Sa, 13:34 Uhr
07.03.2015
Forum: Und immer wieder Putin
Es vergeht kein Tag, an dem uns medial Putin als Krisenverantwortlicher in der Ukraine und jüngst auch als Verantwortlicher an dem Mord an dem Kremelkritiker Nemzow vorgeführt wird...
Besonders stark kommt der Druck aus den USA, die sich, warum auch immer, als Beschützer der Ukraine sehen und mit allen Mitteln Präsident Putin aus dem Kreml jagen möchten. Bei seinem Besuch in Berlin, zeichnete Vizeaußenminister Blinke diesbezüglich seine Wunschversion, weil Putin keine "Karten" mehr habe, sein Volk hinter sich zu halten.
Ein vor allem wirtschaftlich schwaches Russland wäre wohl ganz im Sinne der USA. Folgte doch daraus ein geschwächtes Europa und die USA könnten z.B. mit ihrem TTIP zuschlagen und weiter dominieren. Es macht Angst, denn überall dort wo die USA ihre Interessen mit Unterstützung Europas ins Spiel bringen, herrscht in selbigen Ländern Chaos, Armut,und Vertreibung. Die Krise in der Ukraine ist keinesfalls vom Himmel gefallen und die unterschiedlichsten Schuldzuweisungen an Putin, machen das eigene Hemd auch nicht unbefleckter.
Diese Politik gegen Russland verschärft den Konflikt. Wie glaubhaft sind dann die Reden der verantwortlichen deutschen Politik, dass Europa nur mit und nicht gegen Russland geht? Es vergeht kein Tag, an dem nicht erklärt wird, was Russland und Putin tun müssen. Wenn das umgekehrt wäre, was dann?. Was suchen die USA eigentlich in der Ukraine, weit weg vom eigenen Land? Natürlich wie "überall" wo sie als "Weltführer" auftreten nur Gutes. Keiner will dem Bären auf den Pelz rücken wird schwadroniert, aber sie haben längst das Kesseltreiben eröffnet um ihn zu "erlegen".
Aus dem Glashaus lassen sich schlecht Steine werfen. Die Welt gehört weder den USA noch den Russen. Der selbsternannte Weltführer arbeitet aber fleißig an dieser Eigentumsfrage. Das schafft auf keinen Fall Vertrauen und ich hoffe, das die Kanzlerin weiter bedacht gegenüber Russland agiert. Europa geht nur mit und nicht gegen Russland.
Rolf-Dieter Reiber
Ichstedt
Autor: khhBesonders stark kommt der Druck aus den USA, die sich, warum auch immer, als Beschützer der Ukraine sehen und mit allen Mitteln Präsident Putin aus dem Kreml jagen möchten. Bei seinem Besuch in Berlin, zeichnete Vizeaußenminister Blinke diesbezüglich seine Wunschversion, weil Putin keine "Karten" mehr habe, sein Volk hinter sich zu halten.
Ein vor allem wirtschaftlich schwaches Russland wäre wohl ganz im Sinne der USA. Folgte doch daraus ein geschwächtes Europa und die USA könnten z.B. mit ihrem TTIP zuschlagen und weiter dominieren. Es macht Angst, denn überall dort wo die USA ihre Interessen mit Unterstützung Europas ins Spiel bringen, herrscht in selbigen Ländern Chaos, Armut,und Vertreibung. Die Krise in der Ukraine ist keinesfalls vom Himmel gefallen und die unterschiedlichsten Schuldzuweisungen an Putin, machen das eigene Hemd auch nicht unbefleckter.
Diese Politik gegen Russland verschärft den Konflikt. Wie glaubhaft sind dann die Reden der verantwortlichen deutschen Politik, dass Europa nur mit und nicht gegen Russland geht? Es vergeht kein Tag, an dem nicht erklärt wird, was Russland und Putin tun müssen. Wenn das umgekehrt wäre, was dann?. Was suchen die USA eigentlich in der Ukraine, weit weg vom eigenen Land? Natürlich wie "überall" wo sie als "Weltführer" auftreten nur Gutes. Keiner will dem Bären auf den Pelz rücken wird schwadroniert, aber sie haben längst das Kesseltreiben eröffnet um ihn zu "erlegen".
Aus dem Glashaus lassen sich schlecht Steine werfen. Die Welt gehört weder den USA noch den Russen. Der selbsternannte Weltführer arbeitet aber fleißig an dieser Eigentumsfrage. Das schafft auf keinen Fall Vertrauen und ich hoffe, das die Kanzlerin weiter bedacht gegenüber Russland agiert. Europa geht nur mit und nicht gegen Russland.
Rolf-Dieter Reiber
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Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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