoveranstaltung bei Bode Bautechnik (Foto: Ilka Kühn)
Infoveranstaltung bei Bode Bautechnik (Foto: Ilka Kühn)
Infoveranstaltung bei Bode Bautechnik (Foto: Ilka Kühn)
Infoveranstaltung bei Bode Bautechnik (Foto: Ilka Kühn)
Infoveranstaltung bei Bode Bautechnik (Foto: Ilka Kühn)
Infoveranstaltung bei Bode Bautechnik (Foto: Ilka Kühn)
Infoveranstaltung bei Bode Bautechnik (Foto: Ilka Kühn)
Infoveranstaltung bei Bode Bautechnik (Foto: Ilka Kühn)
Autor: en

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