Do, 13:09 Uhr
05.02.2015
Wieder Warnstreik bei Magna
Die Beschäftigten von Magna in Heilbad Heilignestadt gingen gestern 21:30 Uhr für eine Stunde in den Warnstreik. Die IG Metall fordert 5,5% mehr Geld, verbesserte tarifliche Bestimmungen zur Altersteilzeit und Weiterbildung....
Das in der zweiten Verhandlungsrunde vorgelegte Angebot der Arbeitgeber wurde mit Pfiffen zurückgewiesen. Wer die Rente mit 63 als Kompensationsgeschäft für die Altersteilzeit ins Feld führt, sollte sich gut überlegen, ob die hart arbeitenden Menschen das widerspruchslos hinnehmen., hört man aus Gewerkschaftskreisen.
Bernd Spitzbarth, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Nordhausen sagte dazu – Wir brauchen einen verbesserten Zugang mit flexiblen Übergangsmöglichkeiten und keine Kürzungsprogramme. Wer die Menschen bis zum Umfallen arbeiten lassen will, scheint für eine sozial ausgerichtete Gesellschaft nicht viel übrig zu haben. Die Menschen haben ein Recht darauf, gesund und in Würde in den Ruhestand gehen zu können. Wer den Menschen den Zugang zur Bildung nicht öffnen will, der will ausgrenzen statt integrieren und schadet dem Standort Thüringen. Bildung ist und bleibt sowohl eine Standort- als auch eine gesellschaftspolitische Frage und nicht ausschließlich eine Frage des Geldes.
Auf der Geldseite sind die Arbeitgeber gut beraten, ihr Angebot von 2,2%, neu zu überdenken. Wir wollen unseren gerechten Anteil, nicht mehr und nicht weniger, so die Diskussion unter den Warnstreikenden. Unter einhelliger Zustimmung der Belegschaft, teilte der Magna-Betriebsratsvorsitzende Timo Richter mit, dass man die Geschäftsleitung aufgefordert hat, auf den Arbeitgeberverband einzuwirken, die Blockadehaltung zur weiteren Angleichung der tariflichen Bestimmungen zum Weihnachtsgeld aufzugeben. Eine weitere Benachteiligung der beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie Thüringen ist nicht mehr akzeptabel, so Richter abschließend.
Autor: enDas in der zweiten Verhandlungsrunde vorgelegte Angebot der Arbeitgeber wurde mit Pfiffen zurückgewiesen. Wer die Rente mit 63 als Kompensationsgeschäft für die Altersteilzeit ins Feld führt, sollte sich gut überlegen, ob die hart arbeitenden Menschen das widerspruchslos hinnehmen., hört man aus Gewerkschaftskreisen.
Bernd Spitzbarth, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Nordhausen sagte dazu – Wir brauchen einen verbesserten Zugang mit flexiblen Übergangsmöglichkeiten und keine Kürzungsprogramme. Wer die Menschen bis zum Umfallen arbeiten lassen will, scheint für eine sozial ausgerichtete Gesellschaft nicht viel übrig zu haben. Die Menschen haben ein Recht darauf, gesund und in Würde in den Ruhestand gehen zu können. Wer den Menschen den Zugang zur Bildung nicht öffnen will, der will ausgrenzen statt integrieren und schadet dem Standort Thüringen. Bildung ist und bleibt sowohl eine Standort- als auch eine gesellschaftspolitische Frage und nicht ausschließlich eine Frage des Geldes.
Auf der Geldseite sind die Arbeitgeber gut beraten, ihr Angebot von 2,2%, neu zu überdenken. Wir wollen unseren gerechten Anteil, nicht mehr und nicht weniger, so die Diskussion unter den Warnstreikenden. Unter einhelliger Zustimmung der Belegschaft, teilte der Magna-Betriebsratsvorsitzende Timo Richter mit, dass man die Geschäftsleitung aufgefordert hat, auf den Arbeitgeberverband einzuwirken, die Blockadehaltung zur weiteren Angleichung der tariflichen Bestimmungen zum Weihnachtsgeld aufzugeben. Eine weitere Benachteiligung der beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie Thüringen ist nicht mehr akzeptabel, so Richter abschließend.
