Mo, 19:29 Uhr
15.02.2016
Wirtschaftsministerium fördert Eichsfeld mit 4 Millionen
Kanonenbahn-Radweg wird errichtet
Das Thüringer Wirtschaftsministerium fördert Errichtung des Kanonenbahn-Radweges. Der Ausbau stärkt die touristische Infrastruktur im Eichsfeld....
Mit über vier Millionen Euro fördert das Thüringer Wirtschaftsministerium den Bau des Kanonenbahn-Radweges im Eichsfeld. Staatssekretär Georg Maier übergab heute den Förderbescheid an die Stadt Dingelstädt und die Gemeinde Südeichsfeld. Auf der ehemals zweigleisigen Strecke der Kanonenbahn soll ein Radweg zukünftig den Ort Dingelstädt mit dem Werratal-Radweg der Gemeinde Frieda in Hessen verbinden. Dank der zahlreichen Tunnel und Viadukte hat die 28 Kilometer lange Strecke das Potenzial, zum touristischen Highlight der Region aufzusteigen., so Maier.
Der sogenannte Kanonenbahn-Radweg besitzt eine einmalige Wegeführung fern ab vom Straßennetz und liegt größtenteils auf einer ehemaligen Eisenbahntrasse mit verschiedenen Kunstbauten. Nur ein geringer Teil des Radhauptweges führt über bestehende Wege.
Durch die Förderung des Landes können Wegebaumaßnahmen vorgenommen werden, um die Radwegverbindungen und die bundesweit bedeutsamen Fernradwege von Unstrut/Saale/Elbe und Werra/Weser miteinander zu verbinden. Das so entstehende Wegenetz und zusätzliche attraktive Angebote sollen zukünftig die Besucherzahlen in der Region erhöhen.
Die Gesamtinvestitionskosten belaufen sich auf 4,7 Millionen Euro. Die Förderung des Landes Thüringen beläuft sich auf 4,2 Millionen Euro. Das Projekt wird im Rahmen der GRW-Förderung zum Ausbau der wirtschaftsnahen Infrastruktur gefördert. Der Kanonenbahnradweg wird gemeinsam durch den Landkreis Eichsfeld in Zusammenarbeit mit den am Radweg liegenden Städten und Gemeinden entwickelt.
Die Errichtung des Radweges ist Bestandteil der Landestourismuskonzeption Thüringen 2015. Da das Wandern und Radfahren einen wichtigen Bestandteil des Thüringer Tourismus ausmacht, gewinnt eine entsprechende Infrastrukturentwicklung zunehmend an Bedeutung. Der Tourismus gilt nach wie vor als wichtiger Umsatzgarant und Jobmotor im Freistaat.
Autor: enMit über vier Millionen Euro fördert das Thüringer Wirtschaftsministerium den Bau des Kanonenbahn-Radweges im Eichsfeld. Staatssekretär Georg Maier übergab heute den Förderbescheid an die Stadt Dingelstädt und die Gemeinde Südeichsfeld. Auf der ehemals zweigleisigen Strecke der Kanonenbahn soll ein Radweg zukünftig den Ort Dingelstädt mit dem Werratal-Radweg der Gemeinde Frieda in Hessen verbinden. Dank der zahlreichen Tunnel und Viadukte hat die 28 Kilometer lange Strecke das Potenzial, zum touristischen Highlight der Region aufzusteigen., so Maier.
Der sogenannte Kanonenbahn-Radweg besitzt eine einmalige Wegeführung fern ab vom Straßennetz und liegt größtenteils auf einer ehemaligen Eisenbahntrasse mit verschiedenen Kunstbauten. Nur ein geringer Teil des Radhauptweges führt über bestehende Wege.
Durch die Förderung des Landes können Wegebaumaßnahmen vorgenommen werden, um die Radwegverbindungen und die bundesweit bedeutsamen Fernradwege von Unstrut/Saale/Elbe und Werra/Weser miteinander zu verbinden. Das so entstehende Wegenetz und zusätzliche attraktive Angebote sollen zukünftig die Besucherzahlen in der Region erhöhen.
Die Gesamtinvestitionskosten belaufen sich auf 4,7 Millionen Euro. Die Förderung des Landes Thüringen beläuft sich auf 4,2 Millionen Euro. Das Projekt wird im Rahmen der GRW-Förderung zum Ausbau der wirtschaftsnahen Infrastruktur gefördert. Der Kanonenbahnradweg wird gemeinsam durch den Landkreis Eichsfeld in Zusammenarbeit mit den am Radweg liegenden Städten und Gemeinden entwickelt.
Die Errichtung des Radweges ist Bestandteil der Landestourismuskonzeption Thüringen 2015. Da das Wandern und Radfahren einen wichtigen Bestandteil des Thüringer Tourismus ausmacht, gewinnt eine entsprechende Infrastrukturentwicklung zunehmend an Bedeutung. Der Tourismus gilt nach wie vor als wichtiger Umsatzgarant und Jobmotor im Freistaat.