Do, 13:05 Uhr
12.03.2015
Thüringer Industrie auf Wachstumskurs
Die Thüringer Industrie startete erfolgreich ins Jahr 2015. Laut jüngster Umfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt unter rund 120 Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes in Nord- und Mittelthüringen ist die leichte konjunkturelle Flaute des vergangenen Jahres überwunden...
Impulse gehen vor allem wieder vom Export aus. Die heimischen Investitionen gewinnen dagegen nur allmählich an Fahrt.
Das Votum der Manager zur aktuellen wirtschaftlichen Lage fällt sehr positiv aus. Vier von fünf Unternehmern berichten von gut gehenden Geschäften oder sind zumindest weitgehend zufrieden, fasst IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser zusammen. Dementsprechend würde auch die Ertragslage eingeschätzt: mit Gewinn oder kostendeckend arbeiteten inzwischen 87 Prozent.
Die Entwicklung der nächsten Monate betrachten die Firmenchefs aber mit Skepsis: Zahlreiche geopolitische Unwägbarkeiten und die immer wieder enttäuschten Hoffnungen auf eine konjunkturelle Erholung in Europa verunsichern die Unternehmer. Dementsprechend ist auch eine eher abwartende Haltung gerade bei langfristig bindenden Investitionen erkennbar, erklärt Grusser. Zuletzt habe sich die Situation zwar leicht, aber noch nicht grundlegend verbessert. Die Spannungen mit Russland seien nach wie vor ungelöst und die Eurozone finde nicht zurück auf einen stabilen und kräftigen Wachstumspfad.
Solange die zähen Bemühungen um die Neuausrichtung der griechischen Wirtschaft und deren Schuldentragfähigkeit immer wieder zu einem Test-fall für den Zusammenhalt der Eurozone gemacht werden, ändert sich nur wenig, ist sich der IHK-Hauptgeschäftsführer sicher. Das würden auch die Unternehmer wissen, deren Geschäftserwartungen inzwischen zwar wieder optimistischer, aber keinesfalls euphorisch ausfallen.
Autor: redImpulse gehen vor allem wieder vom Export aus. Die heimischen Investitionen gewinnen dagegen nur allmählich an Fahrt.
Das Votum der Manager zur aktuellen wirtschaftlichen Lage fällt sehr positiv aus. Vier von fünf Unternehmern berichten von gut gehenden Geschäften oder sind zumindest weitgehend zufrieden, fasst IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser zusammen. Dementsprechend würde auch die Ertragslage eingeschätzt: mit Gewinn oder kostendeckend arbeiteten inzwischen 87 Prozent.
Die Entwicklung der nächsten Monate betrachten die Firmenchefs aber mit Skepsis: Zahlreiche geopolitische Unwägbarkeiten und die immer wieder enttäuschten Hoffnungen auf eine konjunkturelle Erholung in Europa verunsichern die Unternehmer. Dementsprechend ist auch eine eher abwartende Haltung gerade bei langfristig bindenden Investitionen erkennbar, erklärt Grusser. Zuletzt habe sich die Situation zwar leicht, aber noch nicht grundlegend verbessert. Die Spannungen mit Russland seien nach wie vor ungelöst und die Eurozone finde nicht zurück auf einen stabilen und kräftigen Wachstumspfad.
Solange die zähen Bemühungen um die Neuausrichtung der griechischen Wirtschaft und deren Schuldentragfähigkeit immer wieder zu einem Test-fall für den Zusammenhalt der Eurozone gemacht werden, ändert sich nur wenig, ist sich der IHK-Hauptgeschäftsführer sicher. Das würden auch die Unternehmer wissen, deren Geschäftserwartungen inzwischen zwar wieder optimistischer, aber keinesfalls euphorisch ausfallen.