Sa, 13:22 Uhr
28.02.2015
Frühjahrstreffen der Kolpingfamilie
1.200 Jahre Bistum Hildesheim - ein Hl. Experiment.
Hundert Kolpinger waren bei der Frühjahrstagung des Bezirksverbandes Untereichsfeld in Bilshausen dabei....
Kolpinger vor der Kirche in Bilshausen
Die Kirche, ihre Strukturen und die Entstehungsgeschichte im Bistum Hildesheim standen im Mittelpunkt der Frühjahrstagung des Kolpingbezirks Untereichsfeld. Der Vorsitzende Walter Schum begrüßte an die 100 Teilnehmer, die aus allen Kolpingfamilien vertreten waren. Dr. Thomas Scharf-Wrede, Leiter des Bistumsarchivs in Hildesheim, ging auf die Entwicklung des Bistums Hildesheim seit dessen Gründung vor 1.200 Jahren ein.
Zuvor hatte Pfarrer Michael Lerche die Kolpinger und ihre Angehörigen in einem Gottesdienst auf die Thematik vorbereitet. In seiner Predigt während der Messfeier unterstrich der Pfarrer die Strukturen innerhalb der Kirche, die es bereits bei der Gründung durch Jesus Christus gegeben habe und die auch heute für ein gutes Miteinander der Christen von entscheidender Bedeutung seien.
Die Kirche sei immer eine Gemeinschaft mit Menschen und Sakramenten. Auch die Gegebenheiten im Bistum seien dazu angetan, dass es verantwortliche Leitungspersonen gibt. Diese Leitungspositionen setzten sich bis in kleine Gemeinschaften wie z. B. die Kolpingfamilien fort. Im Veranstaltungslokal, dem Pfarrheim in Bilshausen, bezeichnete der Bezirksvorsitzende Walter Schum die Eichsfelder Kolpingfamilien als ein Juwel, das es immer zu erhalten gelte.
Ein Grußwort, auch im Namen der politischen Gemeinde, richtete der Vorstandssprecher der örtlichen Kolpingfamilie, Tobias Bürmann, an die Anwesenden. In seinem ausführlichen Referat ging Dr. Scharf-Wrede auf die Entstehungsgeschichte und Entwicklung des Bistums Hildesheim ein, wobei der Redner die Historie immer wieder durch Bilder veranschaulichte. Er hob verschiedene Bischöfe namentlich hervor, die eine besondere Bedeutung für Fortbestand und Weiterentwicklung des Bistums darstellten. So nannte er Bischof Altfried, der bereits der vierte Bistumsleiter war.
Eine Blütezeit erfuhr das Bistum im 11. Jahrhundert durch die Bischöfe Bernward und Godehard. Im 13. Jahrhundert wurden verschiedene Ordensgemeinschaften, so die Dominikaner, Franziskaner und die Magdalenenschwestern ansässig. Bereits seit dem 12. Jahrhundert wurde dem Domkapitel das Recht der Bischofswahl zugesprochen.
Auf die Situation im Eichsfeld eingehend, wurde ausgeführt, dass Duderstadt zunächst evangelisch war und mit Beginn des 17. Jahrhunderts der Mittelpunkt der katholischen Christen. In jüngster Zeit hatte Bischof Heinrich Maria Janssen durch den Neubau von Gotteshäusern den Christen vor allem auch aus den Ostgebieten ein Zuhause gegeben. Abschließend unterstrich der Redner die Bedeutung der Vereinsgründungen innerhalb der Kirche im letzten Jahrhundert.
G. Germeshausen
Autor: enHundert Kolpinger waren bei der Frühjahrstagung des Bezirksverbandes Untereichsfeld in Bilshausen dabei....
Kolpinger vor der Kirche in Bilshausen
Die Kirche, ihre Strukturen und die Entstehungsgeschichte im Bistum Hildesheim standen im Mittelpunkt der Frühjahrstagung des Kolpingbezirks Untereichsfeld. Der Vorsitzende Walter Schum begrüßte an die 100 Teilnehmer, die aus allen Kolpingfamilien vertreten waren. Dr. Thomas Scharf-Wrede, Leiter des Bistumsarchivs in Hildesheim, ging auf die Entwicklung des Bistums Hildesheim seit dessen Gründung vor 1.200 Jahren ein.
Zuvor hatte Pfarrer Michael Lerche die Kolpinger und ihre Angehörigen in einem Gottesdienst auf die Thematik vorbereitet. In seiner Predigt während der Messfeier unterstrich der Pfarrer die Strukturen innerhalb der Kirche, die es bereits bei der Gründung durch Jesus Christus gegeben habe und die auch heute für ein gutes Miteinander der Christen von entscheidender Bedeutung seien.
Die Kirche sei immer eine Gemeinschaft mit Menschen und Sakramenten. Auch die Gegebenheiten im Bistum seien dazu angetan, dass es verantwortliche Leitungspersonen gibt. Diese Leitungspositionen setzten sich bis in kleine Gemeinschaften wie z. B. die Kolpingfamilien fort. Im Veranstaltungslokal, dem Pfarrheim in Bilshausen, bezeichnete der Bezirksvorsitzende Walter Schum die Eichsfelder Kolpingfamilien als ein Juwel, das es immer zu erhalten gelte.
Ein Grußwort, auch im Namen der politischen Gemeinde, richtete der Vorstandssprecher der örtlichen Kolpingfamilie, Tobias Bürmann, an die Anwesenden. In seinem ausführlichen Referat ging Dr. Scharf-Wrede auf die Entstehungsgeschichte und Entwicklung des Bistums Hildesheim ein, wobei der Redner die Historie immer wieder durch Bilder veranschaulichte. Er hob verschiedene Bischöfe namentlich hervor, die eine besondere Bedeutung für Fortbestand und Weiterentwicklung des Bistums darstellten. So nannte er Bischof Altfried, der bereits der vierte Bistumsleiter war.
Eine Blütezeit erfuhr das Bistum im 11. Jahrhundert durch die Bischöfe Bernward und Godehard. Im 13. Jahrhundert wurden verschiedene Ordensgemeinschaften, so die Dominikaner, Franziskaner und die Magdalenenschwestern ansässig. Bereits seit dem 12. Jahrhundert wurde dem Domkapitel das Recht der Bischofswahl zugesprochen.
Auf die Situation im Eichsfeld eingehend, wurde ausgeführt, dass Duderstadt zunächst evangelisch war und mit Beginn des 17. Jahrhunderts der Mittelpunkt der katholischen Christen. In jüngster Zeit hatte Bischof Heinrich Maria Janssen durch den Neubau von Gotteshäusern den Christen vor allem auch aus den Ostgebieten ein Zuhause gegeben. Abschließend unterstrich der Redner die Bedeutung der Vereinsgründungen innerhalb der Kirche im letzten Jahrhundert.
G. Germeshausen
