Fr, 21:08 Uhr
12.02.2016
CDU Stadtverband wählte Bürgermeisterkandidat
Eindeutiges Ergebnis für Marko Grosa
Wird der derzeitige Eichsfelder Polizeichef künftiger Bürgermeister von Leinefelde-Worbis? Diese Frage stellt sich seit heute Abend. In Worbis wurde bei der Gesamtmitgliederversammlung der CDU Leinefelde, Worbis und Breitenbach der Kandidat für das Amt des Bürgermeisters gwählt.....
Der Saal im Haus des Handwerks war überaus gut gefüllt, fast wie beim Karneval, scherzte der Noch-Bürgermeister Gerd Reinhardt am Pressetisch. Über 100 CDU Mitglieder waren gekommen, 102 waren davon wahlberechtigt. Die Sitzung begann pünktlich 18.30 Uhr, kurz nach 20 Uhr stand das Ergebnis fest.
Gewählt wurde in geheimer Wahl. Es gab zwei Kandidaten. Roland Senft, der überraschend ins Rennen ging und vom Stadtverband Leinefelde als Kandidat zur Wahl stand, Kandidat der Breitenbacher CDU war Marko Grosa. Die Worbiser hatten auf einen Kandidaten verzichtet. Ein weiterer hatte sich bis zum Abend nicht gemeldet. Christina Tasch übernahm die Versammlungsleitung, es ging alles zügig. Das Formelle war schnell organisiert.
Dann stellten sich die beiden Kandidaten den Anwesenden persönlich vor und wie sie die Geschicke der Stadt leiten wollen, welche Schwerpunkte sie setzen. Eine viertel Stunde war jeweils vorgegeben. Roland Senft kennt die Stadt ganz genau, fast 30 Jahre ist er in der Verwaltung tätig. Als Architekt liegt sein Schwerpunkt vor allem auf der Stadtentwicklung. Er sei mit seinen Aufgaben gewachsen, sagte er und legte dar, worauf es ihm ankommt.
Marko Grosa zog alle Register, um sich und seine Ideen vorzustellen. Untermauert mit einer Powerpoint-Präsentation ließ der 46jährige alle spüren, dass er nichts dem Zufall überlässt und auch nichts auf die lange Bank schiebt. Ein frischer Wind war zu spüren, der in der Stadt wehen könnte, einer anderen, jüngeren Generation geschuldet. So brachte er Vorschläge, die auf bewährtem aufbauen, aber auch Neues integrieren. Er zählte einiges auf, was die Stadt dringend benötige, u.a. beispielsweise ein Hotel, Platz für Wohnmobile, das Burgkonzept für den Scharfenstein. Die Brauerei Neunspringe müsse mehr mit einbezogen werden. Auch zum Wohnungsbau hat er Ideen. Hallenbad und Bärenpark lässt er nicht außen vor.
Es hörte sich spannend an. Dazu kommt, dass Marko Grosa viele Kontakte und ein großes Netzwerk hat. Er kennt die anderen Parteien und hat selbst viele Qualifikationen, die ein Stadtoberhaupt haben sollte. Nicht zuletzt durch seinen Werdegang bei der Polizei.
Wenn am 5. Juni 2016 der neue Bürgermeister der Stadt Leinefelde-Worbis gewählt wird, wird vielleicht ein Platz bei der PI Eichsfeld leer. Fest steht, wer an Marko Grosa bei der Wahl vorbeiziehen möchte, braucht gute Karten. Beim Ergebnis heute Abend, hatte er die meisten Wähler auf seiner Seite. 77 Ja-Stimmen für ihn als Kandidat hieß es. 18 Stimmen fielen auf Roland Senft, sechs enthielten sich und eine Stimme war ungültig.
"Mit so einem Ergebnis hätte ich allerdings nicht gerechnet", sagte uns Marko Grosa am Schluss der Versammlung. Viele kamen, um zu gratulieren. Der erste war Roland Senft.
Gerd Reinhardt erhielt am Abend noch die Ehrenurkunde des CDU-Landesverbandes. Als die Auszählung war, wude er von Christina Tasch noch zu ein paar Worten gebeten. Ihm war anzumerken, dass er nicht gern den Job als Stadtoberhaupt nach 25 Jahren aufgibt. So berichtete er beispielsweise, dass der brandenburger Landtag im vergangenen Jahr die Altersbegrenzung für hauptamtliche Bürgermeister aufgehoben hat. Er ließe jetzt mal weg, was das heute Abend in der Runde bedeutet hätte, sagte Reinhardt. Vielleicht war es ja spaßig gemeint, aber ich denke, man solle auch jüngeren eine Chance geben. Man wird sehen, wie sich jetzt alles weiter entwickelt. Gerd Reinhardt wünschte sich noch, dass die Stadt eine gute Entwicklung nehme.
