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Fr, 10:29 Uhr
21.08.2015
Offener Brief an Bürgermeister Leinefelde-Worbis

Bärenfreunde wenden sich an Stadtverwaltung

Es gibt sehr viele Freunde des Alternativen Bärenparkes Worbis in ganz Deutschland. Ihnen liegt auch die Entwicklung dieses außergewöhnlichen Tierschutzprojektes am Herzen. Mit einem offenen Brief haben sie sich jetzt an Bürgermeister Gerd Reinhardt und Ortsbürgermeister Thomas Rehbein gewandt:...

Sehr geehrte Damen und Herren,
am vergangenen Wochenende waren wir, die ehrenamtlichen Helfer des Bärenpark Worbis, wieder im Einsatz, um beim Indianerfest mit anzupacken. Dabei haben wir erfahren, dass sich ein Mitglied des örtlichen Schützenvereins darüber beschwerte, dass nicht verbranntes Holz und Holzschnitt, das ordentlich am Rande des Parkplatzes lagert, den Parkplatz verschandele, ebenso die Reste der alten abgerissenen Kegelbahn.

In der Tat liegt das Holz noch dort, da es wegen Regens am Ostersamstag nicht verbrannt werden
konnte. Das Holz stammt übrigens nicht ausschließlich vom Bärenpark, sondern wurde u.a. ebenso feinsäuberlich von Worbiser Bürgern dort für das Osterfeuer abgeladen. Hauptsache weg! Der schwarze Peter liegt nun allein beim Bärenpark, der sich bis jetzt laufend bemüht, dass das Material abgeholt und verwertet wird.

Genauso verhält es sich mit dem Schutt der alten Kegelbahn: Warum soll alleine der Bärenpark Kosten und Arbeit stemmen? Bis vor einem Jahr war, trotz Nachfragen vom Leiter des Bärenparks, nicht klar, zu welchem Grundstück die alte Kegelbahn gehört. Erst als diese einsturzgefährdet wurde, war plötzlich der Bärenpark dafür verantwortlich.

Herr Gülland, als Kreisschützenmeister und auch der Bürgermeister fordern am Tag des Schützenfests vom Bärenpark, dass kurzfristig für Abhilfe gesorgt wird. Interessant ist, dass ohne die Zustimmung und Sperrung eines Teils des Bärenparks das „Ausschießen“ des Schützenkönigs nicht möglich wäre. Und dies in der Hauptsaison des Bärenparks! Wir als Helfer sind der Meinung, dass auch die Schützenbruderschaft
Worbis von einem ordentlichen Parkplatz profitiert.

Vielleicht wenden sich die Schützen daher mit
einem Angebot zur Mithilfe an Stadt und Bärenpark, damit man GEMEINSAM Probleme lösen kann, damit ALLE etwas davon haben. Hier sollte auch mal die Stadt Leinefelde-Worbis dafür sorgen, dass die Einfahrt zu diesem Parkplatz endlich für Reisebusse der neuen Generation befahrbar wird.

Immerhin gab es dazu vom Ortsbürgermeister als auch von hauptamtlichem Bürgermeister etliche „Lippenbekenntnisse“. Ferne ist inzwischen die Toilettenanlage der Stadt auf dem Parkplatz eine Zumutung. Gerade im Hinblick der neuen Bärenmeile und auch des nationalen und internationalen Publikums des Bärenparks sollte die Stadtverwaltung hier handeln und eine ordentliche öffentliche Toilettenanlage bauen.

Nach der Disko (Foto: Wolfgang Stenzel) Nach der Disko (Foto: Wolfgang Stenzel)

Übrigens: Auf dem Gelände der ehemaligen Diskothek Glashaus fand am vergangenen Samstagabend eine Technoparty statt. Wir fassen hier kurz zusammen: Extrem laute Musik bis Sonntagmorgen um 7.00 Uhr, kreuz- und quer geparkte Autos, überall Flaschen, Müll, Dreck, Abfall, Zigarettenkippen, Glasscherben und so weiter. Von der Zufahrtsstraße zum Glashaus bis hinauf bis zum großen Parkplatz am Schützenplatz lagen die Müllreste.

Durch die sehr laute Musik, die bis in den Morgen lief, war an Schlaf kaum zu denken; dies dürfte nicht das erste Mal gewesen sein, dass die ganze Straße diese Lautstärken ertragen musste. Unser Helferteam quartiert sich regelmäßig im Hotel Wiesengrund ein und kann gerne auf weitere Erfahrungen dieser Art verzichten (das dürfte wohl auch auf die anderen Hotelgäste zutreffen).

Weitere Leidtragende dieser "Veranstaltungen" sind die Anwohner der Duderstädter Straße, und vor allem der Bärenpark dessen Mitarbeiter sich rechtfertigen müssen, warum das ganze Areal so zugemüllt ist und chaotischen Zuständen gleicht. Hier möchten wir die Stadt Leinefelde-Worbis auffordern einzugreifen, denn es dürfte wohl kaum im Interesse der Stadt sein, dem Vorzeigeprojekt und größten Besuchermagneten des Eichsfelds, dem Bärenpark Worbis, mit solchen Veranstaltungen Steine in den Weg zu legen.

Mal abgesehen von all den Anwohnern, die genau so darunter leider müssen, ebenso die Hotelgäste und Besucher. Wir erwarten hier von der Stadtverwaltung
(Ordnungsamt), ebenso wie vom ggfls. Vom Fremdenverkehrsamt eine entsprechende Reaktion, u.a.
auch für kommende Veranstaltungen dieser Art im Glashaus.

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang Stenzel, Hiddenhausen
Monika Stenzel, Hiddenhausen
Elke Müller, Northeim
Manfred Müller, Northeim
Hildegard Pannen, Mönchengladbach
Wolfgang Pannen, Mönchengladbach
Sascha K.
Tatjana B.
Vera Kebsch-Müller, Stuttgart
Reinhard Müller, Stuttgart
Adelheid Freier, Parensen
Claudia Weber, Gieboldshausen
Angela Fricke, Bad Sachsa
Sabine Steinmeier, Plau am See
Mandy Windolph, Heiligenstadt
Uwe Windolph, Heiligenstadt
Claudia Grund, Leipzig
Autor: en

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Kommentare
Reibert
26.08.2015, 16:12 Uhr
Sachlich falsch
Zu dem offenen Brief sind zwei Tatsachen festzustellen:

1. Die Stadtverwaltung Leinefelde-Worbis hat garkein Ordnungsamt. Dieses untersteht dem Landkreis Eichsfeld mit Sitz in Heiligenstadt.
Ihr Ansprechpartner wäre also nicht der Bürgermeister, sondern der Landrat gewesen.

2. Auch ist der "Alternative Bärenpark Worbis" zwar ein sehr lobenswertes Tier- und Naturschutzprojekt, dass jedes Jahr viele Besucher anzieht, jedoch keineswegs der größte Besuchermagnet im Eichsfeld.
Dieses dürfte das zu Heinz Sielmann Stiftung gehörende Gut Herbigshagen bei Duderstadt sein. Dort hat man jährlich knapp doppelt soviele Besucher wie im Bärenpark.

Jeder blamiert sich so gut er kann...
Ilka10
09.09.2015, 21:39 Uhr
Nicht ganz richtig
1. Die Stadt Leinefelde-Worbis hat sehr wohl ein Ordnungsamt.
2. Wenn hier vom Eichsfeld die Rede ist, dann ist der Landkreis Eichsfeld gemeint, und Duderstadt liegt in Niedersachsen und gehört zum Landkreis Göttingen.
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