eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Mi, 13:24 Uhr
27.04.2016
Eichsfelder in Berlin

Selbsthilfegruppen sprachen in Berlin vor

Probleme mit der fachärztlichen Versorgung, mit Hilfsmitteln und Zuzahlungen konnten Mitglieder von Selbsthilfegruppen aus dem Eichsfeld letzte Woche im Gesundheitsministerium vortragen....

Selbsthilfegruppen in Berlin (Foto: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung / Arge GF-BT GbR“) Selbsthilfegruppen in Berlin (Foto: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung / Arge GF-BT GbR“)


Mitglieder der Patienten-Selbsthilfegruppen „Parkinson“ sowie „Restless Legs Syndrom“ (Ruhelose Beine) inspizierten das politische Berlin. Wichtig war den Betroffenen vor allem ein von Abgeordnetem Manfred Grund vermittelter Besuch im Bundesgesundheitsministerium.

Die Teilnehmer diskutierten mit einem Referatsleiter über Probleme, wie Hilfsmittel, aber auch die Zuzahlung für bestimmte Medikamente. Als schwerwiegend wurde vorgetragen, dass die meisten Betroffenen erst ein halbes Jahr nach Feststellung der Erkrankung einen Termin bei einem Neurologen für eine gezielte Therapie erhalten. Für individuelle Probleme wurde eine persönliche Antwort zugesagt.

Positiv wurde das neue Präventionsgesetz aufgenommen: Die finanzielle Unterstützung der gesundheitlichen Selbsthilfe wurde gerade um rund 30 Mio. Euro erhöht. Für Selbsthilfegruppen, -organisationen und -kontaktstellen stellen die Krankenkassen seit 1. Januar 2016 je Versicherten 1,05 Euro zur Verfügung.

Die Reise auf Einladung von Abgeordnetem Manfred Grund dauerte drei Tage. So blieb Zeit, das sich stetig entwickelnde Berlin zu besichtigen, aber auch an historischen Punkten halt zu machen. Beeindruckt hat auch das Holocaust-Mahnmal unweit des Brandenburger Tores im Zentrum der Hauptstadt.

Der Besuch im Bundestag bot für eine Teilnehmerin ein ganz besonderes Erlebnis: Eine frühere Mitschülerin des Malers und Grafikers Sigmar Polke suchte für ein Klassentreffen nach Werken des Künstlers und fand sie prominent in der großen Eingangshalle des Reichstages: Leuchtkästen mit heiter-ironischen Bildzitaten aus Politik und Geschichte hatte der 2010 verstorbene Künstler extra zum Umbau des Reichstages 1995 – 1999 geschaffen. Auf der Flucht von Niederschlesien in die Bundesrepublik lebte die Familie Polke einige Jahre in Dingelstädt.

Autor: en

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)