So, 17:54 Uhr
12.10.2014
Mehr Wild auf den Straßen
Im Eichsfeldkreis ereigneten sich von Januar bis Ende September 2014 insgesamt 309 Wildunfälle. Dies entspricht fast dem Vergleichszeitraum des
Vorjahres, in dem sich insgesamt 320 Wildunfälle ereigneten....
Wildunfälle treten vermehrt nach der Erntezeit auf, wenn die Tiere keinen Schutz mehr in bewachsenen Flächen (wie z.B. Feldern) finden. So wechseln sie in noch geschützte Bereiche über. Diese Wege führen nicht selten über öffentliche Verkehrswege. Aber auch die Brunftzeit macht die Tiere unberechenbar in der Wahl ihrer Querungsmöglichkeiten.
So ist damit zu rechnen, dass sie nicht nur im Wald
und ehemaligen Feldbereichen dortige Straßen queren, auch unmittelbar vor Ortschaften ist mit Wildwechsel zu rechnen.
So ergaben sich dieses Jahr Verschiebungen der örtlichen Unfallschwerpunkte zu nachfolgenden Örtlichkeiten im EIC-Kreis:
- L 1005 Heiligenstadt – Dingelstädt mit 27
- L 1012 Jützenbach – Kirchohmfeld mit 24
- B 80 BAB 38 Arenshausen mit 9 Unfällen
Verhaltensmaßnahmen bei Erkennen von Wild
- Abblenden des Scheinwerferlichtes
- Verringern der Geschwindigkeit.
Nicht immer ist ein gefahrloses Ausweichen bei kleineren Tierarten problemlos. Es kann unter Umständen erhebliche Personen- und Sachschäden nach sich ziehen.
Das Abblenden des Scheinwerferlichtes bei Dunkelheit/Dämmerung dient der weiteren Fortbewegung des Tieres. Blendet der Verkehrsteilnehmer nicht ab, fokussiert das Tier das Licht und hält inne. (Es bewegt sich in der
Regel nicht.)
Auch sollten Verkehrsteilnehmer dem Gefahrenzeichen Wildwechsel, in diesem Fall das VZ 142 und ggf. möglichen Zusatzzeichen mehr Aufmerksamkeit
schenken.
Berücksichtigt man dies in seiner Fahrweise, so kann man Wildunfälle zwar nicht immer unterbinden aber zumindest in ihrem Schadensausmaß stark verringern.
Autor: enVorjahres, in dem sich insgesamt 320 Wildunfälle ereigneten....
Wildunfälle treten vermehrt nach der Erntezeit auf, wenn die Tiere keinen Schutz mehr in bewachsenen Flächen (wie z.B. Feldern) finden. So wechseln sie in noch geschützte Bereiche über. Diese Wege führen nicht selten über öffentliche Verkehrswege. Aber auch die Brunftzeit macht die Tiere unberechenbar in der Wahl ihrer Querungsmöglichkeiten.
So ist damit zu rechnen, dass sie nicht nur im Wald
und ehemaligen Feldbereichen dortige Straßen queren, auch unmittelbar vor Ortschaften ist mit Wildwechsel zu rechnen.
So ergaben sich dieses Jahr Verschiebungen der örtlichen Unfallschwerpunkte zu nachfolgenden Örtlichkeiten im EIC-Kreis:
- L 1005 Heiligenstadt – Dingelstädt mit 27
- L 1012 Jützenbach – Kirchohmfeld mit 24
- B 80 BAB 38 Arenshausen mit 9 Unfällen
Verhaltensmaßnahmen bei Erkennen von Wild
- Abblenden des Scheinwerferlichtes
- Verringern der Geschwindigkeit.
Nicht immer ist ein gefahrloses Ausweichen bei kleineren Tierarten problemlos. Es kann unter Umständen erhebliche Personen- und Sachschäden nach sich ziehen.
Das Abblenden des Scheinwerferlichtes bei Dunkelheit/Dämmerung dient der weiteren Fortbewegung des Tieres. Blendet der Verkehrsteilnehmer nicht ab, fokussiert das Tier das Licht und hält inne. (Es bewegt sich in der
Regel nicht.)
Auch sollten Verkehrsteilnehmer dem Gefahrenzeichen Wildwechsel, in diesem Fall das VZ 142 und ggf. möglichen Zusatzzeichen mehr Aufmerksamkeit
schenken.
Berücksichtigt man dies in seiner Fahrweise, so kann man Wildunfälle zwar nicht immer unterbinden aber zumindest in ihrem Schadensausmaß stark verringern.