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Mi, 18:40 Uhr
04.02.2015

Dritter Warnstreik in Gerbershausen

Bei gefühlten 5,5 Grad unter Null traten die rund 60 Beschäftigten bei der Norma Germany GmbH in Gerbershausen unter dem Motto – Es geht um die Wurst - in ihren dritten Warnstreik ein und unterstrichen, dass sie hinter den Forderungen der IG Metall stehen.....

Warnstreik bei Norma (Foto: IG Metall) Warnstreik bei Norma (Foto: IG Metall)

Die Mitarbeiter im Mutterbetrieb in Maintal (Hessen) werden morgen unter dem gleichen Motto ihren Protest zum Ausdruck bringen. Die IG Metall fordert 5,5% mehr Geld, verbesserte tarifliche Bestimmungen zur Altersteilzeit und Weiterbildung.

Das in der zweiten Verhandlungsrunde vorgelegte Angebot der Arbeitgeber wurde mit Pfiffen zurückgewiesen. „Wer die Rente mit 63 als Kompensationsgeschäft für die Altersteilzeit ins Feld führt, sollte sich gut überlegen, ob die hart arbeitenden Menschen das widerspruchslos hinnehmen.“, hört man aus Gewerkschaftskreisen.

Bernd Spitzbarth, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Nordhausen sagte dazu: „Wir brauchen einen verbesserten Zugang mit flexiblen Übergangsmöglichkeiten und keine Kürzungsprogramme. Wer die Menschen bis zum Umfallen arbeiten lassen will, scheint für eine sozial ausgerichtete Gesellschaft nicht viel übrig zu haben. Die Menschen haben ein Recht darauf, gesund und in Würde in den Ruhestand gehen zu können. Wer den Menschen den Zugang zur Bildung nicht öffnen will, der will ausgrenzen statt integrieren und schadet dem Standort Thüringen. Bildung ist und bleibt sowohl eine Standort- als auch eine gesellschaftspolitische Frage und nicht ausschließlich eine Frage des Geldes.“

Auf der Geldseite sind die Arbeitgeber gut beraten, ihr Angebot von 2,2%, neu zu überdenken. Wir wollen unseren gerechten Anteil, nicht mehr und nicht weniger, so Swen Niekler Vertrauensmann bei der Norma in Gerbershausen.

Unter einhelliger Zustimmung der Belegschaft, teilte der NORMA-Betriebsratsvorsitzende Jörg Sonntag mit, dass man die Geschäftsleitung aufgefordert hat, auf den Arbeitgeberverband einzuwirken, die Blockadehaltung zur weiteren Angleichung der tariflichen Bestimmungen zum Weihnachtsgeld aufzugeben.

Auch wenn bei der Norma das Weihnachtsgeld um 5% Punkte höher ist als es der derzeitige Flächentarifvertrag vorsieht, haben wir es noch lange nicht tariflich abgesichert.“ Außerdem haben die Beschäftigten in Thüringen unsere uneingeschränkte Solidarität, so Sonntag abschließend.
Autor: en

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