Mi, 17:16 Uhr
24.02.2016
Orte der Barmherzigkeit
Caritas Flüchtlingshilfe im Eichsfeld
Sie heißen Walaa, Akram, Obada, Basima oder Nima und kommen aus den Krisenregionen dieser Welt. Ihr Weg war schwierig, oft lebensgefährlich und es bleiben Gedanken an die Heimat die ist aber zerstört. Wie soll es weitergehen?...
Step bei step ist die Antwort vieler. Heute leben viele Flüchtlinge - oft als Familie - in einer Eichsfelder Gemeinschaftsunterkunft. Wie lange weiß keiner so genau.
Unweit der Burg Bodenstein im Eichsfeld befindet sich das ehemalige Bildungszentrum des Roten Kreuzes. Seit Mitte Dezember 2015 dient es als Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge im Landkreis. Träger ist der Caritative Pflegedienst Eichsfeld gGmbH - ein Mitglied im Caritasverband für das Bistum Erfurt. Christian Graf ist Geschäftsführer und kennt seine 83 kleinen und großen Bewohner inzwischen bestens.
Die kleine Nima kommt die Treppe herunter und steht vor der großen Glastür als Christian Graf das Haus betreten will. Flink öffnet Nima die Tür und sagt akzentfrei mit einladender Geste: Bitteschön der Herr. Danke Nima, der Caritas Geschäftsführer findet stets einen guten Ton für die neuen Bewohner - mal deutsch mal englisch, mal mit Zeichen. In diesen Tagen gilt es viel zu bedenken, viel zu regeln. Er behält die Übersicht, hat zudem gute Mitstreiter in der Einrichtung. Und die Kommunikation in die Region ist geregelt. Viele bieten ihre Hilfe an. Dafür ist Graf dankbar und sagt das auch.
Thüringens Caritasdirektor hat er dieser Tage eingeladen. Er soll sich selbst ein Bild von den Menschen und der Einrichtung machen. Gern nahm Bruno Heller an, nutzt jede Chance mit Flüchtlingen in Kontakt zu kommen. Im Gespräch mit dem Caritaschef bringen die Menschen ihre Wünsche auf den Punkt. Für sie sei es wichtig, mit verbesserten Sprachkenntnissen einen Job zu bekommen und auf eigenen Füßen zu stehen. Dazu sei es aber notwendig, dass die Asylverfahren beschleunigt werden. Wünsche, die Direktor Heller in die kommenden Gespräche mit den Verantwortlichen mitnehmen wird. Und eins ist allen Akteuren klar, schöne Worte sind heute zu wenig. Es ist gut, dass es im Eichsfeld so viele Menschen gibt, die tatkräftig helfen, lobt Heller abschließend den haupt- und ehrenamtlichen Einsatz in der Einrichtung.
Caritas stellt Orte der Barmherzigkeit vor
Im Jahr 2016 wird die Caritas im Bistum Erfurt Orte der Barmherzigkeit vorstellen. Mehr noch - nicht nur Orte werden vorgestellt, sondern vor allem Menschen, die sich barmherzig verhalten. Genau durch ihr engagiertes Tun wird ein Ort barmherzig. Im Bild gesprochen werden also nicht nur Türen von Einrichtungen geöffnet, sondern vor allem auch die Herzentüren der Menschen.
Diese Orte der Barmherzigkeit orientieren sich an den 7 Werken der Barmherzigkeit heute. Für Bruno Heller gehört das Flüchtlingsheim der Caritas im Eichsfeld zu den Orten, die vorgestellt werden und er hat auch schon das passende Werk dazu: Einem Menschen sagen: Du gehörst dazu! Christian Graf lebt dieses Werk der Barmherzigkeit, denn schöne Worte sind heute zu wenig.
Autor: enStep bei step ist die Antwort vieler. Heute leben viele Flüchtlinge - oft als Familie - in einer Eichsfelder Gemeinschaftsunterkunft. Wie lange weiß keiner so genau.
Unweit der Burg Bodenstein im Eichsfeld befindet sich das ehemalige Bildungszentrum des Roten Kreuzes. Seit Mitte Dezember 2015 dient es als Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge im Landkreis. Träger ist der Caritative Pflegedienst Eichsfeld gGmbH - ein Mitglied im Caritasverband für das Bistum Erfurt. Christian Graf ist Geschäftsführer und kennt seine 83 kleinen und großen Bewohner inzwischen bestens.
Die kleine Nima kommt die Treppe herunter und steht vor der großen Glastür als Christian Graf das Haus betreten will. Flink öffnet Nima die Tür und sagt akzentfrei mit einladender Geste: Bitteschön der Herr. Danke Nima, der Caritas Geschäftsführer findet stets einen guten Ton für die neuen Bewohner - mal deutsch mal englisch, mal mit Zeichen. In diesen Tagen gilt es viel zu bedenken, viel zu regeln. Er behält die Übersicht, hat zudem gute Mitstreiter in der Einrichtung. Und die Kommunikation in die Region ist geregelt. Viele bieten ihre Hilfe an. Dafür ist Graf dankbar und sagt das auch.
Thüringens Caritasdirektor hat er dieser Tage eingeladen. Er soll sich selbst ein Bild von den Menschen und der Einrichtung machen. Gern nahm Bruno Heller an, nutzt jede Chance mit Flüchtlingen in Kontakt zu kommen. Im Gespräch mit dem Caritaschef bringen die Menschen ihre Wünsche auf den Punkt. Für sie sei es wichtig, mit verbesserten Sprachkenntnissen einen Job zu bekommen und auf eigenen Füßen zu stehen. Dazu sei es aber notwendig, dass die Asylverfahren beschleunigt werden. Wünsche, die Direktor Heller in die kommenden Gespräche mit den Verantwortlichen mitnehmen wird. Und eins ist allen Akteuren klar, schöne Worte sind heute zu wenig. Es ist gut, dass es im Eichsfeld so viele Menschen gibt, die tatkräftig helfen, lobt Heller abschließend den haupt- und ehrenamtlichen Einsatz in der Einrichtung.
Caritas stellt Orte der Barmherzigkeit vor
Im Jahr 2016 wird die Caritas im Bistum Erfurt Orte der Barmherzigkeit vorstellen. Mehr noch - nicht nur Orte werden vorgestellt, sondern vor allem Menschen, die sich barmherzig verhalten. Genau durch ihr engagiertes Tun wird ein Ort barmherzig. Im Bild gesprochen werden also nicht nur Türen von Einrichtungen geöffnet, sondern vor allem auch die Herzentüren der Menschen.
Diese Orte der Barmherzigkeit orientieren sich an den 7 Werken der Barmherzigkeit heute. Für Bruno Heller gehört das Flüchtlingsheim der Caritas im Eichsfeld zu den Orten, die vorgestellt werden und er hat auch schon das passende Werk dazu: Einem Menschen sagen: Du gehörst dazu! Christian Graf lebt dieses Werk der Barmherzigkeit, denn schöne Worte sind heute zu wenig.
