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Di, 21:52 Uhr
17.02.2015

Neues Konzept kommt an bei Union

In den vergangenen Jahren wurden seitens der Heiligenstädter Stadtväter erhebliche Investitionen getätigt, um die bauliche Hülle des ehemaligen Jesuitenkollegs unserer Heimatstadt fachmännisch zu restaurieren. Es soll neu konzipiert werden, was die CDU begrüßt....

Nach den letzten umfangreichen Arbeiten steht nun eine konzeptionelle Neuausrichtung auf der Tagesordnung, die der neue Leiter des Eichsfelder Heimatmuseums Dr. Torsten W. Müller erarbeiten und entsprechend begleiten wird. In der Vergangenheit wurden dafür bereits erste Schritte von der ehemaligen Museumsleiterin Veronika Merten unternommen, der an dieser Stelle für ihr fast 30-jähriges Engagement für das Haus zu danken ist.

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In diese konzeptionelle Neuausrichtung ist aber gerade die historische Entwicklung der Zeit nach 1815 fortzuschreiben. Ein Schwerpunkt der neueren Geschichte unserer Heimat spielen dabei zweifelsohne die beiden Diktaturen des 20. Jahrhunderts, die diesen Landstrich 56 Jahre lang nachhaltig geprägt haben. Sei es auf der einen Seite die Zeit des Dritten Reiches, so ist es auf der anderen Seite die Beleuchtung unserer Geschichte in der Zeit der Deutschen Demokratischen Republik. Genau hier ist von Bedeutung, dass die historischen Ereignisse beider Diktaturen in die ständige Ausstellung des Hauses aufgenommen werden um so den nachkommenden Generationen diese Entwicklung unserer Heimat vor Augen zu führen.

Umso befremdlicher ist dabei die heutige Stellungnahme der Fraktionsvorsitzenden der Linken im Heiligenstädter Stadtrat Stefanie Schramm, die den neuen Heiligenstädter Museumsleiter für seine Äußerung über die „zwei gottlosen deutschen Diktaturen“ nachhaltig kritisiert und eine weltanschaulich neutrale Beleuchtung fordert. Wichtig ist aber in diesem Punkt, dass zukünftig eine anschauliche Präsentation der historischen Fakten gerade vor dem Hintergrund unserer christlich geprägten Heimat und dem damit verbundenen Wertefundament erfolgen wird.

Oder aber ist unsere Gesellschaft und unser Kulturkreis nicht durch die jüdisch-christliche Tradition des Abendlandes nachhaltig geprägt worden und lebt diese Prägung bis zum heutigen Tage fort? Die Heiligenstädter Union begrüßt ausdrücklich die konzeptionelle Neuausrichtung des historischen Hauses im Herzen unserer Stadt und hofft dabei auch, dass einer nachhaltigen und ansprechenden Neukonzeption keine räumlichen Zwänge durch einen geplanten Verwaltungsumbau im Wege stehen werden. Am Rande sei noch bemerkt, dass Papst Benedikt XVI. bei seiner Predigt während der Marianischen Vesper am 23.09.2011 im Wallfahrtsort Etzelsbach sagte: „In zwei gottlosen Diktaturen, die es darauf anlegten, den Menschen ihren angestammten Glauben zu nehmen, waren sich die Eichsfelder gewiss, hier am Gnadenort Etzelsbach eine offene Tür und eine Stätte inneren Friedens zu finden.“
Christian Stützer
Autor: en

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