Mi, 11:49 Uhr
11.03.2015
Baugewerbe leicht über Durchschnitt
Auf den Thüringer Baustellen wurde im vergangnen Jahr produktiver gearbeitet, zumindest in Zahlen. Das Baugewerbe verzeichnete ein Umsatzplus von 3,3 Prozent. Allerdings ging die Zahl der Beschäftigten wie auch der geleisteten Arbeitsstunden zurück, teilte heute das Thüringer Landesamt für Statistik mit...
Das Thüringer Bauhauptgewerbe erzielte 2014 einen Umsatzzuwachs von insgesamt 3,3 Prozent. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik lagen die Betriebe des Thüringer Bauhauptgewerbes mit im Allgemeinen 20 und mehr Beschäftigten damit 1,1 Prozentpunkte über dem Durchschnitt der Neuen Bundesländer und 1,0 Prozentpunkte unter dem Bundesdurchschnitt.
Bis Ende Dezember 2014 gingen im Thüringer Bauhauptgewerbe im Vergleich zum Vorjahr 3,3 Prozent an Arbeitsplätzen verloren. Auch in den Neuen Bundesländern lag die durchschnittliche Zahl der tätigen Personen leicht (-0,1 Prozent) unter dem Niveau des vergleichbaren Vorjahreszeitraumes. Deutschlandweit stieg die Anzahl der Baubeschäftigten um 1,1 Prozent an.
Während sich die Anzahl der geleisteten Arbeitsstunden deutschlandweit um 4,6 Prozent und in den Neuen Bundesländern um 2,8 Prozent erhöhte, wurden in Thüringen 1,1 Prozent weniger Stunden gearbeitet.
Resultierend aus Umsatzzuwachs und Beschäftigungsrückgang entwickelte sich die Umsatzproduktivität in Thüringen von Januar bis Dezember 2014 überdurchschnittlich und lag gegenüber 2013 um 6,8 Prozent höher.
Sie näherte sich mit 141.000 Euro Umsatz je Beschäftigten dem Durchschnittswert der Neuen Bundesländer an (+ 2,4 Prozent, 145.000 Euro Umsatz je Beschäftigten), konnte jedoch den Bundesdurchschnitt (162 Tausend Euro Umsatz je Beschäftigten) noch nicht erreichen. Im Bundesdurchschnitt stieg die Umsatzproduktivität um 3,2 Prozent an.
Die 2014 gezahlten Entgelte blieben im Thüringer Bauhauptgewerbe annährend gleich. Sie stiegen in den Neuen Bundesländern um 4,1 Prozent und deutschlandweit um 5,0 Prozent an.
Autor: redDas Thüringer Bauhauptgewerbe erzielte 2014 einen Umsatzzuwachs von insgesamt 3,3 Prozent. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik lagen die Betriebe des Thüringer Bauhauptgewerbes mit im Allgemeinen 20 und mehr Beschäftigten damit 1,1 Prozentpunkte über dem Durchschnitt der Neuen Bundesländer und 1,0 Prozentpunkte unter dem Bundesdurchschnitt.
Bis Ende Dezember 2014 gingen im Thüringer Bauhauptgewerbe im Vergleich zum Vorjahr 3,3 Prozent an Arbeitsplätzen verloren. Auch in den Neuen Bundesländern lag die durchschnittliche Zahl der tätigen Personen leicht (-0,1 Prozent) unter dem Niveau des vergleichbaren Vorjahreszeitraumes. Deutschlandweit stieg die Anzahl der Baubeschäftigten um 1,1 Prozent an.
Während sich die Anzahl der geleisteten Arbeitsstunden deutschlandweit um 4,6 Prozent und in den Neuen Bundesländern um 2,8 Prozent erhöhte, wurden in Thüringen 1,1 Prozent weniger Stunden gearbeitet.
Resultierend aus Umsatzzuwachs und Beschäftigungsrückgang entwickelte sich die Umsatzproduktivität in Thüringen von Januar bis Dezember 2014 überdurchschnittlich und lag gegenüber 2013 um 6,8 Prozent höher.
Sie näherte sich mit 141.000 Euro Umsatz je Beschäftigten dem Durchschnittswert der Neuen Bundesländer an (+ 2,4 Prozent, 145.000 Euro Umsatz je Beschäftigten), konnte jedoch den Bundesdurchschnitt (162 Tausend Euro Umsatz je Beschäftigten) noch nicht erreichen. Im Bundesdurchschnitt stieg die Umsatzproduktivität um 3,2 Prozent an.
Die 2014 gezahlten Entgelte blieben im Thüringer Bauhauptgewerbe annährend gleich. Sie stiegen in den Neuen Bundesländern um 4,1 Prozent und deutschlandweit um 5,0 Prozent an.
