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Di, 09:33 Uhr
10.03.2015

IHK: Schritt in die falsche Richtung

Die Rente mit 63 können den Fachkräftemangel verstärken, befürchtet die Industrie- und Handelskammer und rechnet mit befürchtet weiter steigende Antragszahlen in der Wirtschaft. Die Rentenregelung sei "ein Schritt in die falsche Richtung"...

Die neue Regelung für eine Rente mit 63 bereitet den regionalen Unternehmen zunehmend Sorgen. Seit Juli 2014 können die entsprechenden Anträge gestellt werden und immer mehr Arbeitnehmer machen davon Gebrauch. Laut Medienberichten gingen allein bei der Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland bislang 31.500 Anträge ein. Rechne man die anderen Versicherungsträger hinzu, könne man von doppelt so vielen Antragstellern ausgehen – also bis 63.000, so die IHK.

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„Der Ansturm auf die Rente mit 63 verschärft den Fachkräftemangel und durchkreuzt in vielen Firmen die Personalplanungen. Weil die Regelung ohne die notwendige Vorlaufzeit eingeführt wurde, haben die Betriebe momentan kaum Zeit, Nachfolgelösungen zu suchen oder eine geordnete Übergabe vorzubereiten“, erklärt der Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt, Gerald Grusser. Folge des schlagartig vorgezogenen Ruhestandes wären neben dem Verlust von Fachwissen und Know-how vor allem hohe Kosten für neue Fachkräfte – soweit diese überhaupt auf dem Arbeitsmarkt verfügbar seien.

Schon jetzt sieht die Erfurter Kammer durch die Frühverrentungswelle eine Gefahr für den konjunkturellen Aufschwung in Thüringen. Dabei suchten ortsansässige Branchen wie die Logistik oder die Automobilzulieferindustrie bereits heute gute ausgebildete Mitarbeiter. Durch die kleinteilige Wirtschaftsstruktur seien die regionalen Unternehmen besonders betroffen.

„Die Rente mit 63 ist angesichts des demografischen Wandels und eines wachsenden Fachkräftemangels ein Schritt in die falsche Richtung – zu- dem birgt sie ein unkalkulierbares Kostenrisiko“, so Grusser weiter. Die Beitragszahler, die Unternehmen, die Rentner und die Steuerzahler müssten auf Jahre hinweg Milliardenbeträge aufbringen. Bis zum Jahr 2030 würden sich die zusätzlichen Belastungen für die Rentenkasse nach aktuellen Schätzungen auf fast 50 Milliarden Euro summieren.

„Daneben ist es aber auch ein fatales Signal, das die Politik mit der abschlagsfreien Rente mit 63 an die älteren Beschäftigten sendet. Unternehmen investieren seit Jahren in Weiterbildung, Prävention und Gesundheitsförderung, um ihre Angestellten möglichst lange zu halten. So ist die Beschäftigung Älterer in den vergangenen Jahren erfreulich stark angestiegen. Diese Erfolge werden nun konterkariert“, kritisiert der IHK-Chef.
Autor: red

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Kommentare
Georg
10.03.2015, 13:15 Uhr
liebe Unternehmer...
hört auf zu jammern, zahlt ordentliche Löhne und bietet den jungen Menschen wieder eine Perspektive dann löst sich das ( hausgemachte) Problem von ganz allein.
Wolfi65
10.03.2015, 14:13 Uhr
Das geht aber gar nicht
Ein schönes Leben nur für die Unternehmer und der Rest dann für die Unterschicht.
Wer überhaupt nicht mitmachen will, für den sind dann die Sozialdienste zuständig.
Und dann kommen noch einige daher und wollen vorzeitig in Rente, weil sie vermeintlich 45 Jahre in die Rente eingezahlt haben, sich aber weiter nicht mehr dem Stress aussetzen wollen.
Ein Skandal ist das!
wonne
10.03.2015, 14:56 Uhr
Elendes Gejammere
Wir Älteren sollen arbeiten bis zum Umfallen und unsere sehr gut ausgebildeten Kinder-Realschulabschluss+1 Berufsausbildung+Fachhochschulreife+ 2Berufsausbildug -alle mit gutem Abschluss stehen auf der Straße und beziehen Harz 4 !
Vielleicht hätten wir ja gleich bei der Geburt einen türkischen Pass beantragen sollen-,upps ging ja in der DDR nicht,-damit unsere Kinder auch soviel Zuwendung von unseren heißgeliebten Politikern erhalten wie die sehnlichst erwarteten
Zuwanderer die wir dann mit unseren Steuern mit durchfüttern dürfen !!
Janko
10.03.2015, 18:54 Uhr
woran die türkischen...
...und sonstigen zuwanderer so alles schuld sind. jetzt sogar schon an den problemen, welche die innen- und sozialpolitik der bundesregierung mit der rente mit 63 hat.

wenn mir doch nur mal einer, der solche kommentare los lässt, die zusammenhänge erklären könnte. versuchen Sie's mal, "wonne"? aber logisches denken auf stammtischparolen anzuwenden schließt sich ja von vornherein aus.

glaubt wirklich irgend jemand tatsächlich daran, dass, wenn deutschland zb die flüchtlingshilfe einstellt, als nächstes die renten angehoben werden? was soll also dieser blödsinn immer?
murmeltier
10.03.2015, 19:01 Uhr
Es langt!
Vor nicht allzu langer Zeit gab es die Altersteilzeit. Da konnten die Arbeitnehmer mit 58, 59 oder eben 60 Jahren in Altersteilzeit gehen. Die Arbeitgeber wollten doch die "Älteren" los werden. Oder etwa nicht? Und jetzt ist plötzlich alles anders? Alles nur Polemik. Wer will schon einen 62 jährigen oder älteren Menschen, mit allen Wehwehchen, unbedingt auf der Baustelle? Außerdem würde manch Arbeitnehmer auch mit 63 Jahren mit ABSCHLÄGEN in Rente gehen.....
Ickarus
10.03.2015, 20:25 Uhr
Schuld oder nicht Schuld
@ Wonne, Sie bringen es auf den Punkt, nur leider versteht kein Politiker, egal ob Kommune, Land oder Bund deren eigentliche Schuld!

Schuld an der Situation, welche wir seit einiger Zeit erleben müssen und welche auch zur Auswirkung eine unkontrollierte Zuwanderung hat, aber auch eine völlige Fehlverteilungen der Ausgaben im Haushalt, hat allein die Regierung!

Politiker denke schon lange nicht mehr im Sinne der deutschen Bevölkerung sondern nutze ihre Zeit der Amtsperiode nur im eigenen Interesse, Karriereleiter nach oben und dann in irgend einen Vorstand! Die Menschen im eigenen Land können arbeiten und zahlen, arbeiten und zahlen...
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