Mi, 18:11 Uhr
09.09.2015
Ein Crashkurs für mehr Achtsamkeit
Meditatives Wandern mit Schwester Johanna
Vom 24. bis 27. September findet im Kloster Volkenroda wieder ein meditatives Wandern mit Schwester Johanna statt. Wer es noch nicht wissen sollte - Volkenroda liegt an einem größeren Wald mit weitem Blick ins Thüringer Becken...
Die Teilnehmer erwandern morgens und nachmittags je eineinhalb Stunden schweigend die Umgebung des Klosters mit kurzen Anstößen zum Thema Kraftquellen. Die Klostergemeinschaft lädt ein, an ihren drei Gebetszeiten teilzunehmen. Über die Kosten der Teilnahme und die Anmeldung kann man sich unter der Telefonnummer 036025.559 - 67 bzw. Mail-Adresse sr.johanna@kloster-volkenroda.de von Schwester Johanna informieren.
Und hier ein Erfahrungsbericht der letzten Wanderung von Stefan Führmann:
Stille einfach nur Stille. Der Blick schweift weit über das Thüringer Becken, ein leichter Wind weht über die Felder. Der Himmel strahlend blau. So ein Glück! Soeben hat uns Schwester Johanna querfeldein zu einem der wenigen Pflaumenbäume geführt, denn die zahlreichen Zwetschgen sind noch nicht reif. So klingt der süß fruchtige Geschmack der frisch gepflückten Frucht noch nach, während wir am Feldrand stehen und die Aussicht genießen.
Wandern in der Stille, die Natur mit allen Sinnen erfahren die wundervolle Landschaft am Kloster lädt förmlich dazu ein. In vier Wanderungen sind wir nicht einem einzigen (!) Menschen begegnet nur uns selbst.
Die größte Herausforderung: die stillen Mahlzeiten. Kein Stuhlrücken bleibt verborgen, kein Magenknurren - warum gibt es kein Besteck aus Holz was weniger Geräusche macht ?
Aber nach etwas Gewöhnung tritt das ein, was diese Zeit so kostbar macht: Das Essen bekommt den Wert und die Aufmerksamkeit, die es verdient. Wie früh man doch satt ist und warum dann weiter essen? Ein gutes Gefühl nicht pumpensatt und völlig ermattet vom Tisch aufzustehen!
Seit vielen Jahren mache ich Yoga und das Schweigen ist mir nicht fremd, aber diese vier Tage im Kloster zusammen mit Schwester Johanna, die uns klug und humorvoll durch die Zeit geführt hat, waren eine große Bereicherung für mich und ein echter Crashkurs für achtsames Üben.
Mehr Ausstieg aus dem Alltag geht nicht wunderbar.
Autor: redDie Teilnehmer erwandern morgens und nachmittags je eineinhalb Stunden schweigend die Umgebung des Klosters mit kurzen Anstößen zum Thema Kraftquellen. Die Klostergemeinschaft lädt ein, an ihren drei Gebetszeiten teilzunehmen. Über die Kosten der Teilnahme und die Anmeldung kann man sich unter der Telefonnummer 036025.559 - 67 bzw. Mail-Adresse sr.johanna@kloster-volkenroda.de von Schwester Johanna informieren.
Und hier ein Erfahrungsbericht der letzten Wanderung von Stefan Führmann:
Stille einfach nur Stille. Der Blick schweift weit über das Thüringer Becken, ein leichter Wind weht über die Felder. Der Himmel strahlend blau. So ein Glück! Soeben hat uns Schwester Johanna querfeldein zu einem der wenigen Pflaumenbäume geführt, denn die zahlreichen Zwetschgen sind noch nicht reif. So klingt der süß fruchtige Geschmack der frisch gepflückten Frucht noch nach, während wir am Feldrand stehen und die Aussicht genießen.
Wandern in der Stille, die Natur mit allen Sinnen erfahren die wundervolle Landschaft am Kloster lädt förmlich dazu ein. In vier Wanderungen sind wir nicht einem einzigen (!) Menschen begegnet nur uns selbst.
Die größte Herausforderung: die stillen Mahlzeiten. Kein Stuhlrücken bleibt verborgen, kein Magenknurren - warum gibt es kein Besteck aus Holz was weniger Geräusche macht ?
Aber nach etwas Gewöhnung tritt das ein, was diese Zeit so kostbar macht: Das Essen bekommt den Wert und die Aufmerksamkeit, die es verdient. Wie früh man doch satt ist und warum dann weiter essen? Ein gutes Gefühl nicht pumpensatt und völlig ermattet vom Tisch aufzustehen!
Seit vielen Jahren mache ich Yoga und das Schweigen ist mir nicht fremd, aber diese vier Tage im Kloster zusammen mit Schwester Johanna, die uns klug und humorvoll durch die Zeit geführt hat, waren eine große Bereicherung für mich und ein echter Crashkurs für achtsames Üben.
Mehr Ausstieg aus dem Alltag geht nicht wunderbar.