Fr, 20:11 Uhr
18.09.2015
Interkulturelle Woche ist eröffnet
Das Eichsfeld wird bunt
Wie bunt das Eichsfeld schon geworden ist, das konnte man am Vormittag in der Lunaparkhalle in Leinefelde erleben. Rund 600 Gäste verfolgten die Darbietungen aus verschiedenen Ländern....
So voll hat man die Halle selten gesehen, und vor allem so bunt. Schüler, Lehrer, Kommunalpolitiker und Geistliche, Vertreter von verschiedenen Vereinen und vor allem viele Angehörige von Familien, die hier Asyl suchen.
Es war nicht der Vormittag von langen Reden. Die Ausländerbeauftragte des Eichsfeldes, Eva Träger, freute sich, soviele zur Eröffnung der Interkulturellen Woche begrüßen zu können. Seit 15 Jahren organisiert sie schon die Interkulturelle Woche. Ganz herzlich dankte sie dem Vereinen der Ungarischen Freunde und dem russischen Verein, für die jahrelange Unterstützung. Sie bat alle Eichsfelder, den ankommenden Migranten ein zu Hause zu geben. Danach griff sie zur Gitarre und sang das Lied "Da berühren sich Himmel und Erde, dass Friede werde unter uns.."
Auch Landrat Werner Henning machte keine großen Worte, begrüßte alle recht herzlich und sagte, dass er sich sehr freue, dass auch die ungarischen Gäste wieder das Fest mit gestalten. "Wir sollten darauf vertrauen, das einer dem anderen helfen will und ich bin mir sicher, das wir auch unsere Wege nach vorn orientieren werden", sagte der Landrat.
Gerald Dirk moderierte danach ein sehr ansprechendes und vielfältiges Programm, dass Einblick in viele Kulturen gab und von vielen Kindern und Jugendlichen gestaltet wurde.
Die Johann Carl Fuhlrott-Grundschule war erstmals in den neuen Shirts mit etwa 50 Kindern aufgetreten, die Villa Lampe wurde mit dem Tanzgruppe vom Liethentreff mit mehreren Tänzen präsentiert, Matyna Shevchenko, eine russische Migrantin, überzeugte mit ihren Gesang, Raisa Mutruk zeigte einen Zigeunertanz, Leinefelde brachte die Clown-Familie auf die Bühne, Xigubo - eine Trommelgruppe aus Dingelstädt sorgte für rythmische Klänge mit afrikanischen Trommeln Frau Jose aus Kirchworbis erfreute mit ihrer Kindertanzgruppe und zum Abschluss gab es mit "Hallo Deutschland" einen gemeinsamen Tanz mit dem Publikum.
Aber damit war die Eröffnungsveranstaltung noch nicht beendet. Mit vielen Gesprächen, musikalischen Darbietungen, Spezialitäten verschiedener Länder ging es weiter. Es war ein sehr fröhliches Miteinander, wo Menschen aus Syrien mit einem Mal in einem ungarischen Tanz sich wiederfanden.
Ein besonderes Lob gilt der Gruppe aus Ungarn, die jedes Jahr die Interkulturelle Woche mit begleitet.
Ilka Kühn
Autor: enSo voll hat man die Halle selten gesehen, und vor allem so bunt. Schüler, Lehrer, Kommunalpolitiker und Geistliche, Vertreter von verschiedenen Vereinen und vor allem viele Angehörige von Familien, die hier Asyl suchen.
Es war nicht der Vormittag von langen Reden. Die Ausländerbeauftragte des Eichsfeldes, Eva Träger, freute sich, soviele zur Eröffnung der Interkulturellen Woche begrüßen zu können. Seit 15 Jahren organisiert sie schon die Interkulturelle Woche. Ganz herzlich dankte sie dem Vereinen der Ungarischen Freunde und dem russischen Verein, für die jahrelange Unterstützung. Sie bat alle Eichsfelder, den ankommenden Migranten ein zu Hause zu geben. Danach griff sie zur Gitarre und sang das Lied "Da berühren sich Himmel und Erde, dass Friede werde unter uns.."
Auch Landrat Werner Henning machte keine großen Worte, begrüßte alle recht herzlich und sagte, dass er sich sehr freue, dass auch die ungarischen Gäste wieder das Fest mit gestalten. "Wir sollten darauf vertrauen, das einer dem anderen helfen will und ich bin mir sicher, das wir auch unsere Wege nach vorn orientieren werden", sagte der Landrat.
Gerald Dirk moderierte danach ein sehr ansprechendes und vielfältiges Programm, dass Einblick in viele Kulturen gab und von vielen Kindern und Jugendlichen gestaltet wurde.
Die Johann Carl Fuhlrott-Grundschule war erstmals in den neuen Shirts mit etwa 50 Kindern aufgetreten, die Villa Lampe wurde mit dem Tanzgruppe vom Liethentreff mit mehreren Tänzen präsentiert, Matyna Shevchenko, eine russische Migrantin, überzeugte mit ihren Gesang, Raisa Mutruk zeigte einen Zigeunertanz, Leinefelde brachte die Clown-Familie auf die Bühne, Xigubo - eine Trommelgruppe aus Dingelstädt sorgte für rythmische Klänge mit afrikanischen Trommeln Frau Jose aus Kirchworbis erfreute mit ihrer Kindertanzgruppe und zum Abschluss gab es mit "Hallo Deutschland" einen gemeinsamen Tanz mit dem Publikum.
Aber damit war die Eröffnungsveranstaltung noch nicht beendet. Mit vielen Gesprächen, musikalischen Darbietungen, Spezialitäten verschiedener Länder ging es weiter. Es war ein sehr fröhliches Miteinander, wo Menschen aus Syrien mit einem Mal in einem ungarischen Tanz sich wiederfanden.
Ein besonderes Lob gilt der Gruppe aus Ungarn, die jedes Jahr die Interkulturelle Woche mit begleitet.
Ilka Kühn





