Ilka Kühn
Autor: enDer Saal im Haus des Handwerks war überaus gut gefüllt, fast wie beim Karneval, scherzte der Noch-Bürgermeister Gerd Reinhardt am Pressetisch. Über 100 CDU Mitglieder waren gekommen, 102 waren davon wahlberechtigt. Die Sitzung begann pünktlich 18.30 Uhr, kurz nach 20 Uhr stand das Ergebnis fest.
Gewählt wurde in geheimer Wahl. Es gab zwei Kandidaten. Roland Senft, der überraschend ins Rennen ging und vom Stadtverband Leinefelde als Kandidat zur Wahl stand, Kandidat der Breitenbacher CDU war Marko Grosa. Die Worbiser hatten auf einen Kandidaten verzichtet. Ein weiterer hatte sich bis zum Abend nicht gemeldet. Christina Tasch übernahm die Versammlungsleitung, es ging alles zügig. Das Formelle war schnell organisiert.
Dann stellten sich die beiden Kandidaten den Anwesenden persönlich vor und wie sie die Geschicke der Stadt leiten wollen, welche Schwerpunkte sie setzen. Eine viertel Stunde war jeweils vorgegeben. Roland Senft kennt die Stadt ganz genau, fast 30 Jahre ist er in der Verwaltung tätig. Als Architekt liegt sein Schwerpunkt vor allem auf der Stadtentwicklung. Er sei mit seinen Aufgaben gewachsen, sagte er und legte dar, worauf es ihm ankommt.
Marko Grosa zog alle Register, um sich und seine Ideen vorzustellen. Untermauert mit einer Powerpoint-Präsentation ließ der 46jährige alle spüren, dass er nichts dem Zufall überlässt und auch nichts auf die lange Bank schiebt. Ein frischer Wind war zu spüren, der in der Stadt wehen könnte, einer anderen, jüngeren Generation geschuldet. So brachte er Vorschläge, die auf bewährtem aufbauen, aber auch Neues integrieren. Er zählte einiges auf, was die Stadt dringend benötige, u.a. beispielsweise ein Hotel, Platz für Wohnmobile, das Burgkonzept für den Scharfenstein. Die Brauerei Neunspringe müsse mehr mit einbezogen werden. Auch zum Wohnungsbau hat er Ideen. Hallenbad und Bärenpark lässt er nicht außen vor.
Es hörte sich spannend an. Dazu kommt, dass Marko Grosa viele Kontakte und ein großes Netzwerk hat. Er kennt die anderen Parteien und hat selbst viele Qualifikationen, die ein Stadtoberhaupt haben sollte. Nicht zuletzt durch seinen Werdegang bei der Polizei.
Wenn am 5. Juni 2016 der neue Bürgermeister der Stadt Leinefelde-Worbis gewählt wird, wird vielleicht ein Platz bei der PI Eichsfeld leer. Fest steht, wer an Marko Grosa bei der Wahl vorbeiziehen möchte, braucht gute Karten. Beim Ergebnis heute Abend, hatte er die meisten Wähler auf seiner Seite. 77 Ja-Stimmen für ihn als Kandidat hieß es. 18 Stimmen fielen auf Roland Senft, sechs enthielten sich und eine Stimme war ungültig.
"Mit so einem Ergebnis hätte ich allerdings nicht gerechnet", sagte uns Marko Grosa am Schluss der Versammlung. Viele kamen, um zu gratulieren. Der erste war Roland Senft.
Gerd Reinhardt erhielt am Abend noch die Ehrenurkunde des CDU-Landesverbandes. Als die Auszählung war, wude er von Christina Tasch noch zu ein paar Worten gebeten. Ihm war anzumerken, dass er nicht gern den Job als Stadtoberhaupt nach 25 Jahren aufgibt. So berichtete er beispielsweise, dass der brandenburger Landtag im vergangenen Jahr die Altersbegrenzung für hauptamtliche Bürgermeister aufgehoben hat. Er ließe jetzt mal weg, was das heute Abend in der Runde bedeutet hätte, sagte Reinhardt. Vielleicht war es ja spaßig gemeint, aber ich denke, man solle auch jüngeren eine Chance geben. Man wird sehen, wie sich jetzt alles weiter entwickelt. Gerd Reinhardt wünschte sich noch, dass die Stadt eine gute Entwicklung nehme.
Ilka Kühn












