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Do, 12:14 Uhr
29.10.2015
IHK-Konjunkturumfrage

Wirtschaft weiterhin in guter Verfassung

Die jüngste IHK-Umfrage zeigt, dass die Wirtschaft weiterin in guter Verfassung im Eichsfeld ist. Allerdings überwiegt bei den Zukunftserwartungen die Skepsis....

Die Wirtschaftslage im Landkreis Eichsfeld wird von den Unternehmen weiterhin als gut eingeschätzt. Bei den Zukunftserwartungen jedoch macht sich zunehmend Skepsis breit. Das ist kurz gefasst das Ergebnis der aktuellen Konjunkturumfrage der IHK Erfurt.

Der Konjunkturklimaindex, der sowohl die aktuelle Lagebeurteilung als auch die Zukunftserwartungen berücksichtigt, fällt leicht auf 106 von 200 möglichen Prozentpunkten, liegt aber immer noch über dem langjährigen Durchschnitt von 97 Punkten.

Nahezu unverändert positiv gegenüber der vorhergehenden Befragung fällt die aktuelle Lagebeurteilung der Eichsfelder Firmenchefs aus. Eine gute Geschäftslage vermelden 49 Prozent der befragten Unternehmer, gegenüber nur 41 Prozent im Durchschnitt der IHK Erfurt. Überwog im Frühjahr bei den Zukunftserwartungen noch der Optimismus, so hat sich das Bild im Landkreis komplett gedreht. Die Anzahl derjenigen, die optimistisch in die Zukunft schauen, halbiert sich von 22 auf 11 Prozent.

Eine ungünstigere Entwicklung der Wirtschaft erwarten nun 28 Prozent der befragten Eichsfelder gegenüber nur 13 Prozent im Frühjahr. Die Skepsis schlägt sich auch bei den Beschäftigungsabsichten nieder. Drei Viertel der befragten Firmen plant, die aktuelle Mitarbeiterzahl konstant zu halten.

Neueinstellungen beabsichtigen jedoch nur noch 3 Prozent der befragten Firmenchefs im Landkreis Eichsfeld, während 21 Prozent von sinkenden Beschäftigtenzahlen ausgehen. Allerdings ist die Arbeitslosenquote von 4,7 Prozent die niedrigste im IHK-Bezirk Erfurt (Nord- und Mittelthüringen). In Thüringen weisen nur die Kreise Hildburghausen und Sonneberg noch niedrigere Arbeitslosenzahlen auf.

Steigende oder gleichbleibende Investitionsausgaben plant immer noch die Mehrheit der befragten Eichsfelder Firmenchefs. Jedoch sinkt dieser Wert gegenüber der Frühjahrsbefragung von 78 auf 61 Prozent.

Demgegenüber beabsichtigen 39 Prozent sinkende oder überhaupt keine Investitionen. Wachsende Skepsis ist eine Reaktion auf die zunehmende Anzahl geopolitischer Krisenherde sowie weiterhin ungelöste Probleme innerhalb Europas. Bei den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Inland besteht durchaus Verbesserungspotenzial.
Autor: en

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