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Di, 10:43 Uhr
03.03.2015

Unternehmer gegen Generalverdacht

Die Unternehmer im Thüringer Landesverband des Wirtschaftsrates Deutschland wehren sich gegen die generelle und öffentliche Diffamierung seitens der Politik, die sich in der geforderten Nachweispflicht des Mindestlohngesetzes ausdrückt...


„Wir sehen uns dem persönlich diffamierenden Generalverdacht ausgesetzt, vorsätzlich Gesetze zu missachten und müssen mit einem immensen Bürokratieaufwand täglich neu unsere Unschuld beweisen. Statt durch Bürokratieabbau wirtschaftliches Wachstum zu unterstützen werden immer neue bürokratische Hürden aufgebaut, die Unternehmen das Arbeiten schwer machen.

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Nicht zu unterschätzen ist auch der Imageschaden, der durch diese weitere Demontage des Ansehens des Unternehmertums angerichtet wird. Das ist mehr als kontraproduktiv für eine Gründungs- und Ansiedlungskultur, die unser Wirtschaftsstandort dringend benötigt," fasst Mihajlo Kolakovic, Präsidiumsmitglied und Landesvorsitzender Thüringen im Wirtschaftsrat der CDU die Äußerungen und derzeitige Stimmungslage der Wirtschaftslenker im Freistaat zusammen.

„Wir fordern daher mit der Abschaffung der Nachweispflicht, eine Umkehr der Beweislast anstelle nur kosmetischer Korrekturen zu dem neuen Bürokratiemonster Mindestlohngesetz."

Es ist nicht nur nach Meinung des Unternehmerverbandes dringend notwendig, das in Deutschlands Öffentlichkeit völlig falsche negative Bild des Unternehmers richtigzustellen. Durch den persönlichen Einsatz von Unternehmern werden, häufig mit einer 60-70-Stunden-Woche, Arbeitsplätze geschaffen. In den Unternehmen werden die finanziellen Werte geschaffen, die die Handlungsfähigkeit der Politik auf kommunaler, Landes- und Bundesebene garantieren.

Unternehmertum und Unternehmen – ganz gleich welcher Größe – sorgen für die Steuereinnahmen, die den Staatshaushalt ausmachen, aus dem die Kosten für die Verwaltung, für den Sozial-, Gesundheits-, Sport- und Kulturbereich bestritten werden. Unternehmen garantieren also die gegenwärtige und zukünftige Attraktivität unseres Standorts Thüringen bzw. Deutschlands. Sie müssen sich auf dem Weltmarkt behaupten. Dabei sollten sie von der Politik unterstützt und nicht zusätzlich belastet werden.
Autor: red

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Kommentare
Gallo
03.03.2015, 12:01 Uhr
Fakt ist....
....aber auch, daß Unternehmen im Landkreis Zuschläge für Nacht und Wochenendarbeit kürzen, um den nun gültigen Mindestlohn auszugleichen.
Franz Tabak
03.03.2015, 17:09 Uhr
Doppelzüngig
Wer diesen Artikel verfasst hat, bekäme bei den Indianern den namen "Gespaltene Zunge"!

Die Unternehmer im Thüringer Landesverband des deutschen Wirtschaftsrates verlangen die Abschaffung der Arbeitszeitnachweispflicht. Waren es nicht gerade die Unternehmer, die die Arbeitszeitnachweispflicht einführten? (Stechuhren, Arbeitsstundennachweise,...)

Allerdings dienten diese Einführungen dazu, den Arbeitnehmer genauestens zu kontrollieren, in Bezug auf seine Arbeitszeit.

Nun, wo sie dem Staat gegenüber rechtfertigen sollen, wieviel die Arbeitnehmer wirklich arbeiten müssen, gehen die Arbeitgeber plötzlich auf die Barrikaden! Nachweisbar ist es doch so, dass die Stunde plötzlich 90 Minuten hat!

Ein Beispiel: Ein Bekannter von mir, dessen Arbeitszeit früher um 08.00 Uhr begann, darf in Zukunft erst ab 08.15 Uhr dokumentieren. Arbeitsschluss ist ab sofort wenn er seine letzte Auslieferung getätigt hat. Wie er das Auto auf dem Stellplatz bringt, ist nichtmehr Arbeitszeit und somit sein Problem!

Hieraus entstehen schon Versicherungsrechtliche Probleme. Wie wird jetzt ein Verkehrsunfall gewertet?

A) Wegeunfall
oder
B) Arbeitsunfall

Hierbei geht es nicht nur um Worte, sondern um schwerwiegende Entscheidungen. Ein Wegeunfall wird anders bewertet als ein Arbeitsunfall. Dass in diesem Fall der Arbeitnehmer 1 Stunde umsonst arbeitet, muss ich nicht weiter erläutern, oder?

Zum Schluß möchte ich noch eines bemerken: Ich bin kein Gewerkschaftsfunktionär und kann auch auf, wir mir scheint, von bestimmten Kreisen gesteuerte Kommentare verzichten!
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