Fr, 18:53 Uhr
28.08.2015
Duderstadt
Ottobock unterstützt unbürokratisch Flüchtlinge
Als ich sagte, dass dieser Abend nur der Auftakt war, habe ich das auch so gemeint”, sagt Professor Näder. Er bezieht sich damit auf den Abend im Juni dieses Jahres, an dem er 300 Flüchtlinge zum Abendessen in den Innenhof des Hotels Zum Löwen in Duderstadt eingeladen hatte....
Er lud zu einem multikulturellen Abend mit menschlichen Begegnungen und kündigte damit an, dass er und sein Unternehmen Ottobock sich auch weiterhin engagieren wollten. Es sollte keine einmalige Aktion bleiben. Ist es auch nicht.
In der Nacht von Sonntag, 16.08.2015 auf Montag, 17.08.2015 wurde auch Südniedersachsen und vor allem die Region südlich von Göttingen von einem schweren Unwetter getroffen. Die Wassermassen überschwemmten in kurzer Zeit eine Turnhalle, die rund 200 Flüchtlingen als Notunterkunft diente.
Wolfgang Nolte, Bürgermeister von Duderstadt erklärte sich kurzerhand bereit, weitere Menschen in der Tennishalle des Hotels Rosenthaler Hof unterzubringen. Das Hotel dient bereits als Unterkunft für knapp 300 Flüchtlinge. Die einzige Frage lautete: Worauf sollen die Menschen schlafen?
Die Ottobock Kunststoff GmbH zögerte nicht lange und fertigte in einer Spätschicht 150 Matratzen an. Zwei Stunden später wurden diese von der Feuerwehr abgeholt und in der Tennishalle ausgelegt, noch bevor die Flüchtlinge ihr Notquartier erreichten.
Ebenso unbürokratisch handelte Ottobock im Falle der Bürgerinitiative Moabit hilft!. Einer Anfrage nach dringend benötigten Rollstühlen wurde binnen weniger Tage nachgekommen. Nachdem sich der Verein ans Science Center in Berlin gewandt hatte, konnten mit Unterstützung des Ottobock Standortes Königsee, wo die Rollstühle gefertigt werden, am Freitag bereits zehn Rollstühle an den Verein (e.V. i.G.) übergeben werden.
Uns ist bewusst, dass auch unsere Unterstützung nur kleine Aktionen sind im Hinblick darauf, was wir alle in Deutschland zu leisten haben. Und natürlich können wir nicht an jeder Ecke unterstützen – auch, wenn wir das gerne würden, sagt Professor Näder. Der Firmenchef verfolgt bei seinen Hilfsaktionen auch keine groß angelegte Strategie. Dennoch werden weitere Projekte folgen, denn wie Näder mit Bestimmtheit sagt: Wir haben eine soziale Verpflichtung. Unseren Mitarbeitern gegenüber aber auch den Menschen, die in unserem Land Schutz suchen.
Autor: enEr lud zu einem multikulturellen Abend mit menschlichen Begegnungen und kündigte damit an, dass er und sein Unternehmen Ottobock sich auch weiterhin engagieren wollten. Es sollte keine einmalige Aktion bleiben. Ist es auch nicht.
In der Nacht von Sonntag, 16.08.2015 auf Montag, 17.08.2015 wurde auch Südniedersachsen und vor allem die Region südlich von Göttingen von einem schweren Unwetter getroffen. Die Wassermassen überschwemmten in kurzer Zeit eine Turnhalle, die rund 200 Flüchtlingen als Notunterkunft diente.
Wolfgang Nolte, Bürgermeister von Duderstadt erklärte sich kurzerhand bereit, weitere Menschen in der Tennishalle des Hotels Rosenthaler Hof unterzubringen. Das Hotel dient bereits als Unterkunft für knapp 300 Flüchtlinge. Die einzige Frage lautete: Worauf sollen die Menschen schlafen?
Die Ottobock Kunststoff GmbH zögerte nicht lange und fertigte in einer Spätschicht 150 Matratzen an. Zwei Stunden später wurden diese von der Feuerwehr abgeholt und in der Tennishalle ausgelegt, noch bevor die Flüchtlinge ihr Notquartier erreichten.
Ebenso unbürokratisch handelte Ottobock im Falle der Bürgerinitiative Moabit hilft!. Einer Anfrage nach dringend benötigten Rollstühlen wurde binnen weniger Tage nachgekommen. Nachdem sich der Verein ans Science Center in Berlin gewandt hatte, konnten mit Unterstützung des Ottobock Standortes Königsee, wo die Rollstühle gefertigt werden, am Freitag bereits zehn Rollstühle an den Verein (e.V. i.G.) übergeben werden.
Uns ist bewusst, dass auch unsere Unterstützung nur kleine Aktionen sind im Hinblick darauf, was wir alle in Deutschland zu leisten haben. Und natürlich können wir nicht an jeder Ecke unterstützen – auch, wenn wir das gerne würden, sagt Professor Näder. Der Firmenchef verfolgt bei seinen Hilfsaktionen auch keine groß angelegte Strategie. Dennoch werden weitere Projekte folgen, denn wie Näder mit Bestimmtheit sagt: Wir haben eine soziale Verpflichtung. Unseren Mitarbeitern gegenüber aber auch den Menschen, die in unserem Land Schutz suchen.
