Di, 10:37 Uhr
10.03.2015
Insolvenzen auf historischem Tiefstand
Die Zahl der Insolvenzen in Thüringen fiel im vergangenen Jahr auf den niedrigsten Stand seit zehn Jahren. Das teilte heute das Thüringer Landesamt für Statistik mit. Bei den Unternehmensinolvenzen traf es das Baugewerbe am härtesten, aber auch hier wurden weniger Verfahren eröffnet, als in der Vergangenheit...
Die Thüringer Amtsgerichte entschieden im Jahr 2014 über 3028 Insolvenzverfahren. Davon entfielen 14,6 % auf Unternehmen und 85,4% auf übrige Schuldner, also auf natürliche Personen als Gesellschafter, selbständig Tätige, private Verbraucher und Nachlässe.
Damit ging die Gesamtzahl der Insolvenzverfahren im Vergleich zum Vorjahr um 114 Anträge, oder 3,6% zurück. Weniger Insolvenzen hatte es, seit Einführung der neuen Insolvenzordnung im Jahr 2001, zuletzt im Jahr 2003 mit 2970 Anträgen gegeben.
2772 Verfahren, oder 91,5% aller Insolvenzanträge, wurden eröffnet. 237 Verfahren, also 7,8%, wurden mangels Masse abgewiesen und 19 Verfahren endeten mit der Annahme eines Schuldenbereinigungsplanes. Die vorraussichtlichen Gläubigerforderungen bezifferten die Gerichte auf insgesamt rund 540 Millionen Euro. Pro Verfahren standen Forderungen von durchschnittlich 178.000 Euro aus.
2014 gab es mit 441 Unternehmensinsolvenzen eine weniger als im Jahr 2013. Im Zeitraum von 2002 bis 2014 ist dies der niedrigste Wert. Die Insolventen Unternehmen beschäftigten zum Zeitpunkt des Antrages noch 2372 Arbeitnehmer.
Der wirtschaftliche Schwerpunkt der Unternehmensinsolvenzen lag mit 84 Verfahren im Baugewerbe gefolgt vom Bereich Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen mit 72 Verfahren und dem verarbeitendem Gewerbe mit 69 Verfahren. Gegenüber 2013 reudzierte sich die Anzahl der Insolvenzen im Baugewerbe um sechs Verfahren und im Bereich Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen um acht Verfahren. Im Verarbeitendem Gewerbe wurde ein Zuwachs um elf Verfahren registriert.
Autor: redDie Thüringer Amtsgerichte entschieden im Jahr 2014 über 3028 Insolvenzverfahren. Davon entfielen 14,6 % auf Unternehmen und 85,4% auf übrige Schuldner, also auf natürliche Personen als Gesellschafter, selbständig Tätige, private Verbraucher und Nachlässe.
Damit ging die Gesamtzahl der Insolvenzverfahren im Vergleich zum Vorjahr um 114 Anträge, oder 3,6% zurück. Weniger Insolvenzen hatte es, seit Einführung der neuen Insolvenzordnung im Jahr 2001, zuletzt im Jahr 2003 mit 2970 Anträgen gegeben.
2772 Verfahren, oder 91,5% aller Insolvenzanträge, wurden eröffnet. 237 Verfahren, also 7,8%, wurden mangels Masse abgewiesen und 19 Verfahren endeten mit der Annahme eines Schuldenbereinigungsplanes. Die vorraussichtlichen Gläubigerforderungen bezifferten die Gerichte auf insgesamt rund 540 Millionen Euro. Pro Verfahren standen Forderungen von durchschnittlich 178.000 Euro aus.
2014 gab es mit 441 Unternehmensinsolvenzen eine weniger als im Jahr 2013. Im Zeitraum von 2002 bis 2014 ist dies der niedrigste Wert. Die Insolventen Unternehmen beschäftigten zum Zeitpunkt des Antrages noch 2372 Arbeitnehmer.
Der wirtschaftliche Schwerpunkt der Unternehmensinsolvenzen lag mit 84 Verfahren im Baugewerbe gefolgt vom Bereich Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen mit 72 Verfahren und dem verarbeitendem Gewerbe mit 69 Verfahren. Gegenüber 2013 reudzierte sich die Anzahl der Insolvenzen im Baugewerbe um sechs Verfahren und im Bereich Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen um acht Verfahren. Im Verarbeitendem Gewerbe wurde ein Zuwachs um elf Verfahren registriert.